Prozesse analysieren – standardisieren – digitalisieren!

6

Aug

2021

Die Digitalisierung in der Bauwirtschaft ist nicht eine Frage nach dem „Wann“, sondern nach dem „Wie“ – und dem „Wie schnell?“! Aber: Ob der Wandel vom analogen hin zum digitalen Arbeiten funktioniert, entscheidet sich auf der Ebene der Prozesse! In dem Maße, wie der Markt der IT-Lösungen zu immer neuen Gestaltungsoptionen führt, wächst auch das […]

ebodenmueller 05:43

Die Digitalisierung in der Bauwirtschaft ist nicht eine Frage nach dem „Wann“, sondern nach dem „Wie“ – und dem „Wie schnell?“!

Aber: Ob der Wandel vom analogen hin zum digitalen Arbeiten funktioniert, entscheidet sich auf der Ebene der Prozesse! In dem Maße, wie der Markt der IT-Lösungen zu immer neuen Gestaltungsoptionen führt, wächst auch das Gefühl der Überforderung, Enttäuschung bis hin zur abwartenden Verweigerung und damit zu einer viel zu geringen Verwendungsintensität digitaler Methoden und Instrumente in den Bauunternehmen im Vergleich zu anderen Branchen. Damit vor allem der Mittelstand die wirtschaftlichen Potenziale der Digitalisierung ausschöpfen kann, unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit dem Programm „Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU“.

Als problematisch erweist sich jedoch in vielen Bauunternehmen zusätzlich, dass im Zuge früherer Rezessionen u. a. aus Kostengründen speziell die Organisationsabteilungen abgebaut bzw. durch reine IT-Abteilungen ersetzt wurden. Solange die IT-Softwaresysteme relativ starr waren und sich die Abläufe aus dieser Starrheit heraus nach der IT richten mussten, war das tolerabel. Mittlerweile ist die IT jedoch so flexibel, dass es nun an den Unternehmen ist zu sagen, wie sie ihre Abläufe gestalten und optimieren wollen. Wenn aber mangels Organisations-Know-how diese strategische Gestaltungsaufgabe nicht mehr in den Unternehmen geleistet werden kann, werden häufig bestehende Prozesse nur eins zu eins digitalisiert, aber nicht optimiert. Deshalb haben erste Bauunternehmen bereits wieder angefangen, Spezialisten für Organisationsentwicklung einzustellen.

Um aber erfassen zu können, was insbesondere bei der Prozessananlyse wichtig ist, haben wir ein Seminar zum Workflowmnagement konzipiert. In diesem Seminar lernen Sie anhand von zahlreichen praktischen Beispielen, wie man Arbeitsprozesse systematisch untersucht, so dass die Ergebnisse eine aussagefähige Basis für Ihre bzw. die Entscheidungen Ihres Unternehmens bilden. Wir betrachten insbesondere auch die bereichsübergreifenden Schnittstellen und erzielen so ganzheitliche Nutzeneffekte in der Digitalisierung bzw. in einem effizienten Workflowmanagement!

EU-Taxonomie: Konsequenzen für Bauunternehmen

21

Jun

2021

Nachhaltigkeit wird zunehmend zu einem Hauptfaktor wirtschaftlichen Handelns. Allerdings steckt in der praktischen Umsetzung ein erhebliches Risiko, nicht nur zwischen Staaten bzw. Staatenverbünden, sondern auch zwischen und innerhalb von Organisationen und Unternehmen. Im Rahmen der Globalisierung ist die Vernetzung vielfältiger Ziele und Strategien unabdingbar. Die Abstimmung der unterschiedlichen strategischen Ziele und ihrer praktischen Umsetzung kann […]

ebodenmueller 15:30

Nachhaltigkeit wird zunehmend zu einem Hauptfaktor wirtschaftlichen Handelns. Allerdings steckt in der praktischen Umsetzung ein erhebliches Risiko, nicht nur zwischen Staaten bzw. Staatenverbünden, sondern auch zwischen und innerhalb von Organisationen und Unternehmen. Im Rahmen der Globalisierung ist die Vernetzung vielfältiger Ziele und Strategien unabdingbar. Die Abstimmung der unterschiedlichen strategischen Ziele und ihrer praktischen Umsetzung kann nicht isoliert betrachtet werden und begründet somit eine wachsende Herausforderung für jeden Unternehmer.

Aufhalten lässt sich diese Entwicklung nicht, zumal die beiden Detailfaktoren Ressourcenknappheit und Klimawandel immer dringlicher zum Handeln zwingen und die Geschwindigkeit hin zu nachhaltigem Verhalten noch verstärken.

In seiner Funktion als Betriebswirtschaftliches Kompetenzzentrum des HDB hat das BWI-Bau einen Leitfaden für die Mitgliedsunternehmen der bauindustriellen Landesverbände erarbeitet, in dem in Kurzfassung erläutert wird, wie sich die EU speziell für Bauunternehmen den Weg hin zu mehr Nachhaltigkeit denkt. Dabei ist es unvermeidbar, dass alle Regelungen sehr umfangreich ausfallen, denn Nachhaltigkeit bestimmt unsere gesamte Lebenswirklichkeit und ist somit ebenso komplex wie diese.

Die Herausforderungen im Hinblick auf Nachhaltigkeit sind vielfältig: Zusammenhänge zu einem CSR-konformen Berichtswesen zählen ebenso dazu wie eine vertiefende Betrachtung sog. Key Performance Indikatoren (KPI). Darüber hinaus eifern gerade hier zahlreiche Standardsetter um die Vormachtstellung ihrer speziellen Sichtweisen, was die Nachgvollziehbarkeit mancher Maßnahmen speziell für den Mittelstand nicht unbedingt erleichtert.

Vereinfacht und in Kürze gesagt, plant die Europäische Union im Zuge des Green Deals eine grundlegende Neustrukturierung des EU-Wirtschafts-systems. Dabei versteht man unter der EU-Taxonomie ein mess- und vergleichbar gestaltetes Kriteriensystem zur Information von Investoren und NGOs über die Erfüllung von Nachhaltigkeitsaspekten.

Der Anwendungsbereich der Nachhaltigkeitsberichterstattung wird perspektivisch durch die Aktualisierung der CSR-Richtlinie deutlich ausgeweitet und ein weitaus größerer Kreis von Unternehmen wird sich auf gesetzliche Anforderungen zur CSR-Berichterstattung einstellen müssen. Nachhaltigkeit wird einen Einfluss auf Auftragsvergabe, Rating, Versicherungsverträge sowie weitere wirtschaftliche Transaktionen haben. Wer nicht nachweisbar nachhaltig handelt, der wird Nachteile beim Rating, bei der Gewinnung von Kunden sowie generell beim Abschluss von Verträgen haben.

Von einem strukturierten Gesetzgebungsverfahren, so wie es die Bundesbürger kennen, ist die aktuelle Entwicklung weit entfernt. Dies ist nicht nur dem generell schwer greifbaren Tatbestand der Nachhaltigkeit geschuldet, sondern auch der großen Zahl an Standardsettern, die hier im Interesse ihrer Partikularziele versuchen, Einfluss zu nehmen. Daraus erwächst in Teilen ein Wettbewerb der Institutionen um die Deutungshoheit in Bezug auf das Thema Nachhaltigkeit.

Auch das Rechnungswesen wird in Zukunft durch Nachhaltigkeit geprägt sein. Neben einer Ergänzung des Lageberichts bzw. des Berichtswesens werden auch Buchungen beeinflusst werden. Zum Beispiel werden einzelne, nachhaltigkeitsbezogene Eigenschaften eines Anlagegutes die Abschreibung beeinflussen o. ä. Handels- und Steuerrecht sowie weitere Gesetze, Richtlinien und Verordnungen werden beeinflusst.

Nicht zuletzt werden Strukturen und Prozesse in Unternehmen teilweise bestimmte Freiheitsgrade verlieren. Nur wer das Thema Nachhaltigkeit korrekt erfasst, kann sich Spielräume erhalten.

Die Gestaltung der Rahmenbedingungen ist für die Umwandlung hin zu einer nachhaltigen Marktwirtschaft vordringlich. Dazu zählt z. B. das Steuersystem. Neben dem Grundsatz der Gleichmäßigkeit der Besteuerung würde in einem solchen Fall die Nachhaltigkeit als weiteres Leitprinzip hinzukommen.

Weitere Rahmenbedingungen betreffen z. B. das Thema Vertragsrecht. Ausschreibungen von öffentlichen und privaten Auftraggebern sollten dann beispielsweise nachhaltiges Verhalten honorieren.

BWI-Bau-seitig werden wir die Entwicklungen aufmerksam verfolgen und auch unsere Aktivitäten rund um Beratung, Weiterbildung und Information im Hinblick auf das Thema der Nachhaltigkeit intensivieren.

Neu für Mitglieder des BIV NRW: ARGE-Musterformulare

26

Apr

2021

Die Mitgliedsunternehmen der Bauindustrie NRW können sich über einen neuen Service freuen: Sie erhalten die neuen ARGE-Musterformulare in einer speziell vom BWI-Bau aufbereiteten Version und ergänzt durch ein Schulungsbeispiel. Die Formeln für die Berechnungen sind eingefügt und die Tabellen sind nicht geschützt, so dass die Anwender nicht nur die Funktionsweise einer ARGE besser nachvollziehen können, […]

ebodenmueller 08:37

Die Mitgliedsunternehmen der Bauindustrie NRW können sich über einen neuen Service freuen:

Sie erhalten die neuen ARGE-Musterformulare in einer speziell vom BWI-Bau aufbereiteten Version und ergänzt durch ein Schulungsbeispiel. Die Formeln für die Berechnungen sind eingefügt und die Tabellen sind nicht geschützt, so dass die Anwender nicht nur die Funktionsweise einer ARGE besser nachvollziehen können, sondern auch die Berechnungen in den Formeln oder die Verbuchung einzelner Belege. Die Belege können darüber hinaus in einer Übersicht aufgerufen werden. Es ist auch möglich, eigene Beispielbuchungen einzufügen, bis hin zur Darstellung eines Zwischenabschlusses. Ganz nebenbei führt diese Unterlage auch zu einer Optimierung von Excel-Kenntnissen.

Das BWI-Bau trifft in der Praxis häufig Situationen an, in denen selbst erfahrene Buchhalter*innen durch den Einsatz von Software die eigentliche Buchungssystematik nicht mehr vollständig vor Augen haben. Genau dort setzt die neue Arbeitshilfe an:
In der Excel®-Datei sind Buchungsjournale enthalten, die genau zeigen, wie Buchungen sich auswirken. Zudem können die Anwender einzelne Geschäftsvorfälle anwählen und schauen, wie sich die Buchung in Ergebnisübersicht, Vermögensübersicht etc. niederschlägt. Insgesamt nähern sich die Auswertungen den Ansichten in einem „normalen“ Abschluss.

Die Formulare berücksichtigen auch aktuelle Entwicklungen in Bezug auf die Notwendigkeit, eine sog. „mittelbare“ GoB-Konformität einhalten zu müssen. Dies bedeutet: Auch wenn eine ARGE meist nicht buchführungspflichtig ist, so muss dennoch bei der Übernahme von Ergebnissen in handelsrechtliche oder steuerrechtliche Jahresabschlüsse eine GoB-Konformität des Ergebnisses vorliegen. Gleiches gilt bei einer Konsolidierung im Konzern. Im Ergebnis darf es hier keine wesentliche Abweichung zu einem „normalen“ Projekt in einem einzelnen Bauunternehmen geben. Das Vorsichtsprinzip gilt weiterhin!

Durch die Kooperation in einer ARGE werden zwar Risiken ausgeräumt, grundlegende Änderungen in der Bewertung ergeben sich allerdings nicht. Beispiel: Durch die ARGE kann ggf. ein Schaden schneller und besser behoben werden, das Risiko, am Ende in Regress genommen zu werden, sinkt ggf. von 40 auf 30 %. Wenn zuvor eine Rückstellung gebildet wurde, so ändert sich in diesem Fall an der Höhe trotzdem nichts. Das Imparitätsprinzip schlägt auch hier zu Buche. Die ARGE ist somit kein „Turbolader“ für die Gewinnrealisierung.
Die Aufteilung zwischen Kaufmännischer und Technischer Geschäftsführung erschwert zudem ggf. die Prognosen in einem Bauprojekt. Am Ende muss klar sein, dass unabhängig von der handelsrechtlichen Betrachtung vorgezogene Gewinne eine Bürde sein können, denn: Die Gewinne von heute sind im Zweifel die Verluste und Auftragsbedarfe von morgen.

Sie haben Fragen? Sprechen Sie uns an: Dipl.-Kfm. Sascha Wiehager, CISA (s.wiehager@bwi-bau.de)

Wie IT die Anforderungen im Rechnungswesen beeinflusst: Vom Buchhalter zum/zur Prozessversteher*/-lenker*in

28

Sep

2020

In den zahlreichen BWI-Bau-Veranstaltungen zum Finanz- und Rechnungswesen äußern zunehmend mehr Teilnehmer*innen Sorgen um ihr Berufsbild. Speziell beunruhigt sie dabei nicht die eigene fachliche Kompetenz, sondern vielmehr die Beobachtung, wie umfassend IT-gestützte Arbeitshilfen wesentliche Analysen, Abläufe und Arbeitsschritte ersetzen: Natürlich ist es praktisch, Buchungsdaten vom Überweisungsträger direkt in die Buchhaltung einzulesen oder auf Knopfdruck integrierte […]

ebodenmueller 11:51

In den zahlreichen BWI-Bau-Veranstaltungen zum Finanz- und Rechnungswesen äußern zunehmend mehr Teilnehmer*innen Sorgen um ihr Berufsbild. Speziell beunruhigt sie dabei nicht die eigene fachliche Kompetenz, sondern vielmehr die Beobachtung, wie umfassend IT-gestützte Arbeitshilfen wesentliche Analysen, Abläufe und Arbeitsschritte ersetzen:
Natürlich ist es praktisch, Buchungsdaten vom Überweisungsträger direkt in die Buchhaltung einzulesen oder auf Knopfdruck integrierte Kontrollen und Plausibilitätschecks bei der Verbuchung durchzuführen. Aber verständlicherweise keimt dabei die Besorgnis, wohin das eigene Anforderungsprofil läuft, wenn die Informationstechnologie/Künstliche Intelligenz (KI) beim Kontieren und Buchen die „Oberhand“ gewinnt?

Generell treibt die Digitalisierung den Wandel in vielen traditionellen Berufsbildern voran und sorgt nicht nur bei Produkten für kürzere Lebenszyklen. Auch für die Berufsbilder gilt ein zunehmend schnellerer Takt! So ist es für jeden Berufstätigen unabdingbar, Strategien zur Sicherung der eigenen Arbeitsmarktfähigkeit zu entwickeln. Überspitzt und für unser Thema gesagt: Die ein oder andere traditionelle Buchhaltung kann in einem Freilichtmuseum überleben, aber ansonsten gilt auch hier die Devise, sich quasi neu erfinden zu müssen.

Grauzonen zwischen Werterhellung und Wertbegründung sind durch KI zwar sicher lösbar; noch befinden wir uns aber in vielen Bereichen der IT in einer Übergangsphase und es wird auch noch etwas dauern, bis Bausoftwareanbieter solche Themen bedienen können. Aber so, wie IT/KI sich aktuell entwickelt, müssen jetzt neue Nischen gefunden werden, die durch KI und Co. – wenigstens temporär – nicht besetzt werden können.

Für das Finanz- und Rechnungswesen gilt also:
Zukunftsfähige Buchhalter*innen verstehen und gestalten die vermögensrelevanten Prozesse und integrieren ihr Wissen in Workflowlösungen!

Sie erkennen am Prozessverlauf, ob ihr Rechnungswesen alle Sachverhalte zeitnah und möglichst realitätsnah abbildet. Sie durchdringen die komplexen baubetrieblichen Prozesse und sind fit in der umfangreichen rechtlichen Literatur in Deutschland (allein im Steuerrecht).

Sie verstehen, wie bauvertragliche Einflüsse auf einen Geschäftsvorfall einwirken, denn nur dann können sie bewerten, ob eine Abschreibung getätigt werden muss oder ob ein sicherer Nachtrag die Leistung erhöht.

Sie entscheiden (oder unterstützen die Entscheidung), ob eine Rückstellung angesetzt werden muss, wenn eine Bürgschaft wegfällt. Die Höhe der Rückstellung muss wiederum abgewogen werden, da ansonsten ggf. das Steuerstrafrecht greift.

Dabei ermöglicht die Digitalisierung auf allen Ebenen Geschwindigkeiten, die wir auch im Alltag beherrschen müssen. Wir können den Schwung mittnehmen oder überfahren werden. Am Ende werden wir weder die Neuerungen noch den Wandel der Berufsbilder aufhalten können.
Die Durchdringung der Prozesse ist aber der Schlüssel, um die Auswirkungen der Veränderungen auf das Unternehmen aktiv gestalten zu können.

Aus diesem Grunde liegt ein Schwerpunkt des BWI-Bau in seinen aktuellen Seminarangeboten immer auch auf den Prozessen, die zu Geschäftsvorfällen im Rechnungswesen werden. Denn so können Sie die Prozesse sprichwörtlich in Ihrer Hand halten und in Ihren Zahlen realitätsnah abbilden.

Ein wichtiger Punkt am Rande für alle (technisch und kaufmännisch) Verantwortlichen in Bauunternehmen und nur ein Beispiel von vielen:

Auch Kalkulatoren müssen Prozesse begreifen, um möglichst hart am Wind zu segeln!

Wir werden dieses Thema sicher noch häufiger aufgreifen und freuen uns auf Ihre Kommentare!

DigitalBau: BWI-Bau und TH Köln präsentieren BIM-Zertifikatskurse

11

Feb

2020

Am 8. Febuar 2020 endete der erste BIM-Professional-Kurs, den BWI-Bau und TH Köln in Kooperation durchführen: 14 Teilnehmer*innen legten erfolgreich eine Hochschulprüfung ab, die aus einem Projektbericht und einer ergänzenden Präsentation bestand. Die Themen waren frei wählbar – selbstverständlich alle rund um das große Feld Building Information Modeling. Heraus kam dabei ein bunter Strauß an […]

ebodenmueller 13:02

Am 8. Febuar 2020 endete der erste BIM-Professional-Kurs, den BWI-Bau und TH Köln in Kooperation durchführen: 14 Teilnehmer*innen legten erfolgreich eine Hochschulprüfung ab, die aus einem Projektbericht und einer ergänzenden Präsentation bestand. Die Themen waren frei wählbar – selbstverständlich alle rund um das große Feld Building Information Modeling. Heraus kam dabei ein bunter Strauß an spannenden Themen aus einer Vielzahl von Sichtweisen – Ingenieur- und Architekturbüros, Bauunternehmen, Fachplaner und Weiterbildern.

Auf der DigitalBAU präsentieren wir am Stand der TH Köln in Halle 7, Stand 550, unsere beiden Schulungsangebote: BIM-Basis und BIM-Professional.

Das BIM-Zertifikat BASIS wird auf Grundlage der Richtlinie VDI/bS 2552 Blatt 8.1 durchgeführt und geprüft. Die theoretischen Hintergründe, Fachbegriffe und Zusammenhänge werden durch zahlreiche Beispiele aus der Praxis erläutert. Der 5. Kurs findet vom 2. bis 4. April 2020 statt.

Die Inhalte des BIM-Zertifikats PROFESSIONAL orientieren sich an den Empfehlungen der planen bauen 4.0 GmbH sowie den grundsätzlichen Vorgaben der Richtlinie VDI/bS 2552 Blatt 8.1 ff. (in Bearbeitung).

Alle Zertifikatslehrgänge der TH Köln in Kooperation mit dem BWI-Bau enthalten integrativ Prüfungsleistungen, die nach einem hochschulkonformen Bewertungsschlüssel bestanden werden müssen.

 

Dekarbonisierung – Urban Mining – Zero Waste im Bau

7

Dez

2019

Die Petersberger Strategietage 2020 stehen unter dem Globalthema: „Auswirkungen des Klimawandels auf Bau- und Unternehmensprozesse“. Eine hochkarätige Referentenriege wird dazu aus unterschiedlichen Sichtweisen vortragen. Unter anderem zählt dazu auch Dirk E. Hebel. Er ist Professor für Nachhaltiges Bauen am Karlsruher Institut für Technologie -KIT-. Als Master of Architecture der ETH Zurich (1998) und der Princeton […]

ebodenmueller 09:54

Die Petersberger Strategietage 2020 stehen unter dem Globalthema: „Auswirkungen des Klimawandels auf Bau- und Unternehmensprozesse“. Eine hochkarätige Referentenriege wird dazu aus unterschiedlichen Sichtweisen vortragen.

Unter anderem zählt dazu auch Dirk E. Hebel. Er ist Professor für Nachhaltiges Bauen am Karlsruher Institut für Technologie -KIT-. Als Master of Architecture der ETH Zurich (1998) und der Princeton University (2000) hat er die 2hs Architekten und Ingenieur PartGmbB Hebel Heisel Schlesier mitgegründet, deren Fokus auf nachhaltigen Bauverfahren und -materialien liegt; eines der letzten Projekte war z. B. der Mehr.Wert Pavillion für die BUGA Heilbronn (2019).

Er sagt:
„Wir gefährden das Wohl künftiger Generationen: Die Weltbevölkerung wächst seit Jahrzehnten stetig an. Gleichzeitig steigt der wirtschaftliche Wohlstand. Beide Entwicklungen führen zu einem zunehmenden Druck auf unsere natürliche Umwelt, unser Klima und unsere Ressourcen. Der weitaus grösste Teil unserer zum Bau verwendeten Materialien wird zur Zeit aus der Erdkruste entnommen, benutzt und dann entsorgt. Sie werden im wahrsten Sinne des Wortes konsumiert und nicht aus natürlichen oder technischen Kreisläufen ausgeliehen, um anschliessend darin wieder aufzugehen. Dieser lineare Ansatz hat tiefgreifende Konsequenzen für unser Klima und unseren Planeten insgesamt. Wir greifen tief in bestehende Ökosysteme ein, der Klimawandel zeugt davon. Natürliche Ressourcen wie Sand, Kupfer, Zink oder Helium werden bald nicht mehr technisch, ökologisch und ökonomisch sinnvoll vertretbar zur Verfügung stehen.

Ein radikaler Paradigmenwechsel wäre nötig: Die gebaute Umwelt muss begriffen werden als temporäre Lagerstätte von Rohstoffen in einem endlosen Kreislaufsystem. Wir brauchen dringend neue Prinzipien für den Bau, die Demontage und die ständige Umgestaltung unserer gebauten Umwelt. Gleichzeitig müssen wir die Frage beantworten, wie neue Materialien hergestellt werden können, die dem Anspruch einer Kreislaufwirtschaft entsprechen. Statt uns weiterhin auf endliche Vorkommen zu verlassen, müssen wir vermehrt eine Verlagerung hin zum regenerativen Anbau, zur Zucht und Kultivierung von Ressourcen und Baumaterialien anstreben.“

Bei den Petersberger Strategietagen 2020 wird er am 21. März 2020 in seinem Vortrag zu „Urban Mining and Recycling (UMAR) – Vom Zirkulieren, Säen und Ernten von Baumaterialien der Zukunft“ aufzeigen, wie eine Kreislaufwirtschaft von Baumaterialien und Baustoffen aussehen kann.

Neugierig geworden? Dann nutzen Sie die Gelegenheit und reservieren Sie sich Ihren Platz bei den Petersberger Strategietagen 2020! Senden Sie uns unverbindlich eine formlose Mail, wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung.

Auch im nächsten Jahr informieren wir wieder in unserem Blog. Das Bauen bleibt spannend!

Wir wünschen Ihnen allen ein frohes Weihnachtsfest

und einen guten Start in ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2020!

 

Komm, mach MINT: Nationaler Pakt für Frauen in MINT-Berufen

5

Mrz

2019

Der Nationale Pakt für Frauen in MINT-Berufen „Komm, mach MINT.“ ist die einzige bundesweite Netzwerk-Initiative, die Mädchen und Frauen für MINT-Studiengänge und -Berufe begeistert. Beim Hochschultag der Bauindustrie NRW berichtete die Geschäftsführerin des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit, Dr. Ulrike Struwe, z. B. über eine gendergerechte Ansprache bei der Recruitierung des Ingenieurnachwuchses. Das BWI-Bau zählt nunmehr zu den […]

ebodenmueller 18:48

Der Nationale Pakt für Frauen in MINT-Berufen „Komm, mach MINT.“ ist die einzige bundesweite Netzwerk-Initiative, die Mädchen und Frauen für MINT-Studiengänge und -Berufe begeistert. Beim Hochschultag der Bauindustrie NRW berichtete die Geschäftsführerin des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit, Dr. Ulrike Struwe, z. B. über eine gendergerechte Ansprache bei der Recruitierung des Ingenieurnachwuchses.

Das BWI-Bau zählt nunmehr zu den bereits über 290 Partnerinnen und Partner aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Sozialpartnern, Medien und Verbänden, die in dieser Initiative vernetzt sind, und setzt den Dialog zum Thema Frauen und MINT in innovative Maßnahmen um. Hierzu zählen neben dem verstärkten Einsatz der Informationsmedien bei unseren Veranstaltungen auch die Integration in verschiedene Projekte, so z. B. in unser derzeit laufendes Forschungsprojekt zur Gewinnung von Ingenieurnachwuchs für die öffentliche Bauverwaltung.

Zielgruppe sind junge Frauen an den Schnittstellen zwischen Schule und Studium sowie zwischen Hochschule und Beruf.

Ziel der Initiative generell ist, das Potential von Frauen für naturwissenschaftlich-technische Berufe angesichts des sich abzeichnenden Fachkräftemangels zu nutzen. Das bedeutet im Einzelnen:
– ein realistisches Bild der ingenieur- und naturwissenschaftlichen Berufe zu vermitteln und die Chancen für Frauen in diesen Feldern aufzuzeigen,
– junge Frauen für naturwissenschaftlich-technische Studiengänge zu begeistern,
– Hochschulabsolventinnen für Karrieren in technischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen zu gewinnen.

Die Ziele sind in einem Memorandum festgehalten, das von den Partnerinnrn und Partner unterzeichnet wird. Der Pakt ist jederzeit offen für weitere Partner/innen, die sich für die Ziele des Paktes einsetzen und aktiv mitwirken wollen, um mehr Frauen für MINT-Berufe zu gewinnen. Es bestehen für jeden Partner/in individuelle Optionen, sich an diesem nationalen Pakt zu beteiligen.

Kennen Sie die Risikomühle? Oder anders gefragt: Wie identifiziert man ein echtes Risiko?

28

Apr

2018

Viele Unternehmen beschäftigen sich derzeit damit, ein Risk-Management-System einzuführen oder ihr bestehendes System in Richtung operationaler Risiken, Risiken aus Prozessen, Personen, Technik sowie externen Einflüssen, zu erweitern. Die ISO 31000 ist hierfür ein guter Leitfaden. Nach ihr ist eine Einführung gut strukturiert möglich, standardisiert durchführbar und somit kein Hexenwerk mehr. Umso mehr verwundert es, dass […]

ebodenmueller 08:27

Viele Unternehmen beschäftigen sich derzeit damit, ein Risk-Management-System einzuführen oder ihr bestehendes System in Richtung operationaler Risiken, Risiken aus Prozessen, Personen, Technik sowie externen Einflüssen, zu erweitern. Die ISO 31000 ist hierfür ein guter Leitfaden. Nach ihr ist eine Einführung gut strukturiert möglich, standardisiert durchführbar und somit kein Hexenwerk mehr.

Umso mehr verwundert es, dass es manchen Unternehmen schwer fällt, ein aktiv gelebtes und aktuelles Risikoinventar zu etablieren, mit Risiken, die aktuell identifiziert, realistisch bewertet und steuerbar sind sowie schrittweise minimiert werden.
Ein Grund mag sein, dass die eingesetzten Systeme eher eine Alibifunktion erfüllen und zur Befriedigung regulatorischer Anforderungen benutzt werden. Oftmals werden Risk-Management-Systeme aber auch zunächst mit viel Elan gestartet, um dann, einige Monate später, mit gleicher Geschwindigkeit zurückgeschraubt zu werden, weil die Risiken, die in das System eingepflegt wurden,  zu Dauermeldungen verkommen, nicht mehr regelmäßig aktualisiert werden oder weil sie seit der Aufnahme unverändert ohne eingeleitete Gegenmaßnahmen „in der Luft“ hängen.

Im Extremfall wird das Risikoinventar ein Kummerkasten für Mitarbeiter, die nicht mehr wissen, wohin mit Ihren Sorgen. Beispielhafte Risikomeldungen aus solchen Systemen können dann sein:
1. Eine mangelhafte Projektplanung verursacht Folgekosten.
2. Es entstehen IT-Sicherheitslücken durch fehlenden Kauf der Software xy.
3. Personalausfall kann zu Verzögerungen im Projekt führen.
4. Die neue Baustelle auf der Autobahnbrücke kann zu Verzögerungen im Lieferprozess führen.
5. Das Kantinenessen ist ein einziges Risiko.
6. Unser First-Level-Support ist ein Risiko, da erreiche ich nie jemanden.

Nehmen wir das einmal das zweite Beispiel des fehlenden Software-Kaufs. Schaut man sich dieses „Risiko“ einmal genauer an, stellt man schnell fest, dass es sich hier gar nicht um ein echtes Risiko handelt! Zunächst einmal ist das Ereignis bereits aufgetreten, liegt also in der Gegenwart. Risiken liegen immer in der Zukunft. Das wahre Risiko bzw. vielmehr die Risiken sind: „Produktionsausfälle …“ oder „Erpressbarkeit aufgrund einer Attacke auf die IT-Systeme von außen.“ Das Fehlen der Software ist demnach eine fehlende Gegenmaßnahme gegen das eigentliche Risiko. Und vor allem: Es ist nur eine von mehreren möglichen Gegenmaßnahmen. Eventuell gibt es organisatorische, prozessuale, strukturelle Lösungen oder noch andere Softwarepakete. Vielleicht liegen mögliche Maßnahmen auch in der Nutzung (oder Nicht-Nutzung) von Cloud-Systemen und weiteren, neuen Sicherheitsstufen. Somit liegt hier nur eine Information vor, aus der erst die eigentlichen Risiken extrahiert werden müssen.

Der Risikomelder gibt nicht die einzige Lösung vor, sondern wird zu einem Teil der Lösungsfindung.
Dieses Beispiel zeigt, wie eine falsch verstandene „Risikomeldung“ den gesamten Risk-Management-Prozess aushebeln kann und letztendlich zu einer Blockierung des Prozesses führen können.

Frank Moritz, zertifizierter Auditor zur ISO 20000eit und seit 15 Jahren im den Themenfeldern Risikomanagement und Projektmanagement unterwegs, u. a. als Interim Manager, als Trainer und Coach hat unter dem Schlagwort „Die Risikomühle“ ein Modell zur strukturierten Formulierung von Risiken entwickelt.

Bei den o. g. Beispielen für Risikomeldungen handelt es sich bei genauerem Hinsehen z. B. um etwas anders formulierte Schäden (Beispiele 1 und 5), globale Allgemeinplätze (Beispiel 3), Meldungen, die außerhalb des Einflussbereichs des Risk Managements liegen (Beispiel 4) etc.

Um aus den „Risikomeldungen“ die echten Risiken herauszuarbeiten, hat sich in der Praxis ein Tool bewährt, dass durch die richtigen Fragestellungen die relevanten Daten aus der Risikomeldung zieht und für den Risikomanagement-Prozess vorbereitet: Wie in einer Mühle werden die Risikomeldungen als „Körner“ in den Trichter gefüllt und dann in sechs Schritten so lange „gemahlen“, bis klar ist, ob, und wenn ja, welche Risiken sich in der Risikomeldung tatsächlich verbergen. Wie diese 6 Schritte im Einzelnen aussehen, erfahren Sie hier.

In diese Risikomühle werden Ad-hoc-Risiko-Meldungen genauso eingefüllt wie Risiken aus dem Reporting. Alle Risikomelder sollten darüber hinaus die 6 Schritte der Risikomühle kennen, damit sie eine sinnvolle Vorauswahl treffen und somit auch den Zeitbedarf für die weitere Analyse reduzieren zu können. Im Risk Management-Prozess ist die Risikomühle somit ein zentrales Tool der Risikoanalyse.

Ihr Ansprechpartner für Risikomanagement im BWI-Bau: Dipl.-Kfm. Sascha Wiehager, CISA

Wettbewerb „Bauunternehmen des Jahres“: Machen Sie mit!

17

Mrz

2018

Bis zum 15. Juni 2018 läuft noch die Bewerbungsfrist für alle Unternehmen, die sich auf eine Teilnahme am Wettbewerb zum Bauunternehmen des Jahres beteiligen möchten. Trotz allgemein guter Auftragslage ist die Situation für die Bauindustrie nicht rosig. Qualifiziertes Personal ist schwer zu finden; Ingenieure fehlen an allen Ecken und Enden, und die Digitalisierung bringt nicht […]

ebodenmueller 10:06

Bis zum 15. Juni 2018 läuft noch die Bewerbungsfrist für alle Unternehmen, die sich auf eine Teilnahme am Wettbewerb zum Bauunternehmen des Jahres beteiligen möchten.

Trotz allgemein guter Auftragslage ist die Situation für die Bauindustrie nicht rosig. Qualifiziertes Personal ist schwer zu finden; Ingenieure fehlen an allen Ecken und Enden, und die Digitalisierung bringt nicht nur Vorteile, sondern fordert erst einmal die Unternehmen.

Ist Ihr Unternehmen für die Zukunft gut aufgestellt? Finden Sie es heraus: Stellen Sie sich dem Wettbewerb „Bauunternehmen des Jahres 2018“!

Die (kostenlose) Teilnahme am Wettbewerb zum Bauunternehmen des Jahres bietet Ihnen im Kampf um Kunden, Mitarbeiter und Gewinne handfesten Nutzen und hilft Ihnen, Ihr Unternehmen für die Zukunft fit zu machen. Denn „Bauunternehmen des Jahres“ ist der einzige wissenschaftlich ausgerichtete Wettbewerb der Baubranche, fachlich betreut und geleitet durch Prof. Dr.-Ing. Josef Zimmermann, Ordinarius des renommierten Lehrstuhls für Bauprozessmanagement und Immobilienentwicklung der TU München.

Jeder Teilnehmer erhält eine auf wissenschaftlichen Methoden basierende Beurteilung seines Unternehmens – mit Herausstellung von Stärken, die sich gezielt zur Kunden- oder Mitarbeiterwerbung einsetzen lassen, sowie mit Handlungsempfehlungen, um eventuell vorhandene Schwächen aufzuspüren und Abläufe und Prozesse im Unternehmen effizienter zu gestalten. Sollten Sie zu den Preisträgern gehören, erhalten Sie mit der Auszeichnung außerdem ein aussagekräftiges Marketing-Instrument, mit dem Sie sich deutlich von den Mitbewerbern absetzen können.

Sie wissen nicht, ob Ihr Unternehmen geeignet ist? Dann nutzen Sie den Fragebogen doch zunächst einmal als Checkliste, um all das, was Ihr Unternehmen einzigartig macht, zusammenzustellen und dann zu überlegen, was noch zu tun wäre, damit Sie auf jeden Fall im nächsten Jahr teilnehmen können. Wir helfen Ihnen gerne dabei, Ihre Potentiale zu erkennen und Ihre Stärken auszubauen.

BIM-Zertifikat Basis: Neues Kooperationsprojekt mit der TH Köln

21

Dez

2017

Vom 21.06.2018 bis 23.06.2018 starten wir ein weiteres Kooperationsprojekt mit der TH Köln, diesmal vertreten durch Herrn Prof. Dr.-Ing. Markus Nöldgen, der an der Fakultät für Bauingenieurwesen und Umwelttechnik das Institut für Konstruktiven Ingenieurbau (IKI) leitet. In diesem dreitägigen Grundkurs erhalten die Teilnehmenden Einblick in das durchgängige modellbasierte Planen, Bauen und Betreiben. Anhand zahlreicher Anwendungsbeispiele […]

ebodenmueller 10:36

Vom 21.06.2018 bis 23.06.2018 starten wir ein weiteres Kooperationsprojekt mit der TH Köln, diesmal vertreten durch Herrn Prof. Dr.-Ing. Markus Nöldgen, der an der Fakultät für Bauingenieurwesen und Umwelttechnik das Institut für Konstruktiven Ingenieurbau (IKI) leitet.

In diesem dreitägigen Grundkurs erhalten die Teilnehmenden Einblick in das durchgängige modellbasierte Planen, Bauen und Betreiben. Anhand zahlreicher Anwendungsbeispiele aus dem Hoch- und Ingenieurbau sowie Brückenbau werden wesentliche Kompetenzen zur Gestaltung und Koordination digitaler Wertschöpfungsprozesse, zur Initiierung und zum Management von BIM-Projekten sowie auch zur Analyse und Bewertung von BIM-Softwareprodukten vermittelt. Das Curriculum wurde auf Basis der VDI-Richtlinie 2552, Blatt 8 „BIM-Qualifikationen“ entwickelt; der Antrag auf Anerkennung und Listung bei pb4.0 – planen-bauen 4.0 ist in Vorbereitung.

Ziel ist es, die Teilnehmer_innen in die Lage zu versetzen, strategische Unternehmensentscheidungen in Bezug auf BIM-gestütztes Planen, Bauen und Betreiben vorbereiten zu können und darüber hinaus auch Bauherren, insbesondere der öffentlichen Hand und politische Entscheidungsträger, beraten sowie den Einsatz von BIM planen zu können.

Angesprochen werden Mitarbeiter_innen in Bauunternehmen, Ingenieurbüros sowie der öffentlichen Verwaltung, die in ihren Unternehmen zukünftige Aufgaben und Entwicklungen im BIM wahrnehmen und dort als BIM-Multiplikatoren wirken.

Ergänzend zu diesem Grundkurs sind weitere – sog. Professional-Kurse – geplant; eine (partielle) Teilnahme an diesen Professional-Kursen bereitet auf die Funktionen des BIM-Fachkoordinators bzw. -Managers vor, die jeweils umfassende Aufgaben im Zusammenhang mit dem Einsatz der Methode BIM ermöglichen.

Zertifikatslehrgänge der TH Köln in Kooperation mit dem BWI-Bau enthalten integrativ Prüfungsleistungen, die nach einem hochschulkonformen Bewertungsschlüssel
bestanden werden. Die Abnahme der Prüfungsleistung erfolgt integrativ in den einzelnen Vortragsteilen.

Die Detailausschreibung wird in Kürze veröffentlicht.