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Aktuelles vom Arbeitskosten als Risiko im Baugewerbe

Grafik: Arbeitskosten als Risiko In der Umfrage zum Jahresbeginn 2026 erreichen die Arbeitskosten als Risiko einen Höchststand in allen Wirtschaftsbereichen. Grafik: BWI-Bau

Die Sorgen werden nicht weniger: Die Unternehmen stehen weiterhin vor einer Vielzahl von geschäftlichen Risiken. Es sind nicht nur konjunkturelle Risiken, wie die schwache Nachfrage im In- und Ausland, sondern vor allem auch strukturelle Probleme wie gestiegene Arbeitskosten, unsichere wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen oder hohe Energie- und Rohstoffpreise, die die Unternehmen belasten. Dies zeigt eine Umfrage der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), die insgesamt eine Auswahl von acht unterschiedlichen Geschäftsrisiken abfragt. 

In der Umfrage zum Jahresbeginn 2026 erreichen die Arbeitskosten als Risiko einen Höchststand in allen Wirtschaftsbereichen. Dahinter stehen nicht nur allgemeine Lohnerhöhungen infolge hoher Inflationsraten, sondern auch zunehmende Belastungen durch Sozialversicherungen sowie die Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns. Wie für alle Branchen gelten auch für Bauunternehmen die Arbeitskosten als eines der häufigsten geschäftlichen Risiken (60 Prozent; Höchststand). 

Ab 2024 gilt im Baugewerbe ebenfalls der gesetzliche Mindestlohn. Die deutliche Anhebung zu Jahresbeginn auf 13,90 Euro ist somit auch für die Baubetriebe spürbar. 

Ansprechpartnerin

 Ina Schwerdtfeger
Ina Schwerdtfeger

Informationsmanagement und Öffentlichkeitsarbeit
BWI-Bau GmbH Institut der Bauwirtschaft