Zertifikat Baukalkulation: Start des nächsten Kurses am 12. September 2024

29

Apr

2024

Nachdem im Februar 2024 die ersten 14 Kandidaten die Prüfung erfolgreich bestanden haben, geht dieser bundesweit einzigartige Zertifikatslehrgang in die zweite Runde: In vier Modulen in der Zeit von September 2024 bis Februar 2025 vermitteln wir Kalkulationswissen von A wie Ausschreibung und Angebotskalkulation bis Z wie Zuschlag. Dabei betrachten wir den kompletten Kalkulationslauf, angefangen auf […]

ebodenmueller 08:14

Nachdem im Februar 2024 die ersten 14 Kandidaten die Prüfung erfolgreich bestanden haben, geht dieser bundesweit einzigartige Zertifikatslehrgang in die zweite Runde: In vier Modulen in der Zeit von September 2024 bis Februar 2025 vermitteln wir Kalkulationswissen von A wie Ausschreibung und Angebotskalkulation bis Z wie Zuschlag. Dabei betrachten wir den kompletten Kalkulationslauf, angefangen auf der Auftraggeberseite mit der Bedarfseinschätzung, der Festlegung der Rahmenbedingungen für die Planung etc.

Prof. Dr.-Ing. Peter Vogt, Hochschule Ruhr West

Auf Basis der daraus folgenden, technisch und juristisch möglichst vollständigen Ausschreibung geht es dann auf die Auftragnehmerseite und die Angebotsphase. Die Unternehmen befassen sich mit dem Verständnis der Ausschreibungsunterlagen und leiten daraus die Kosten ab, um einen Angebotspreis festlegen zu können. Weiter geht es zur fristgerechten Angebotsabgabe, der Wertung durch den Auftraggeber und dem Zuschlag.

Mit dem Vertragsschluss sehen wir uns dann wieder auf Auftragnehmerseite an, wie die Ursprungskalkulation in eine Vertrags-/Auftragskalkulation, dann in eine begleitenden Arbeitskalkulation und letztendlich in die Nachkalkulation mündet. Darüber hinaus befassen wir uns aber auch z. B. mit der preislichen Bewertung von Bauablaufstörungen im Rahmen des Nachtragsmanagements und mit der Weitergabe von Leistungen an Nachunternehmer, aber ebenso mit der Kalkulation von Lean- und/oder BIM-Projekten.

Andreas Brunner, Oberbauleiter Tief- Rohrleitungsbau, Max Streicher GmbH & Co KG aA formuliert seine Erfahrungen aus dem Pilotlehrgang so:

„Als „alter Hase“ im Baugeschäft mit mehr als 17 Jahren Erfahrung in der Bauleitung und auch zum Teil in der Kalkulation versprach ich mir von der Weiterbildung noch mehr Detailwissen, Rechtssicherheit und auch neue Impulse. Diese Erwartungen wurden zu einem Großteil auch erfüllt. Der Kurs richtet sich sicherlich mehr an Neueinsteiger in der Kalkulation, bietet aber auch erfahrenen Mitarbeitern viel interessantes und nützliches Wissen. Insbesondere Themen wie betriebliches Rechnungswesen, Ermittlung von Unternehmenskennzahlen, Risikobewertungen usw. waren äußerst praxisnah und zielführend. Auch der Blick immer abwechselnd aus AG- und AN-Sicht auf die Themen Ausschreibung / Angebot etc. zeigten für mich neue Perspektiven auf, die man im beruflichen Alltag so oft gar nicht wahrnimmt. Dies führt dazu, in Zukunft so manches Angebot, auch im privaten Bereich, gezielter auf die Bedürfnisse des ausschreibenden AGs hin abstimmen zu können und so gegebenenfalls die Chancen auf einen Auftrag für das Unternehmen zu erhöhen. Als Abschluss möchte ich sagen, dass der Kurs in Summe sehr ausgewogen auf die verschiedenen Themen eingeht und durch die Bank mit höchst qualifizierten Referenten aufwarten kann. Bei uns im Haus werde ich die Fortbildung für Nachwuchskräfte im Bereich der Kalkulation gerne weiterempfehlen.“

 Sie suchen eine Möglichkeit, Ihre Nachwuchskalkulatoren zu fördern? Oder den bereits erfahreneren Kalkulatoren noch stärker die innerbetrieblichen Vernetzungen der aus der Kalkulation resultierenden Werte zu vermitteln? Dann ist unser Lehrgang genau richtig! Weitere Informationen finden Sie in der Detailausschreibung.

Die wissenschaftliche Leitung dieses Hochschul-Zertifikatskurses, der mit einer Klausurprüfung abschließt, liegt bei Prof. Dr.-Ing. Peter Vogt.

Liquiditätssicherung für Bauunternehmen

7

Feb

2024

Die Projektfinanzierung, speziell die Liquiditätsversorgung während der Ausführung von Bauaufträgen ist eine der wichtigsten Aufgaben eines effizienten und vorausschauenden Projektmanagements. Je besser die Liquiditätssteuerung funktioniert, desto weniger belasten Finanzierungskosten (im Gegensatz zu Kosten gem. § 255 Abs. 2 HGB) als Leerkosten die Projekte. Nicht nur müssen allen handelnden Personen die Liquiditätswirkungen ihrer Entscheidungen bewusst sein. […]

ebodenmueller 12:20

Die Projektfinanzierung, speziell die Liquiditätsversorgung während der Ausführung von Bauaufträgen ist eine der wichtigsten Aufgaben eines effizienten und vorausschauenden Projektmanagements. Je besser die Liquiditätssteuerung funktioniert, desto weniger belasten Finanzierungskosten (im Gegensatz zu Kosten gem. § 255 Abs. 2 HGB) als Leerkosten die Projekte.

Nicht nur müssen allen handelnden Personen die Liquiditätswirkungen ihrer Entscheidungen bewusst sein. Wichtig ist auch die Kompetenz, sich z. B. über eine intelligente Bürgschaftsgestaltung finanzielle Spielräume zu sichern bzw. zu eröffnen, ebenso wie eine ordnungsgemäße, prüfbare und zeitnahe Abrechnung eine Selbstverständlichkeit in einem wirksamen Liquiditätsmanagement ist. Dabei müssen sich rechtliche, baubetriebliche und baubetriebswirtschaftliche Aufgaben und Instrumente gegenseitig unterstützen und ergänzen.

Am 19. April 2024 findet an der FH Münster eine öffentliche Sonderveranstaltung im Rahmen des Masterstudienganges „Baurecht im Lebenszyklus von Bauwerken“ statt, in der wir verschiedene Aspekte der Liquiditätssicherung thematisieren werden:

Dipl.-Kfm. CISA Sascha Wiehager, Geschäftsführer des BWI-Bau, befasst sich mit der Liquidität als Erfolgsindikator einschl. Instrumenten zur Umsetzung einer effektiven Liquiditätsplanung, Abweichungsanalyse und Plananpassung.

Jens Klompmaker, Kaufmännischer Geschäftsführer eines Bauunternehmens, geht auf das Erkennen von Liquiditätsrisiken durch kaufmännische Vertragsprüfung ein, z. B. durch eine Risikoanalyse verschiedener Verträge (u. a. ARGE, Versicherungen), und auf die Tücken von Folgeverträgen.

Als juristischer Leiter des LL.M.-Studienganges übernimmt RA Prof. Thomas Thierau das Thema der Unwirksamkeit von Sicherungsabreden bei Vorauszahlungsbürgschaften, Mängelsicherheiten und Vertragserfüllungs-bürgschaften.

Über die Durchsetzung von Nachtragsforderungen spricht Thomas Manteufel, Vorsitzender Richter am OLG Köln. Er geht u. a. auf Fragen der   Änderungsanordnung und Bauzeit, der Berechnung des Nachtrages nach BGB und VOB/B sowie die Abschlagszahlung für Nachträge und ihre Durchsetzung ein.

Schlussendlich behandelt dann Dr. Tobias Rodemann, Richter am OLG Düsseldorf,  die Frage, ob § 650d BGB einen effektiven Beitrag zur Liquiditätssicherung leisten kann.

Als Zielgruppen für diese Veranstaltung kommen generell alle interessierten Mitarbeiter*innen aus Bauunternehmen, Architektur-, Ingenieur- und Planungsbüros, aus Behörden sowie den Bauabteilungen großer gewerblicher Auftraggeber in Frage. Bei Interessenten, die sich anhand dieser Veranstaltung einen Eindruck von der Qualität des Masterstudienganges verschaffen wollen und die sich für den nächsten Studiengang (Beginn WS 2024/25) anmelden, wird der Seminarpreis mit der Rate des 4. Semesters verrechnet.

Grundsätzlich kostenfrei ist die Teilnahme für alle aktuell Studierenden im Masterstudiengang „Baurecht im Lebenszyklus von Bauwerken“.

Neu: Zertifikatskurse Baurecht in Kooperation mit der FH Münster

7

Mrz

2023

Aufgrund von Nachfragen aus der Praxis bieten die FH Münster und das BWI-Bau ab sofort an, dass einzelne Module des berufsbegleitenden Masterstudienganges „Baurecht im Lebenszyklus von Bauwerken“ separat belegt werden können. Die Module werden durchgeführt, sofern ein Studiengang startet oder für das jeweilige Modul die Mindestteilnehmerzahl erreicht ist. Den Anfang macht das Modul „Öffentliches Baurecht“ […]

ebodenmueller 10:44

Aufgrund von Nachfragen aus der Praxis bieten die FH Münster und das BWI-Bau ab sofort an, dass einzelne Module des berufsbegleitenden Masterstudienganges „Baurecht im Lebenszyklus von Bauwerken“ separat belegt werden können. Die Module werden durchgeführt, sofern ein Studiengang startet oder für das jeweilige Modul die Mindestteilnehmerzahl erreicht ist. Den Anfang macht das Modul „Öffentliches Baurecht“ in der Zeit vom 27. bis 31.03.2023 (Prüfung: 22.04.2023).

Die Vorteile für die Teilnehmenden sind vielfältig:

Erwerb von vertieften Kenntnissen der Bau-, Rechts- und Wirtschaftspraxis ohne Immatrikulation im Studiengang

Hoher Praxisbezug durch ständige Einbeziehung aktueller Themen

Grundlagenvermittlung in den Modulen Recht, Wirtschaft und Technik, je nachdem, welcher Ausrichtung die bisherigen Ausbildungsabschlüsse entsprochen haben

Minimierung des Workloads im Vergleich zu einer direkten Teilnahme am Studiengang für diejenigen, die zwar den Abschluss als LL.M. anstreben, aber auch wissen, dass sie das in vier Semestern neben ihrer normalen Berufstätigkeit wahrscheinlich nicht schaffen werden

Ausgleich fehlender Berufserfahrung für diejenigen, die direkt im Anschluss an ihren Bachelorabschluss diesen Fortbildungsmaster anstreben und somit die Zulassungsvoraussetzung einer einjährigen einschlägigen Berufstätigkeit noch nicht erfüllen

Erwerb von Credit Points zur Anrechnung ggf. in anderen Fortbildungsstudienangeboten

Alle Module entsprechen einem Workload von 5 Tagen bzw. 5 CP und beinhalten als Abschlussprüfung eine Klausur. Sollten Sie Interesse haben, so informieren Sie sich kostenfrei bei unserer nächsten Info-Veranstaltung sowohl zum Studiengang als auch den Hochschulzertifikatskursen. Diese findet online am Freitag, 28. April 2023 statt. Die Anmeldeformulare finden Sie hier.

Zahlreiche positive Statements unserer Absolventen, die wir in der Rubrik „Stimmen aus der Praxis“ zusammengefasst haben, belegen die Qualität unserer baurechtlichen Dozenten.

Ihre Ansprechpartner:

Dipl.-Kfm. Elvira Bodenmüller (e.bodenmueller@bwi-bau.de) und Baufachwirt Patrick Gerberding (p.gerberding@bwi-bau.de)

BWI-Bau INTERN: Wie entwickeln wir unser Veranstaltungsprogramm?

18

Jan

2023

Die Gestaltung eines Veranstaltungsprogramms ist regelmäßig eine Herausforderung – aus vielerlei Gründen: 1.    Unsere Veranstaltungen müssen sich an den drängenden Themen der Unternehmen orientieren. Wir müssen also Hypothesen darüber bilden, was in den kommenden Monaten die Unternehmen besonders umtreiben wird, um darauf unser Angebot abzustimmen. Je besser wir dabei die Anfragen, Rückmeldungen und Diskussionen in […]

ebodenmueller 10:08

Die Gestaltung eines Veranstaltungsprogramms ist regelmäßig eine Herausforderung – aus vielerlei Gründen:

1.    Unsere Veranstaltungen müssen sich an den drängenden Themen der Unternehmen orientieren. Wir müssen also Hypothesen darüber bilden, was in den kommenden Monaten die Unternehmen besonders umtreiben wird, um darauf unser Angebot abzustimmen. Je besser wir dabei die Anfragen, Rückmeldungen und Diskussionen in unseren verschiedenen Leistungssäulen auswerten, umso näher sind wir dem Markt und können die Nachfrage nach Weiterbildung befriedigen. Dank der aktiven Mitarbeit unserer Referenten gelingt es uns dabei auch immer, jährlich neue Themen aufzugreifen und bewährte Seminare weiterzuentwickeln.

2.    Anders als viele andere Seminaranbieter schreiben wir unser Veranstaltungsprogramm unterjährig zwei- bis dreimal fort. So können wir sehr flexibel auf die Anforderungen aus den Unternehmen reagieren. In 2022 waren z. B. aufgrund der Krise Themen wie Materialpreisentwicklung sowie Controlling, aber auch alles rund um Bau-ARGEn relevant. Generell haben wir im Jahr 2022 mehr Seminare als je zuvor durchgeführt. Sicherlich ist dies auch Ausdruck einer erhöhten Veränderungsnotwendigkeit angesichts der steigenden Dynamik einer digital getriebenen Vernetzung des gesamten unternehmerischen Umfeldes. Ein normales mittelständisches Unternehmen kann die Fülle allein an gesetzlichen Neuerungen – gerade auch auf europäischer Ebene – gar nicht mehr ohne eine breit aufgestellte Unterstützung meistern. Da bieten maßgeschneiderte Seminare für die Bauwirtschaft eine sehr gute Hilfestellung.

3.    Einerseits führen nicht alle Themen, die gerade „in“ sind, auch zu einer echten Nachfrage, andererseits tauchen im wirtschaftlichen Alltag immer wieder Themen auf, die kurzfristig und unvorhergesehen zu Nachfrage führen, für die es aber vielleicht gerade zu diesem Zeitpunkt noch kein Seminarangebot gibt. Auch wenn das BWI-Bau vor allen in den traditionellen Themen wie z. B. Kalkulation, Controlling, Rechnungswesen, ARGEN aus Tradition sehr stark ist, so ist es doch eine unserer Kernkompetenzen, dass wir sehr flexibel auf solch kurzfristige Fragestellungen reagieren können – übrigens nicht nur in der Leistungssäule Weiterbildung, sondern genauso gut in der Beratung oder bei den Informationsdienstleistungen. Gerade diese Herausforderung und die Abwechslung macht auch die Freude am Arbeiten beim BWI-Bau aus!

4.    Im BWI-Bau-Veranstaltungsprogramm findet sich von einstündigen Online-Schulungen über Halbtages und Tagesseminare und komplexen Schulungskonzepten, Fernkursen, Zertifikatskursen bis hin zu Studiengängen nahezu jegliches Veranstaltungsformat, immer zugeschnitten auf die Anforderungen der Lehrinhalte und der Zielgruppen. Als Team vom BWI-Bau arbeiten wir jederzeit in einem Netzwerk von 800 bis 1.000 freien Arbeitspartnern, davon mindestens mit 200 parallel. Das bedeutet aber auch, dass wir ganz genau wissen, was Koordination und Kooperation als wesentliche Elemente des Bauens an Kompetenz erfordern. Dies bildet quasi die BWI-Bau-DNA, mit der wir die Baubetriebswirtschaft an der Schnittstelle zwischen Lehre und Praxis weiterentwickeln, in Arbeitshilfen gießen und den Transfer in die tägliche Arbeit durch Qualifizierungsmaßnahmen vorantreiben – überbetrieblich ebenso wie unternehmensintern.

5.    Jede/Jeder Schulungsteilnehmer*in gestaltet das Veranstaltungsprogramm des BWI-Bau mit: Da eine unserer Stärken in der intensiven Betreuung unserer Kunden liegt, und zwar unabhängig von der Dauer einer Veranstaltung, sind die Fragen und Diskussionen ein enormer Fundus auch für unser eigenes Weiterlernen, für das Finden neuer Sichtweisen, neuer Verknüpfungen und Schwerpunkte, die dann auch wieder neue Seminarthemen befruchten. Zeit ist ein knappes Gut und über unsere Betreuungsleistungen stellen wir sicher, dass Lernen zielgerichtet bleibt und nicht nur einfach zufallsgesteuert ist.

Darauf bauen wir auch in der Zukunft, damit es weiterhin heißen kann: Aus der Praxis für die Praxis.

So helfen wir den Bauunternehmen nicht nur bei der Bewältigung ihrer krisenbedingten Herausforderungen, sondern können auch die höchst befriedigende Motivation abwechslungsreicher Aufgaben und interessanter Themenstellungen genießen.

Neu! Zertifikatskurs Baukalkulation

10

Okt

2022

Am 2. Februar 2023 startet ein neues und wieder einmal bundesweit einzigartiges Hochschulprojekt: In Kooperation mit der Hochschule Ruhr-West, Mülheim, bieten wir einen Zertifikatslehrgang an, in dem wir sowohl die auftragnehmer- als auch auftraggeberseitigen Verfahren und Instrumente einer regelkonformen Kostenermittlung behandeln. Ziel ist es, Nachwuchskräften ebenso wie Quereinsteigern die baubetriebswirtschaftlichen Besonderheiten einer kostengerechten Angebots-, Auftrags- […]

ebodenmueller 09:28

Am 2. Februar 2023 startet ein neues und wieder einmal bundesweit einzigartiges Hochschulprojekt: In Kooperation mit der Hochschule Ruhr-West, Mülheim, bieten wir einen Zertifikatslehrgang an, in dem wir sowohl die auftragnehmer- als auch auftraggeberseitigen Verfahren und Instrumente einer regelkonformen Kostenermittlung behandeln. Ziel ist es, Nachwuchskräften ebenso wie Quereinsteigern die baubetriebswirtschaftlichen Besonderheiten einer kostengerechten Angebots-, Auftrags- und Arbeitskalkulation zu vermitteln, selbstverständlich unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtsprechung sowie Methoden wie z. B. BIM.

Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr.-Ing. Peter Vogt, Lehrgebiet Baukalkulation und Bauverfahrenstechnik an der HRW, werden in diesem Zertifikatskurs die Voraussetzungen behandelt, die erfüllt sein müssen, damit …
– ein Bauherr eine Ausschreibung so attraktiv gestalten kann, dass er möglichst viele Angebote erhält;
– Bieter die Chancen und Risiken in Ausschreibungen erkennen, die Vertragsbedingungen akzeptieren und sämtliche Kosten kalkulieren und in einen Angebotspreis einfließen lassen, so dass die Bieter Aussicht auf einen Vertragsabschluss haben;
– der Bauherr aus den erhaltenen Angeboten den wirtschaftlichsten Bieter ermitteln und den Auftrag vergeben kann.

Ein Bauwerk soll neu errichtet, baulich angepasst oder zurückgebaut werden. Um den Bedarf einschätzen, die Rahmenbedingungen festlegen und die Planung durchführen zu können, benötigt der Bauherr in der Regel externe Expertise. Die aus dieser Phase resultierende Ausschreibung muss technisch und juristisch zumindest soweit vollständig sein, dass die adressierten Unternehmen ein Angebot kalkulieren können.
Die Angebotsphase im Unternehmen setzt sich zu Beginn aus dem Verständnis der Ausschreibungsunterlagen und der daran anschließenden Ermittlung der Kosten zusammen. Sobald die Kalkulationsphase abgeschlossen ist, wird auf dieser Basis ein Angebotspreis festgelegt, den der Bieter unter Akzeptanz der Vertragsbedingungen als Angebot beim Bauherrn einreicht. Nach der fristgerechten Abgabe wertet der Bauherr die eingegangenen Angebote und schließt mit dem unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten optimalen Bieter einen Vertrag ab. Dieser Vertrag bildet unter anderem die Basis für die Arbeitsvorbereitung des Unternehmers, die Weitergabe von Leistungen an Nachunternehmer oder die preisliche Bewertung von Bauablaufstörungen.

Dieser komplette Ablauf eines Kalkulationsprozesses wird im Rahmen dieses Lehrganges sowohl aus Sicht der Auftraggeber als auch der Auftragnehmer behandelt, damit auch auf beiden Seiten das Verständnis für die Handlungsspielräume, aber auch die Restriktionen erweitert wird und eine konstruktive Verhandlungsbasis gefunden werden kann. Ohne ein partnerschaftliches Verständnis werden die drängenden und zunehmend komplexeren Bauaufgaben der Zukunft kaum mehr zu bewältigen sein.

Das Hochschulzertifikat Baukalkulation wird gemeinschaftlich von HRW und BWI-Bau verliehen, wenn die abschließende Klausur mit mindestens 50 Prozent bestanden wurde.

BWI-Bau-Schulungen zum Projektmanagement: Der Bauleiter als Manager seiner Baustelle

14

Jul

2022

Die Aufgaben der Bauleitung sind in Deutschland mit Intuition und Tatendrang allein schon lange nicht mehr zu bewältigen. Vielmehr erwarten die unterschiedlichen Anspruchsgruppen einen Generalisten, der nicht nur technisch gut aufgestellt ist, sondern auch noch juristisch auf dem Laufenden und nebenbei fit in der baubetrieblichen Welt des Rechnungswesens ist. Aus diesem Grunde hat das BWI-Bau […]

ebodenmueller 12:13

Die Aufgaben der Bauleitung sind in Deutschland mit Intuition und Tatendrang allein schon lange nicht mehr zu bewältigen. Vielmehr erwarten die unterschiedlichen Anspruchsgruppen einen Generalisten, der nicht nur technisch gut aufgestellt ist, sondern auch noch juristisch auf dem Laufenden und nebenbei fit in der baubetrieblichen Welt des Rechnungswesens ist.

Aus diesem Grunde hat das BWI-Bau zwei Qualifizierungsangebote auf dem Markt, die genau auf diese Anforderungen zugeschnitten sind:

1.   Bauvertragsrecht für Ingenieure (und Kaufleute)
      Fernkurs, 8 bis 9 Monate

Seit 1995 ununterbrochen am Start, permanent den aktuellen Entwicklungen im Baurecht angepasst und bundesweit einmalig: In nahezu 80 bisher durchgeführten Kursen hat das BWI-Bau u. a. Generationen von Bauleitern geprägt.

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Auszeichnung für Ulf Rüdiger Klaus mit dem 3. Platz beim Studienpreis Fernlehre in der Kategorie Autor des Jahres

Als Autoren der Lehrtexte und Referenten der insgesamt 4 eintägigen Übungsseminare haben Ulf-Rüdiger Klaus und Dr. Detlef Lupp sich den Respekt von Hunderten Kursteilnehmern und -teilnehmerinnen mehr als verdient! Beide, sowohl Klaus als selbständiger Rechtsanwalt in einer Kanzlei als auch Dr. Lupp als Verbandsjurist der Bayerischen Bauindustrie, verfügen über einen fundierten Einblick in die praktischen Problemstellungen der Unternehmen. Dr. Lupp steht darüber hinaus als Vorsitzender des EMB Wertemanagement Bau e. V. auch und insbesondere für eine faire und partnerschaftliche Zusammenarbeit von Auftraggebern und Auftragnehmern, ein Geist, der auch in den interdisziplinäre zusammengesetzten Teilnehmergruppen – Ingenieure und Kaufleute, Auftraggeber und Auftragnehmer immer wieder als besonders positiv herausgehoben wird – bis hin zu einer 100prozentigen Weiterempfehlungsquote.

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Auszeichnung für Dr. Detlef Lupp mit dem Ehrenwürfel des BWI-Bau anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Fernkurses Bauvertragsrecht 2020
Auszeichnung für Dr. Detlef Lupp mit dem Ehrenwürfel des BWI-Bau anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Fernkurses Bauvertragsrecht 2020

Schlussendlich ist auch das Bau(vertrags)recht nur ein Werkzeug, eine Bewertungshilfe. Technisch wie kaufmännisch können Bauleiter*innen ihr Bauvorhabend nur unzureichend einordnen, wenn ihnen die juristischen Grundkenntnisse fehlen. Wie hoch ist der Auftragswert, ist ein Nachtrag werthaltig, wie geht man mit Grenzfällen bzw. Grauzonen um? Viele andere Normen wie z. B. das Umsatzsteuerrecht bzw. das Ertragssteuerrecht sind an bauvertragliche Ausformulierungen geknüpft. Eine falsche Entscheidung und schon entstehen hohe Verluste oder steuerliche Risiken, ganz abgesehen davon, dass ggf. die Kalkulation als Folge die falschen Parameter bei Folgeprojekten nutzt. Dies zeigt aber auch, dass das Denken in Zusammenhängen ohne bauvertragsrechtliches Know-how gar nicht möglich ist. Deshalb ist das Bauvertragsrecht ein guter Kompass, vielleicht sogar eher noch ein komplexes Navigationsgerät, auf das die Bauleitung beim ergebnisorientierten Managen ihrer Baustellen nicht verzichten können.

Auch im 76. Fernkurs Bauvertragsrecht für Ingenieure und Kaufleute, der am 14. September 2022 mit dem Versand des ersten Lehrbriefes startet, werden die Teilnehmer*innen durchgängig betreut. Unter Leitung einer erfahrenen Ingenieurin wird sichergestellt, dass nicht einfach nur Wissen vermittelt, sondern auch ein optimaler Kursverlauf für die Teilnehmenden sichergestellt wird. Vorteil des Fernunterrichts ist auch hier eine strikte Lernsteuerung: Der Kompetenzerwerb wird nicht dem Zufall überlassen. Mittels einer abschließenden Prüfung weisen die Teilnehmenden nach, dass ihr Kompetenzerwerb auch erfolgreich war.

2.   Hochschulzertifikat Bauleitung
5 Module jeweils jahresübergreifend Herbst/Winter

Baurechtliche Kompetenz ist das eine, Persönlichkeit das zweite, aber ohne Managementkompetenz ist ein Bauprojekt-Controlling nicht denkbar. Gewinne werden in der Bauwirtschaft über die Optimierung der Organisation erwirtschaftet. Das fängt – wenig verwunderlich – bei der eigenen Fähigkeit zur Selbststrukturierung an und endet bei der Projekt- und Unternehmensorganisation. Egal, auf welcher Ebene: Fehler führen in der Regel schnell zu Renditeverlusten. Es gibt kaum einen besseren Hebel zur Optimierung als der Kompetenzausbau der bauleitenden Führungskräfte.

Mit dem Hochschulzertifikat Bauleitung hat das BWI-Bau in Kooperation mit der TH Köln seit nahezu 10 Jahren ein erfolgreiches Qualifizierungsprodukt am Markt, in dem allein 2022 über 20 Bauleiter und Bauleiterinnen erfolgreich die Abschlussklausur gemeistert haben.

24.06.2022 TH Köšln:
10 von 22 + Prof. Danielzik als wissenschaftlicher Leiter des Zertifikatskurses Bauleitung.
Festakt 2022 der Zertifikatskurse ZBL/ZBA/BIM; Campus Deutz; Foto: Martina Goyert

In den insgesamt 5 Modulen werden die Teilnehmenden befähigt, von der Kalkulation bis hin zur Abrechnung auch ein Verständnis für handels- und steuerrechtliche Rahmenbedingungen im Zusammenhang mit ihrem täglichen Tun zu entwickeln. Durch eine praxisnahe Verknüpfung erkennen sie, mit welchen Entscheidungen sie Deckungsbeiträge signifikant schmälern. Dann verstehen sie fast schon automatisch die bilanziellen Konsequenzen aus einer Über- oder Unterbewertung einer Baustelle und weshalb sie welche Fehler in der Leistungsermittlung verhindern müssen. Qualitativ saubere Leistungsmeldungen und eine korrekte Arbeitskalkulation werden so zu einem sanften Ruhekissen – und zwei der besten Gegenmaßnahmen zu unproduktivem Baustellenstress.

Auch im Zertifikatskurs Bauleitung profitieren Auftragnehmer und Auftraggeber gleichermaßen von der umfassenden Fach- und Praxiskompetenz der Dozenten; die TH Köln sichert dabei das Hochschulniveau dieser Qualifizierungsmaßnahme, in der vom Polier aufwärts alle willkommen sind, die sich rund um Baubetrieb, Baubetriebswirtschaft und Baurecht fit für das Baustellenmanagement machen wollen. Der nächste Durchlauf startet am 22. September 2022 in Kerpen bei Köln.

Ihre Ansprechpartnerinnen: Petra Vaut für den FK BVR und Elvira Bodenmüller für die Zertifikatskurse Bauleitung

AUSZEICHNUNG FÜR CHRISTIAN AUSTRUP: Absolvent des LL.M.-Studienganges Master Baurecht

19

Mai

2022

Wir freuen uns mit Christian Austrup über seine Auszeichnung, die er für seine Masterthesis zum Thema „Ansprüche des Auftragnehmers bei Bauzeitverzögerungen – Die Prüfung der Nachtragsforderung im Rahmen eines konkreten Neubauprojektes“ am 27. April 2022 anlässlich des Baubetriebstages der FH Münster erhalten hat. In seiner Laudatio hob RA Christoph Stähler hervor, dass Herr Austrup bei […]

ebodenmueller 11:23

Wir freuen uns mit Christian Austrup über seine Auszeichnung, die er für seine Masterthesis zum Thema „Ansprüche des Auftragnehmers bei Bauzeitverzögerungen – Die Prüfung der Nachtragsforderung im Rahmen eines konkreten Neubauprojektes“ am 27. April 2022 anlässlich des Baubetriebstages der FH Münster erhalten hat.

In seiner Laudatio hob RA Christoph Stähler hervor, dass Herr Austrup bei der Bearbeitung seiner Masterthesis die wesentlichen Schritte einer professionellen juristischen Problemlösung in herausragender Qualität erfüllt hat:
1. Die Identifikation des zugrundeliegenden juristischen Problems
2. Die Komprimierung auf einen zur Zielsetzung einer Masterthesis adäquaten Problemlösungsinhalt
3. Das Subsumieren der gefundenen Problemlösung(en)
Besonders zu würdigen war, wie er das typische Problem vieler Nicht-Juristen, von einer technisch-geprägten Problembeschreibung zu einer juristischen Fallgestaltung zu kommen, gelöst hat, und dies auch auf Basis der aktuellen Rechtsprechung.

Stähler Rechtsanwälte unterstützen unseren LL.M.-Masterstudiengang „Baurecht im Lebenszyklus von Bauwerken“ an der FH Münster sowohl mit Lehrbeiträgen als auch insbesondere bei der Betreuung der Projektarbeiten im 3. Semester sowie einzelner Masterthesen im 4. Semester.
 
Aktuell läuft die Bewerbungs- und Registrierungsphase für den 7. LL.M.-Studiengang, der im September 2022 startet.
Ihre Ansprechpartner: Patrick Gerberding (Tel.: 0211/6703-298; E-Mail: P.Gerberding@BWI-Bau.de) und Elvira Bodenmüller (Tel.: 0211/6703-290; E-Mail: E.Bodenmueller@BWI-Bau.de). Details und Registrierung
Ph. Schetter / FH Münster

25 Jahre Fernkurs Bauvertragsrecht: Ehrenwürfel für RA Ulf Rüdiger Klaus und Dr. Detlef Lupp

16

Feb

2021

Seit der staatlichen Zulassung des BWI-Bau-Fernkurses zum Bauvertragsrecht 1995 stehen Klaus und Lupp sowohl als Autoren als auch als Referenten für die Qualität dieses ca. achtmonatigen umfassenden Qualifizierungsangebotes. AnlässIich des 25-jährigen Durchführungsjubiläums in Verbindung mit dem Abschluss des 70. Kurses Ende Januar würdigte das BWI-Bau dieses anspruchsvolle Engagement mit der Übergabe je eines Ehrenwürfels an […]

ebodenmueller 12:30

Seit der staatlichen Zulassung des BWI-Bau-Fernkurses zum Bauvertragsrecht 1995 stehen Klaus und Lupp sowohl als Autoren als auch als Referenten für die Qualität dieses ca. achtmonatigen umfassenden Qualifizierungsangebotes. AnlässIich des 25-jährigen Durchführungsjubiläums in Verbindung mit dem Abschluss des 70. Kurses Ende Januar würdigte das BWI-Bau dieses anspruchsvolle Engagement mit der Übergabe je eines Ehrenwürfels an die beiden Juristen. Im Rahmen eines Übungsseminars des 71. Fernkurses, das aufgrund der Corona-Pandemie digital stattfand, überreichte Institutsleiter und Geschäftsführer des BWI-Bau, Dipl. Kfm. Sascha Wiehager, CISA, die Ehrenwürfel an Dr. Detlef Lupp und Ulf Rüdiger Klaus.

BWI-Bau-Ehrenwürfel

In seiner Laudatio hob Wiehager nicht nur die engagierte langjährige Pflege, Aktualisierung und Fortschreibung der Lehrunterlagen hervor, sondern insbesondere auch die praxisbezogene Wissensvermittlung in den vier Übungsseminaren, in denen der Lehrstoff anhand von zahlreichen Praxisfällen anschaulich vertieft wird. Ob Schuldrechtsreform oder neues gesetzliches Bauvertragsrecht – Klaus und Lupp verbanden und verbinden jederzeit schnell sowohl als Autoren als auch als Referenten altes und neues Wissen für den kompetenten Transfer in die Praxis.

Klaus und Lupp vermitteln die auf den ersten Blick sperrigen juristischen Inhalte des Bauvertragsrechts und der VOB in einer für Praktiker, Bauleiter*innen und Baukaufleute eingängigen Art. Im Alltag schwierige Themenfelder wie das Nachtragsmanagement, die Bedenkenanmeldung, der Umgang mit Behinderungen, die Abnahme und Gewährleistung, Abschlagszahlungen oder die Schlussrechnung sowie nicht zuletzt die Beurteilung von AGB-Klauseln werden von beiden Referenten so aufbereitet, dass die Kursteilnehmer*innen in die Lage versetzt werden, das Erlernte sofort in ihrem Berufsalltag umzusetzen. Die investierte Zeit zahlt sich für alle Teilnehmenden unmittelbar durch einen Gewinn an Souveränität und Sicherheit im Umgang mit ihren Vertragspartnern aus. Aus den schriftlichen Lehrtexten entsteht so ein Handbuch, in dem das erworbene Wissen auch in Zukunft immer wieder präsent verfügbar ist.

25 Jahre waren nur möglich, weil die Unternehmen und Mitarbeiter*innen, sei es auf Auftraggeber- oder Auftragnehmerseite, seien es Ingenieure oder Kaufleute, diese berufsbegleitende Art der Qualifizierung mittels Fernunterricht in der Kombination mit praxisnahen Präsenzveranstaltungen als effiziente Fortbildungsmöglichkeit mit langanhaltendem Schulungserfolg schätzen.

Der 73. Fernkurs Bauvertragsrecht für Ingenieure und Kaufleute beginnt am 28. April 2021. Weitere Informationen und die Anmeldeunterlagen finden Sie unter
https://www.bwi-bau.de/weiterbildung/fernkurse/bauvertragsrecht-vob

Ebenfalls staatlich zertifiziert und langjährig bewährt:

BWI-Bau-Kombi-Studium Baufachwirt*in, Start des 48. Kurses am 11. März 2021 – es sind noch Plätze frei:
https://www.bwi-bau.de/weiterbildung/fernkurse/baufachwirt/

BWI-Bau-ARGE-Fernkurs „Rechnungswesen und kaufmännische Abwicklung von Bau-Arbeitsgemeinschaften, Start des 41. Lehrganges am 1. April 2021:
https://www.bauakademie-west.de/uploads/tx_baw/Ausschreibung_41._FK_ARGE_21032141.pdf

Der Corona-Krise trotzen: Sicher lernen von zu Hause aus!

29

Apr

2020

Die räumliche und zeitliche Flexibilität von Fernstudiengängen ermöglicht eine breitgefächerte berufliche Weiterbildung auch während der Krisenzeit. Während alle Präsenzveranstaltungen in der Corona-Krise ausfallen oder verschoben werden müssen, funktioniert Fernlernen auch weiterhin und erhält durch den verstärkten Einsatz digitaler Medien noch zusätzlichen Schwung. Ob akademisches Fernstudium, Fernlehrgang oder Weiterbildung – das Angebot im Fernstudienbereich ist breit […]

ebodenmueller 10:33

Die räumliche und zeitliche Flexibilität von Fernstudiengängen ermöglicht eine breitgefächerte berufliche Weiterbildung auch während der Krisenzeit.

Während alle Präsenzveranstaltungen in der Corona-Krise ausfallen oder verschoben werden müssen, funktioniert Fernlernen auch weiterhin und erhält durch den verstärkten Einsatz digitaler Medien noch zusätzlichen Schwung.

Ob akademisches Fernstudium, Fernlehrgang oder Weiterbildung – das Angebot im Fernstudienbereich ist breit aufgestellt. Maximale Flexibilität ermöglicht eine optimale Vereinbarkeit von beruflicher und privater Situation. In der aktuellen Krisenzeit lässt sich das Fernstudium bequem von Zuhause aus weiterführen. Und es ist zum Teil sogar förderfähig!

Unser Kooperationspartner im Bereich Fernunterricht, die Studiengemeinschaft Darmstadt -SGD- hat verschiedene auch für Fernunterricht mögliche Förderinstrumente auf seinen Internetseiten dargestellt, z. B. das Aufstiegs-BAföG. Dort finden Sie auch generelle Infos zum Qualifizierungschancengesetz.

Dies gilt natürlich insbesondere für die Fernlehrgänge des BWI-Bau, betrifft aber auch unsere Erfahrungsaustausch-Kreise oder den LL.M.-Studiengang zum Master Baurecht.

So führen wir auch bereits Online-Prüfungen durch, z. B. in unseren Zertifikatskursen BIM-Basis in Kooperation mit der TH Köln oder bei der Hausaufgabenbearbeitung in unserem Kombi-Studium Baufachwirt*in.

Sowohl mit unseren langjährigen Erfahrungen mit Fernlernen als auch mit unserem immer umfangreicher werdenden Angebot an E-Learning / Webinaren beweisen wir unsere Zukunftsfähigkeit.

So können wir einen uneingeschränkten Teilnehmersupport gewährleisten, auch für unseren Master-Studiengang, im Gegensatz zu reinen Präsenzhochschulen, die mit der Umstellung auf Online-Lehre teilweise doch zu kämpfen haben.

Aktuell haben jeder und jede die Chance, sich durch ein Fernstudium für die Zeit nach Corona optimal am Arbeitsmarkt zu positionieren.

Fernlernen ist also auch in Krisenzeiten eine ideale Alternative, um sich mittels beruflicher Weiterbildung für die Zeit danach zu rüsten. Denn gerade dann schlägt die Stunde für die Krisenmanager, die hinterher aufräumen, Schaden begrenzen und neue Wege finden müssen.

Hervorragend geeignet für diese Art von Krisenmanagement sind die erfolgreichen Absolventen des BWI-Bau-Kombi-Studiums Baufachwirt*in. Sie behalten als Generalisten den Überblick und beherrschen die Instrumente, um mittels solider Analysen die unternehmens- ebenso wie die projektbezogenen Problemlösungen zu finden. Nähere Informationen zu dieser nachweislich erfolgreichen Aufstiegsqualifizierung finden Sie hier.

Der 47. Kurs beginnt am 19. November 2020. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

Kalkulation und VOB: Neues BGH-Urteil macht Fachtagung Baubetriebswirtschaft hochaktuell!

8

Sep

2019

Der BGH hat mit Urteil vom 8.8.2019 – Az.: VII ZR 34/18 (IBRRS 2019, 2648) bisher praktizierte Preisgestaltungen bei VOB-Verträgen grundlegend geändert: In seinem Grundsatzurteil hält er fest, dass die Preisbildung bei § 2 Abs. 3 Nr. 2 VOB/B den Vertragsparteien obliegt, mit der Konsequenz des Endes der vorkalkulatorischen Preisfortschreibung. Bei Nichteinigung sind tatsächlich erforderliche […]

ebodenmueller 15:54

Der BGH hat mit Urteil vom 8.8.2019 – Az.: VII ZR 34/18 (IBRRS 2019, 2648) bisher praktizierte Preisgestaltungen bei VOB-Verträgen grundlegend geändert:

In seinem Grundsatzurteil hält er fest, dass die Preisbildung bei § 2 Abs. 3 Nr. 2 VOB/B den
Vertragsparteien obliegt, mit der Konsequenz des Endes der vorkalkulatorischen Preisfortschreibung. Bei
Nichteinigung sind tatsächlich erforderliche Kosten zuzüglich angemessener Zuschläge maßgeblich (§§ 133, 157 BGB; § 2  Abs. 3 Nr. 2 VOB/B).

Selbstverständlich berücksichtigen wir in allen unseren weiteren Baurechts-Seminaren dieses und weitere zentrale Urteile der aktuellen Rechtsprechung. Wie wir gestern auch bei der Auftaktveranstaltung des 5. Studienganges zum Master Baurecht an der FH Münster wieder feststellen konnten, ist im Moment so viel Bewegung in der baujuristischen Rechtsprechung, dass die Unternehmen kaum noch hinterher kommen mit der Fortbildung ihrer Mitarbeiter*innen.

Natürlich sind wir ganz aktuell dabei:

Am 27. September 2019 mit einem Wissens-Update „Kalkulation und VOB“ bei unserer Fachtagung Baubetriebswirtschaft, einer offenen Veranstaltung, zu der man sich auch weiterhin anmelden kann!

Am 19.9.2019 in dem 6. Kontaktseminar unseres 45. Baufachwirt-Kurses – und selbstverständlich auch in dem im November startenden 46. Kurs!

In unseren Zertifikatskursen Bauleitung und Bauabrechnung, die ebenfalls in Kürze starten.