Baufachwirt

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1987 hat der Bundesarbeitskreises Baufachwirt des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie (HDB) das BWI-Bau beauftragt, einen Lehrgang zur Vorbereitung auf die Baufachwirte-Prüfung zu konzipieren, der bundesweit angeboten und berufsbegleitend zu absolvieren sein sollte.

Daraufhin entwickelte das BWI-Bau aufgrund seiner Erfahrungen einen Fernlehrgang, in dem die umfangreiche Lernarbeit weitestgehend außerhalb der Dienstzeit erfolgen kann.

Für kaufmännische Mitarbeiter in Bauunternehmen, für die aus unterschiedlichen Gründen ein Hochschulstudium nicht in Frage kommt, stellt dies nach wie vor die einzige staatlich anerkannte, bauspezifische Fortbildungsmöglichkeit mit einem qualifizierten Abschluss dar.

Das Kombi-Studium Baufachwirt wird seit seiner Zulassung durch die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) im Jahr 1989 ununterbrochen durchgeführt - unter permanenter Anpassung an die aktuellen Herausforderungen der Bauunternehmensführung.

 

Welche Zulassungsvoraussetzungen benötigen Sie für die Prüfung?

Prüfung / Zulassungsvoraussetzungen

Als Prüfungsordnung gelten die "Besonderen Rechtsvorschriften für die Fortbildungsprüfung zum Baufachwirt / zur Baufachwirtin". Zum Zeitpunkt der Prüfung müssen nachgewiesen werden:

  1. Eine mit Erfolg abgeschlossene Ausbildung in einem anerkannten kaufmännischen Ausbildungsberuf und eine weitere Berufstätigkeit in einer Bauunternehmung von mindestens 3 Jahren, die der Fortbildung zum Baufachwirt / zur Baufachwirtin dienlich ist.
  2. Falls die Voraussetzung gemäß Ziffer 1 fehlt, muss der Prüfungsbewerber eine mindestens 6jährige einschlägige Berufstätigkeit in einer Bauunternehmung nachweisen, die der Fortbildung zum Bau­fachwirt / zur Baufachwirtin dienlich ist.
  3. Außerdem kann zur Prüfung zugelassen werden, wer durch Vorlage von Zeugnissen oder auf andere Weise glaubhaft macht, dass er Kenntnisse, Fertigkeiten und Erfahrungen erworben hat, die die Zulassung zur Prüfung rechtfertigen.

Die Prüfung wird vor dem Prüfungsausschuss für Baufachwirte bei der Industrie- und Handelskammer zu Köln abgelegt.

Für wen ist die Baufachwirte-Qualifikation besonders geeignet?

Zielgruppe der Baufachwirte-Qualifikation

Laut Prüfungsordnung sind als Zielgruppe ausdrücklich Baukaufleute

  • mit einer erfolgreich abgeschlossenen kaufmännischen Berufsausbildung
  • und mindestens dreijähriger kaufmännischer Berufserfahrung in bauausführenden bzw. baunahen Unternehmen für diese staatlich anerkannte Aufstiegsfortbildung zugelassen.

Das BWI-Bau-Kombi-Studium Baufachwirtin vermittelt praxisgerecht das baubranchenspezifische Fach- und Führungswissen für Planung, Organisation und Kontrolle

  • in allen betrieblichen Funktionsbereichen,
  • auf Unternehmens- und Projektebene,
  • für Unternehmen aller Größen und Sparten.

Wodurch ist der BWI-Bau-Vorbereitungslehrgang zertifiziert?

Zertifizierung des BWI-Bau-Kombi-Studiums Baufachwirt/in

Dieser Lehrgang wurde von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht in Köln (ZFU) gem. § 12 Fernunterrichtsschutzgesetz unter der Nummer 518589 geprüft und zugelassen. Das gewährleistet, dass der Lehrstoff i. S. einer Produktzertifizierung vollständig, fachlich einwandfrei und pädagogisch aufgebaut ist und dass die gewählte Methodik und der angegebene Zeitbedarf für die Teilnehmer geeignet sind, das in der Prüfungsordnung vorgeschriebene Bildungsziel zu erreichen und damit anforderungsgerecht auf die Prüfung vor der IHK vorbereitet.

Worin bestehen die besonderen Vorteile für Teilnehmer des BWI-Bau-Lehrganges?

Der besondere Service für Teilnehmer des BWI-Bau-Kombi-Studiums Baufachwirt/in

Baufachwirte und Baufachwirtinnen, die das BWI-Bau-Kombi-Studium besucht haben und ihre Prüfung erfolgreich bestanden haben, erhalten:

  1. einen Nachlass von 10 % auf die Seminarpreise für alle BWI-Bau-Veranstaltungen. Diese Vergünstigung ist personenbezogen und nicht übertragbar;
  2. bei Aufnahme eines Studiums zum Baumanagement an der FH Erding eine Anrechnung von 30 Creditpoints (1 Semester). Dies ist ein großer Erfolg im Rahmen der Anerkennung beruflich erworbener Qualifikationen in der Studienzulassung und entspricht über 50 % des Lehrgangspreises.
  3. bei Aufnahme eines Studiums zum Bachelor of Administration an der FOM Hochschule eine Anrechnung von 43 ECTS (2 Semester);
  4. Sie sind zum Studium der Immobilienökonomie an der European Business School in Oestrich-Winkel zugelassen.

Warum ist Fernunterricht gerade für Mitarbeiter in Bauunternehmen ideal?

Fernunterricht - erfolgreich qualifizieren in der Bauwirtschaft

Insbesondere aufgrund der spezifischen Methodik des Fernunterrichts beweisen sich dabei immer wieder erhebliche Vorteile für die innerbetriebliche Personalentwicklung im Vergleich zu herkömmlichen Standard-Präsenzseminaren:

  1. Fernkurse sind ortsunabhängig mit größtmöglicher zeitlicher Flexibilität durchführbar.
  2. Fernunterricht ist wesentlich kostengünstiger als entsprechender Vollzeitunterricht. Er bietet ideale Möglichkeiten, die finanzielle und zeitliche Belastung der Fortbildungsmaßnahme zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer aufzuteilen.
  3. Das selbstbestimmte Lernen ist eine ausgezeichnete Anleitung zum selbständigen Arbeiten:
    • Erstens zeichnen sich Fernlerner durch hohe Motivation, durch Eigenverantwortlichkeit, Selbstdisziplin und Durchhaltekraft aus.
    • Zweitens können Fernkursisten die Lehrinhalte sofort in die praktische Arbeit umsetzen und den Lernerfolg damit entscheidend beeinflussen.
    • Drittens haben sie die Möglichkeit, ihre Erfahrungen und Probleme am Arbeitsplatz in die Seminare einzubringen und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten.
  4. Als einzige Fortbildungsmethodik erhalten Fernunterrichtsmaßnahmen eine Zertifizierung in Form eines Zulassungssiegels der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht, Köln. So wird z. B. im Sinne des Fernunterrichtsschutzgesetzes - eines Verbraucherschutzgesetzes - geprüft, ob die detaillierte Lehrgangsbeschreibung alle maßgeblichen Eckdaten zum Lehrgangsziel, zur Durchführung, zum Betreuungssystem und zur Lernerfolgskontrolle enthält bzw. richtig wiedergibt. Auch die laufende Umsetzung des Konzeptes wird überprüft.
  5. Insbesondere die aktuelle Forderung der Handlungsorientierung war schon immer mit ein Grund, fernstudienbegleitend obligatorischen Nahunterricht mit den Möglichkeiten zu Fall- und Gruppenarbeiten sowie zu Übungsklausuren zu nutzen. Alle BWI-Bau-Fernkurskonzepte sind als Kombination von gelenkter Hausarbeit (einschl. Einsendeaufgaben zur Korrektur) und obligatorischen, übungsintensiven Kontaktseminaren gestaltet, die über die Laufzeit der Lehrgänge verteilt sind.
  6. Die Teilnehmer können ihren Lernprozess entsprechend den individuellen Lernerfahrungen gestalten, indem sie z. B. zwischen verschiedenen Medien wählen können: Selbstlernprogramme, CD-ROM und Internetkommunikation werden im Fernunterricht sinnvoll in einem pädagogischen Gesamtkonzept kombiniert.
  7. Während des gesamten Lernprozesses stehen den Teilnehmern Tutoren als Ansprechpartner zur Verfügung, die sich um alle Fragen - angefangen von der Lernorganisation bis hin zur fachlichen Anleitung - kümmern.

Eine Branche, für die immer dichtere Fertigstellungsfristen, breite regionale Streuung und permanenter Qualitätsdruck unter den wachsamen Augen der Öffentlichkeit als normale Herausforderungen gelten, kann nur mit Mitarbeitern wettbewerbsfähig bleiben, die ihr Qualifizierungspotential kontinuierlich nutzen und ausbauen. 

Fernunterricht bietet hierfür ideale Voraussetzungen!

BWI-Bau - Mitglied im Forum DistancE-Learning - Deutscher Fernschulverband

Warum ist die Baufachwirte-Qualifikation so wichtig für die Bauwirtschaft?

Baufachwirt: Ein Bildungspolitischer Meilenstein für die Baukaufmännische Aufstiegsqualifizierung

Nachdem im Ausbildungsbereich das Berufsbild des Baukaufmanns seinerzeit nicht erreicht werden konnte, hat das BWI-Bau bereits 1977 in einer Firmenbefragung erstmals die Anregung zur Schaffung einer Fortbildungsqualifikation "Baufachwirt" zur Diskussion gestellt, die auf großes Interesse stieß.

Der Berufsbildungsausschuss des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie 1979 einen Bundesarbeitskreis eingesetzt, der Entwürfe zum Qualifikationsnachweis, zum Rahmenstoffplan für den Vorbereitungslehrgang und zu den Anforderungen für die Prüfung zum Baufachwirt erarbeitet hat; die fachliche Federführung für die Entwicklung dieser Lehrkonzeption oblag dem BWI-Bau. Auf der Basis dieser Vorlagen hat der Berufsbildungsausschuss des Hauptverbandes (in Abstimmung mit dem Betriebswirtschaftlichen Ausschuss) im Herbst 1984 beschlossen, das Schulungsprojekt einzuführen.

Nach teilweise schwierigen Verhandlungen mit dem DGB, der IG Bau-Steine-Erden, dem BDA sowie dem DIHT wurde der Bildungsweg zum Baufachwirt 1987 in das vom DIHT entwickelte Fortbildungskonzept für kaufmännische Berufe integriert, mit dem eine allgemein anerkannte Vereinheitlichung der von zahlreichen Bildungsträgern unabhängig voneinander ausgearbeiteten Maßnahmen verbunden war. Den Nachwuchskräften in Bauunternehmen eröffneten sich damit endlich die gleichen Entwicklungsmöglichkeiten, wie sie seit Jahrzehnten auch in anderen Branchen geboten werden.

Grundsätzlich waren die Bau-Landesverbände in die Planungen und Entscheidungen zur Schaffung einer speziell auf die Belange der Baubranche zugeschnittene öffentlich-rechtlich anerkannte Berufsqualifikation für kaufmännische Angestellte einbezogen. So waren an diesem Entwicklungsprozess von Beginn an die Herren Prof. Michael Sommer (Niedersachsen) und Dipl.-Kfm. Wolfgang Stoermer (Bayern) maßgeblich beteiligt.

Am 17.12.1987 hat der Bundesarbeitskreis Baufachwirt des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie beschlossen, dass das BWI-Bau schnellstmöglich einen bundesweit zu vertreibenden Lehrgang zur Vorbereitung auf die Prüfung zum Baufachwirt konzipieren und durchführen solle, allerdings wurde seitens der Unternehmen zur Voraussetzung gemacht, dass die umfangreiche Lernarbeit berufsbegleitend und weitestgehend außerhalb der Dienstzeit zu erfolgen hat.

Damit wurde einzig die Methode Fernunterricht, mit der das BWI-Bau bereits langjährige Erfahrungen hatte, als praktikable Möglichkeit angesehen. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Aktuell gehören zur Liste der externen Arbeitspartner u. a.:

  • Dipl.-Ök. Klaus Bartel, Personalentwickler, Coach, Moderator, Mettmann
  • Bauindustrieverband NRW e. V., Düsseldorf
  • Bayerischer Bauindustrieverband e. V., München
  • Dipl.-Ing. Mario Büsch MBA, Purchnet Consulting & Training, Schleiden
  • Dr. Matthias Ganske, Dr. Heike Glahs, Redeker/ Sellner/ Dahs Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft, Bonn
  • WP/StB Dipl.-Kfm. Bernd Hoffmann, Warth & Klein Grant Thornten, Düsseldorf
  • Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e. V, Berlin
  • Dipl.-Ing. Dipl.-Kfm. Bernd Kaiser, Überwachungsgemeinschaft Gleisbau e. V., Wiesbaden
  • RA Ulf Rüdiger Klaus, Rechtsanwälte Kainz & Partner, München
  • Michael Menkhaus, Mast Grundbau GmbH, Langenfeld
  • Betriebsw. Ludwig Müller, Freundlieb Bauunternehmung GmbH & Co. KG., Dortmund
  • Prof. Dr.-Ing. Helmut Offermann, Fachhochschule Lübeck, Fachbereich Bauwesen, Lübeck
  • Wolfgang Pommer, GWI Bauunternehmung GmbH, Düsseldorf
  • Prof. Schiffers Bauconsult, Köln
  • Olaf Scholz, Scholz Consulting & Training, Osnabrück
  • SOKA-BAU, Wiesbaden
  • STRABAG AG, Hennef
  • Straßenbauverwaltung
  • Heribert Vosdellen, Vosdellen GmbH, Mönchengladbach
  • Prof. Dr. Sammy Ziouziou, Beuth Hochschule für Technik Berlin, Professur
  • Betriebswirtschaftslehre / Marketing, Berlin

Welchen Preis erhielt das BWI-Bau für das Kombi-Studium Baufachwirtin?

20 Jahre Kombi-Studium Baufachwirt/in

Grußwort des Präsidenten des Fernschulverbandes Forum DistancE-Learning, Dr. Martin Hendrik Kurz

Im Namen des Forum DistancE-Learning und seiner Mitglieder gratuliere ich dem BWI-Bau sehr herzlich zum 20-jährigen Jubiläum seines Kombi-Studiums zum Baufachwirt / zur Baufachwirtin. Als führender Branchenverband der Fernschulen und –hochschulen in Deutschland wissen wir nur zu gut, was es bedeutet, ein solch anspruchsvolles Programm zu entwickeln, durchzuführen und über so lange Zeit erfolgreich am Markt zu positionieren.

Als Verband möchten wir uns bei dieser Gelegenheit aber auch für das langjährige Engagement des BWI-Bau in den verschiedenen Gremien und Arbeitsgruppen unseres Forums bedanken. Ein Verband lebt von engagierten Mitgliedern, die sich offen und mit eigenen Erfahrungen einbringen und die Belange des Fernlernens auch über die unternehmenseigenen Ziele hinaus befördern wollen. In diesem Sinne war das BWI-Bau immer vorbildlich und wird es sicher auch bleiben.

Andererseits hoffen wir als Verband, dass wir Ihnen, durch unsere Arbeit und das was, wir an Initiativen und Unterstützung bieten konnten, auf Ihrem erfolgreichen Weg zu diesem Jubiläum hilfreich zur Seite stehen konnten.

In diesem Sinne hoffen wir, nicht ganz uneigennützig, auf viele weitere erfolgreiche Jahre des Fernunterrichts beim BWI-Bau.

Video zur Geschichte des Fernunterrichts

Im YouTube-Kanal des Forum DistancE-Learning steht ab sofort das dreiteilige Video „Die Geschichte des Fernunterrichts“ zur Ansicht bereit. Zu Wort kommen die DistancE-Learning-Experten Dr. Axel Vulpius, Michael Vennemann, Heinz Richter, Bernd Schachtsiek und Heinrich Dieckmann. In einer Gesprächsrunde erläutern sie die Meilensteine im Fernunterricht ab 1945 und berichten von ihren Erfahrungen und Erlebnissen mit der Lernmethode. Das Themenspektrum reicht von der Entstehung des Fernunterrichtsschutzgesetzes über die Bedeutung der Wiedervereinigung für den Fernunterricht bis zu einem Blick in die Zukunft des DistancE-Learning.

Wodurch haben Teilnehmer früherer Kurse Fernstudienpreise erhalten?

Baufachwirte erringen Fernstudienpreis

Bereits seit 1985 zeichnet das Forum-Distance-Learning alljährlich erfolgreiche Absolventen im Fernunterricht mit dem Studienpreis-Distance-Learning aus. Dieser Preis ist bis heute einzigartig in der deutschen Bildungslandschaft, weil er wie kein anderer die ganz persönliche Leistung der Absolventen honoriert und dabei eben auch die individuellen Hürden, die es zu überwinden galt, berücksichtigt und die Vorbildfunktion der Preisträger für andere Menschen in vergleichbaren Lebenssituationen würdigt.

2009 hat das BWI-Bau sich für die Verleihung des Fernstudienpreises beworben und auf Anhieb zwei Kandidaten auf das "Siegertreppchen" gebracht:

In der Kategorie "Fernlerner des Jahres 2009" wurde Herr Florian Gregor Löffler (*1980) aus Karlsruhe mit dem 3. Platz ausgezeichnet.

Herr Löffler hat das Studium zum Baufachwirt erfolgreich absolviert und die abschließende IHK-Prüfung als Jahrgangsbester abgeschlossen. Dies allein ist noch nicht außergewöhnlich; was die Jury jedoch überzeugte, waren die Umstände, unter denen Herr Löffler dies erreicht hat. Nicht nur zeichnete er im Alter von 26 Jahren bereits für eine große Baustelle mit mehreren hundert Mitarbeitern in Abu Dhabi verantwortlich, sondern aufgrund der Arbeit im Ausland und der flexiblen, sprich immer extrem hohen Arbeitsbelastung, konnte er nur unter erschwerten Umfeldbedingungen lernen. So kam für ihn nur ein Fernstudium in Frage, das er trotz allem in der regulären Studienzeit erfolgreich abschließen konnte.

Sein Arbeitgeber war von diesem herausragenden Engagement begeistert und hat ihn auch aufgrund der erfolgreichen nebenberuflichen Qualifikation zum kaufmännischen Leiter befördert; auch dies war ein Kriterium für die Jury, dass das Fernstudium das berufliche Fortkommen positiv befördert hat.

Auch in der Kategorie "Fernlernerin des Jahres" war das BWI-Bau auf Anhieb erfolgreich: Frau Elke Richter (*1966) aus Seevetal wurde ebenfalls mit dem 3. Platz für das Jahr 2009 ausgezeichnet.

Frau Richter wollte es noch einmal wissen und ihre gesammelten Berufserfahrungen mit einem anerkannten Berufsabschluss vervollständigen. Die Wahl fiel dabei schnell auf das Kombi-Studium zur Baufachwirtin, nicht zuletzt aufgrund der flexiblen Lehrgangsform, die eine bestmögliche Vereinbarkeit mit Beruf und Familie ermöglicht.

Auch Frau Richter hat ihre abschließende Prüfung mit großem Erfolg bestanden, auf dem Weg dahin aber besondere Hürden zu meistern gehabt. So musste sie neben der überdurchschnittlichen beruflichen Belastung in leitender Position eines Bauunternehmens auch besondere Herausforderungen in der Familie in Form von Krankheit und Betreuungspflichten bewältigen. Trotz dieser enormen zusätzlichen Belastungen hat auch Frau Richter mit enormer Disziplin ihr Fernstudium in der regulären Studienzeit gemeistert und sogar zum gesundheitlichen Ausgleich ihre sportlichen Aktivitäten während dieser Zeit möglichst weiterverfolgt.

Frau Richter ist daher ein Vorbild für Menschen in vergleichbar schwierigen Situationen, nicht aufzugeben, sondern an sich zu glauben und die persönlichen Ziele mit Nachdruck – und Unterstützung eines kompetenten Bildungspartners wie des BWI-Bau - zu verfolgen. Der Lohn für diese Mühen zeigte sich in beruflicher Anerkennung, aber wie sie selbst berichtete, mit mindestens der gleichen Wichtigkeit in einer positiven persönlichen Entwicklung, die sich in einer auf die eigenen Fähigkeiten gestützten Selbstsicherheit und Zufriedenheit im beruflichen und sozialen Umfeld ausdrückt.

(Auszug aus der Laudatio von Dr. Martin Kurz, Präsident des Forum DistancE-Learning)

Fernstudienpreis 2012: BWI-Bau-Fernkurstutor gewinnt Bronze beim Publikums-Voting

(Nominiert waren 28 überdurchschnittlich engagierte Tutoren/innen.)

Ausgezeichnet mit Platz 3 in der Kategorie "Tutor/in des Jahres":

Das BWI-Bau hatte Herrn RA Ulf Rüdiger Klaus nominiert, und zwar insbesondere für seine Verdienste um die BWI-Bau-Fernkurse "Baufachwirt" und "Bauvertragsrecht für Ingenieure und Kaufleute". Sein Erfolg berechtigt, ihn als Tutor "mit eigenem Fanclub" zu bezeichnen.

Ulf Rüdiger Klaus steht dafür,

  • dass auch ein Jurist verständlich formulieren und staubtrockener Lehrinhalt lebendig werden kann;
  • dass Lernen mit einer Prise Humor immer wieder aufs Neue Spaß machen kann;
  • dass Fernunterricht im Bau zum "Kult" geworden ist: hinterher kann jeder in Nachtragsverhandlungen besser mitreden;
  • dass die fachübergreifende Verständigung aller Bau-Beteiligten auf der Basis eines gut fundierten Rechtsverständnisses einfacher wird;
  • dass lebenslange Fortbildung ein erstrebenswertes Gut ist.

Wir freuen uns über sein erfolgreiches Abschneiden bei diesem angesehenen Preis und gratulieren auch im Namen der vielen Absolventen des Fernkurses Bauvertragsrecht, die immer wieder an unseren exklusiven Fachtagungen zum Bauvertragsrecht teilnehmen.

Weshalb sollten auch Sie sich für die Aufstiegsqualifikation Baufachwirt entscheiden?