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BWI-Bau-Geschäftsführer Sascha Wiehager vermittelt den Teilnehmenden Kenntnisse zur kaufmännischen Abwicklung von Bau-ARGEN.

Baubetriebswirtschaft für die Praxis

Hier gibt es noch freie Plätze

Jahresabschluss in der Bauwirtschaft | 12.01.2026

Buchungen in ARGEN  | 14.01.2026

Kaufmännische Abwicklung von Bau-Arbeitsgemeinschaften | 15.01.2026

Baukostenmanagement | 16.01.2026

Einkauf im Baubetrieb | 21.01.2026

Alle Veranstaltungen

Schulungsangebote finden
12. Jan.

Jahresabschluss in der Bauwirtschaft

Prüfungen gezielt vorbereiten, Kosten sparen

09:00 Uhr bis ca. 13:00 Uhr Inhalt: Wie prüfen Steuerberater und Wirtschaftsprüfer? IDW Prüfungsstandards, ISA, BMF-Schreiben und Co. Bedeutung von Compliance und Risikomanagement. Doppelter bis vierfacher Nutzen durch: - Klare Strukturen - Fehlerreduktion - Bessere Prüfbarkeit - By the Way: Besseres Rating Aufbau von Jahresabschlussordnern Vermeidung von unklaren Ermessensentscheidungen - Unfertige Leistungen - Forderungen (z. B. durch falsche Festlegung von Gewinnrealisationen) - Rückstellungen - Verbindlichkeiten - Wertberichtigungen (z. B. Einfluss des Nachtragsmanagements) - …. Dokumentation eigener Prüfungshandlungen Einbindung sog. digitaler Prüftools (IDEA, BuildMyReport) Analytische Prüfungshandlungen Ziel: Vorprüfung und Prüfung durch die steuerberatenden und wirtschaftsprüfenden Berufe können für alle Unternehmen in regelrechten Stress ausarten. Viele Probleme lassen sich aber durch eine gute Vorbereitung ausgleichen. Zudem arbeiten die meisten externen Prüfer nach einem gewissen Standard. Viele dieser Routinen entspringen bekannten Regelwerken. Es ist einfach und sinnvoll, die Arbeit des Prüfers in die eigene Arbeitsweise zu integrieren, um Reibungspunkte im Jahresabschluss zu vermeiden. Wenn der Geprüfte die Situation des Prüfers versteht, kann einfacher vorbereitet werden. Am Ende der Veranstaltung sind bei den Teilnehmenden grundlegende Kenntnisse eines Compliance- und Risikomanagements vorhanden. Die Teilnehmenden sind zudem in der Lage, - einen prüffähigen Jahresabschlussorder zu erstellen bzw. Grundlagen hierzu zu erfassen, - eigene Prüfungshandlungen durchzuführen, - Standards zu identifizieren und in die eigene Arbeit einzubinden.

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14. Jan.

Daten und Fakten rund um die Baubranche: Einheit 3

Volkswirtschaftliche Auswertungen richtig verstehen und nutzen

Ziel Nur, wer die Branche richtig versteht, kann auch die richtigen Entscheidungen treffen! Dies gilt insbesondere für alle diejenigen, deren Hauptaugenmerk auf der Auftragsbeschaffung, der Markt- und Kundenbetreuung sowie der Öffentlichkeitsarbeit liegt. Diese Seminarfolge hilft allen Entscheidungsträgern sowie grundsätzlich allen, die an den Mechanismen, wie der Baumarkt funktioniert, interessiert sind, zu verstehen, wie sie volkswirtschaftliche Daten und Fakten branchenbezogen interpretieren müssen. Dazu werden typische volkswirtschaftliche Werte erläutert und hinsichtlich ihrer Aussagekraft für wirtschaftliches Handeln betrachtet. Die Teilnehmenden erhalten nicht nur Einblick in wichtige volkswirtschaftliche Indikatoren, sondern auch zum Verständnis der Zusammenhänge aus Wirtschafts- und Branchenpolitik. Alle Online-Einheiten können einzeln gebucht werden; Gesamtbuchungen erhalten einen Preisvorteil und haben Vorrang vor Einzelbuchungen. Inhalt  Einheit I: Mittwoch, 19.11.2025 - Nationale Produktion und Wirtschaftszweigsystematik  Grenzübergreifendes Geschäft: Wie stark wird die Bauwirtschaft von globalen Entwicklungen beeinflusst?  Wirtschaftszweigsystematik: Was genau zählt zur Bauwirtschaft und was umfasst die Wertschöpfungskette Bau?  Anbieterstruktur im Baugewerbe: Warum ist die Unterscheidung in Bauhaupt- und Ausbaugewerbe wichtig? - Zusammenhänge Bau- und Gesamtwirtschaft  Multiplikatorwirkung von Bauinvestitionen: Wie beeinflussen Bauinvestitionen die Gesamtwirtschaft?  Bruttowertschöpfung Baugewerbe und Gesamtwirtschaft: Welche Branchen sind vom Bau stärker abhängig?  Vorleistungsquote des Baugewerbes: Werden immer mehr Bauleistungen ausgesourct?    Einheit II: Mittwoch, 10.12.2025 - Konjunkturelle Rahmenbedingungen  Wie entstehen Prognosen und was bedeuten sie für die Bauunternehmen? (BIP, BIV)  Warum machen Bauverbände Prognosen und werden diese in der Politik auch wahrgenommen? (Daten und Fakten zu Bausparten, Baupreisen und Beschäftigung) - Zusatznutzen von Umfragen  Verwendung der DIHK-Daten zur permanenten Analyse der Lage im Baugewerbe als Basis für Unternehmensvergleiche in der Branche, u. a. zu Geschäftsklima (Lage und Erwartungen) und Investitionen  Monatliche Erhebung von Kennzahlen durch das ifo-Institut für das Bauhauptgewerbe, z. B. zur Auftragsreichweite  Einheit III: Mittwoch, 14.01.2026 - Vorlaufindikatoren Bau  Baugenehmigungen, Auftragseingang und -bestand  Hinweise auf die vermutliche Entwicklung der Baukonjunktur  Nutzung der Indikatoren für die Prognosen - Entwicklung im Bau- und Bauhauptgewerbe seit 2000  Wie kommen die im Vergleich zur Gesamtwirtschaft viel stärkeren Schwankungen in der Bauproduktion zustande?  Warum entwickeln sich Produktion und Beschäftigung auseinander?  Warum ist die Produktivität am Bau so gering?  Einheit IV: Mittwoch, 28.01.2026 - Betriebswirtschaftliche Kennzahlen und Einschätzungen, u. a. von Banken und Sparkassen  Warum haben sich Rendite und Eigenkapitalausstattung seit 2000 so positiv entwickelt?  Wo liegen aktuelle Probleme der Finanzlage?  Steigen die Insolvenzzahlen wieder auf ein hohes Niveau?  Wohin entwickeln sich die Investitionen? - Strukturelle Entwicklungen am Bau  Umsatzsteuerstatistik: Die besten Daten über das Ausbaugewerbe/Handwerk  Ergänzungserhebung Statistisches Bundesamt: Wer gewinnt oder verliert in Krisen und Wachstumsphasen?  Statistisches Bundesamt: Gewerkegenaue Erfassung der Unternehmen am Bau  Fehlende Marktzugangsbeschränkungen: Niedrige bzw. unsichere Erträge aufgrund mangelnder / verzögerter Anpassung der Angebotsseite  Motivation der Gründer: Warum steigt selbst in Krisenzeiten die Zahl der Betriebe/Unternehmen im Baugewerbe an?

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15. Jan.

Kaufmännische Abwicklung von Bau-Arbeitsgemeinschaften

Kooperationen richtig nutzen

Inhalt Das Seminar behandelt alle Phasen einer ARGE, von der Akquise bis hin zur Gewährleistung. Wichtig ist es, den Kooperationsnutzen einer ARGE nicht zu verspielen und mit den Partnern ein gutes Ergebnis für alle Beteiligten des Bauprojekts zu schaffen. Im Seminar werden Softwarelösungen integriert, um die Inhalte praxisnah zu vermitteln.  Compliance als Grundlage für Vertrag und Abwicklung, Anbahnung  Neuerungen im Handels- und Gesellschaftsrecht  Umsetzung des Kooperationsnutzens: Anforderungen an die Bildung von Verrechnungspreisen im Kontext der Kalkulation  Kurzer Exkurs: Multidimensionale Kalkulation, kalkulieren mit mehreren Parametern (u. a. CO2)  Anforderungen der Gesellschafter an die kaufmännische Geschäftsführung der ARGE  Vergütung für Gesellschafterleistungen  Personal- und gerätewirtschaftliche Fragen  Ermittlung und Bewertung der ARGE-Ergebnisse - Zwischenabschlüsse - Schlussbilanz und Schlussprotokoll  Bürgschaften  Bauvertragsrecht im Kontext der ARGE, Bedeutung für das Rechnungs-wesen  Tax-Compliance, steuerrechtliche Fragen bei ARGEN  Organisationsfragen, Prozesse und Strukturen, Delegation  Die ARGE im Rechnungswesen der Gesellschafter  Ausscheiden eines Gesellschafters  Bau-Arbeitsgemeinschaften im Jahresabschluss der Gesellschafter  Softwaretools und KI in ARGEN  Geschäftsgeheimnis und Datensicherheit Ziel Diese Veranstaltung behandelt - aufbauend auf den Vereinbarungen des zugrunde liegenden ARGE-Mustervertrages Fassung 2024 - das kaufmännische Aufgabenspektrum, das mit der Abwicklung einer Arbeitsgemeinschaft verbunden ist. Angelehnt an den Lebenszyklus einer ARGE wird dargelegt,  welche Aufgaben von wem zu bewältigen sind,  wie in der Praxis auftretende Unklarheiten hinsichtlich der Auslegung bestimmter Paragrafen bereits frühzeitig durch entsprechende Vereinbarungen und Formulierungen vermieden werden können und  wie das Rechnungs- und Berichtswesen einer ARGE aufgebaut sein sollte, um den Gesellschaftern entscheidungsrelevante Informationen zur Verfügung zu stellen.  Wie kann KI ein Hebel für mehr Effizienz sein.

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16. Jan.

Baukostenmanagement

Kapazitäten effizient einsetzen

Inhalt In diesem Tageseminar vollziehen Sie ein integriertes Kostenmanagement nach. Dabei ist der Unterschied zum Controlling die ganzheitliche strategische und operative Sicht über den gesamten Lebenszyklus. Von einem moderne Bauprojekt hin zu einem Jahresabschluss. Sie kombinieren klassische und neue Kalkulationsmethoden mit digitalen Monitoring-Tools und lernen, Kostenrisiken präventiv zu steuern. Dabei wird auch KI zum Einsatz kommen. Das Ergebnis: Transparente Projektkosten und messbare Effizienzsteigerung bei gleichzeitig positiver Ergebnisentwicklung in betriebswirtschaftlicher Auswertung bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung.  Beteiligte beim Thema Baukostenmanagement  Stammdatenpflege und Datenqualität bei den Bewegungsdaten - Anlage von Kostenarten - Festlegung von Kostenstellenplänen - Integration von Kalkulation und Einkauf (bei den Stammdaten) - Kompatibilität mit der Buchhaltung  Kostenplanung mit Risikoanalyse / Risikomanagement - „Make-or-Buy“-Überlegungen - Einfluss von Marketing-Überlegungen (Vergleich mit der Industrie) - Vorschriften für den Hochbau - Vorschriften für den Tiefbau - erweitert: Integration von ESG-Kostengruppen (CO2-Kosten, Kreislaufwirt-schaft etc.) - Integration von Risikobetrachtungen in Umlagen und EKT, BGK - Einfluss der AGK, Verbesserungen beim „Grundrauschen“ - Absicherung von Preisen mit Hedging und Preisgleitung - Ein-fluss von Vertragsarten - Versicherungen und Kosten im Wechselspiel - Einfluss von ARGE und IPA-Verträgen  Operative Kostenkontrolle (Controlling) - Logistik, Echtzeitkostentracking, Zeiterfassung, NU- und Gerätemanagement, inkl. Bescheinigungsmanagement im Bereich Personal und Nachunterver-waltung - Partnerring, Supply Chain Management, Just-in-Time, LEAN-Management etc. - Organisation als Quelle für den Aufbau von Controlling-Instrumenten - Kurzer Exkurs, Datenschutz und Geschäftsgeheimnis wahren - Aufbau von Controlling-Listen, Einfluss solcher Listen auf die Bilanzierung - BI-Systeme, Kennzahlensysteme  Abrechnung und Kostenmanagement (Symmetrie von Kosten und Leis-tung) - Ansprüche sichern - Abrechnung und Abrechnungsautomatisierung - Abnahmeprozesse - Mängelmanagement / Qualitätsmanagement - Abstimmung mit ARGE-Partner und Nachunternehmern - Insbesondere Abrechnungs- und Kostenmanagement in der ARGE - KI-gestützte Rechnungsprüfung: Automatische Erkennung von Abweichungen und Duplikaten - Nutzung von Projektmanagement-Tools Ziel Auf einen ersten Blick sind Controlling und Baukostenmanagement kaum zu unterscheiden. Die Betonung der strategischen Betrachtung sowie die Integration rechtlicher Anforderungen macht den Unterschied aus. Der gesamte Projektzyklus wird betrachtet. Gewährleistung wird mitgedacht und auch Nachhaltigkeitsaspekte werden genutzt, um z. B. Fördermittel zu sichern.

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21. Jan.

Einkauf im Baubetrieb

Rechtliche Grundlagen und Spezialfragen beim Baumaterialeinkauf

Inhalt: Die Einigung - Wann ist ein verbindlicher Vertrag geschlossen? - Anforderungen an Angebot und Annahme (z. B. schriftlich oder mündlich) - Kaufmännische Bestätigungsschreiben - Grundlagen der Vertragsgestaltung (z. B. für die Produktbeschreibung) - Wirksame Vertretung durch Mitarbeiter der Vertragsparteien - Wann und wie sind Allgemeine Geschäftsbedingungen zu beachten? - Welche Vertragsarten (z. B. Kauf- oder Werklieferungsvertrag) gibt es? - Neuerungen im Kaufrecht Die Durchführung - Was tun bei Störungen im Vertragsablauf? - Prüfungspflichten bei Lieferung - Umgang mit Mängeln, verspäteter Lieferung und sonstigen Störungen - Rechte bei relevanten Störungen (z. B. Rücktritt, Schadensersatz) - Lieferantenregress durch Kaufrechtsreform 2022 Besonderheiten bei der Abwicklung - Besondere Anforderungen wegen der Kaufmannseigenschaft (z. B. sogenannte Handelsbräuche) - Zahlungsmodalitäten - Eigentumsvorbehalt Steigende Materialpreise und Lieferengpässe - Gestaltungsmöglichkeiten bei zukünftigen Verträgen - Handlungsmöglichkeiten bei bereits geschlossenen Verträgen (Bauzeitverzögerungen und Weitergabe von Mehrkosten) Ziel: Der Einkauf von Geräten, Maschinen und vor allem Baumaterialien ist ein wichtiger Baustein bei der Organisation von Projekten. Zudem ist er ein sehr wichtiges Element bei der wirtschaftlichen Bewertung des Erfolges dieser Projekte. Aus diesem Grund ist ein erfolgreicher Materialeinkauf wichtig für das Gelingen des gesamten Projektes. Auf die rechtlichen Rahmenbedingungen und den gekonnten Umgang mit diesen Bedingungen für den Einkauf sollte deshalb besonderes Augenmerk gelegt werden. Das Seminar will Einkäufer*innen die Grundlagen für diese rechtlichen Rahmenbedingungen vermitteln und für den Umgang mit diesen sensibilisieren. Anhand anschaulicher Fallbeispiele soll zudem die Grundlage für eine zielgerichtete Anwendung leichter gemacht werden. Die speziell beim Baueinkauf auftretenden Fragen werden ebenfalls thematisiert. Aufgrund der aktuellen Situation werden wir intensiv auf die Problematik der steigenden Materialpreise und der Lieferengpasse bei Baumaterial eingehen. Hierbei werden wir das Thema Stoffpreisgleitklausel ausführlich besprechen.

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21. Jan.

Exklusiv für Mitgliedsunternehmen des Bauindustrieverbands NRW: Hochschultag 2025/2026

Exklusiv für Mitgliedsunternehmen veranstaltet der Bauindustrieverband Nordrhein-Westfalen e.V. mit Unterstützung der BWI-Bau GmbH Institut der Bauwirtschaft den jährlich stattfindenden Hochschultag. Ziel dieser Veranstaltung ist die Intensivierung des Dialogs zwischen Unternehmen und Hochschule. Auf Einladung von Frau Prof. Dr.-Ing. Martina Schnellenbach-Held, Institut für Massivbau, findet der diesjährige Hochschultag an der Universität Duisburg-Essen statt. Das diesjährige Thema lautet: "Kritische Infrastruktur: technische Möglichkeiten, praktische Herausforderungen" - Big Picture Infrastruktur: Die Krise der Infrastruktur in Deutschland (Dipl.-Volksw. Thomas Puls, Senior Economist für Verkehr und Infrastruktur Institut der Deutschen Wirtschaft Köln) - Infrastruktur aus Sicht von Forschung, Lehre und Praxis, Teil I (Moderation: Prof. Schnellenbach-Held ) - Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität: Was ist realistisch zu erwarten und ab wann? (Dipl.-oec. Heinrich Weitz, Melissa Jo Bodenmüller M.Sc., BWI-Bau) - Beschleunigung in der Beschaffung für die Bundeswehr (Dipl.-Kffr. Maria Liggesmeier, Leiterin Zentralbereich Einkauf und Vertragsmanagement, Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, Düsseldorf) - Erfahrungen mit Plattformen für Infrastrukturprojekte (Thomas Hulboj M.Sc., Leiter Digitalisierung der DB Engineering & Consulting GmbH, Duisburg) - Infrastruktur aus Sicht von Forschung, Lehre und Praxis, Teil II - (Moderation: RA‘in Prof. Beate Wiemann, Dipl.-Kfm. Sascha Wiehager, CISA) - Automatisiertes Monitoring von Massivbauwerken am Beispiel der Nibelungenbrücke in Worms Univ.- (Prof. Dr.-Ing. Martina Schnellenbach-Held) - Beschleunigung der Instandsetzung maroder Infrastruktur (Ass. Jur. Jana Bußmann, Abteilungsleiterin Vergabe und Vertragswesen Autobahn GmbH des Bundes Niederlassung Westfalen, Hamm) - Funktionale Ausschreibung - Die Möglichkeit zur Effizienzsteigerung (Dipl.-Ing. Stephan Huth Abteilungsleitung Bau Straßen.NRW - Regionalniederlassung Niederrhein, Mönchengladbach) - Ausbildung von Bauingenieuren im Hinblick auf die Bewältigung der innovativen Technologien Ruhr-Universität Bochum (angefragt)

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22. Jan. - 18. Apr.

Zertifikat Baukalkulation - AUSGEBUCHT -

Ziel: Im Mittelpunkt dieses Lehrganges steht die Frage, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit … - ein Bauherr eine Ausschreibung so attraktiv gestalten kann, dass er möglichst viele Angebote erhält? - Bieter die Chancen und Risiken in Ausschreibungen erkennen, die Vertragsbedingungen akzeptieren und sämtliche Kosten kalkulieren und in einen Angebotspreis einfließen lassen, so dass die Bieter Aussicht auf einen Vertragsabschluss haben? - der Bauherr aus den erhaltenen Angeboten den wirtschaftlichsten Bieter ermitteln und den Auftrag vergeben kann? Inhalte: Modul 1 (22.01. bis 24.01.2026): Stellung der Baukalkulation auf Bauunternehmens- und Bauherrenseite Einführung in das Lehrgangsprogramm und die Prüfungsmodalitäten; Die Baukalkulation als Teil des internen Rechnungswesens einer Bauunternehmung: Begrifflichkeiten der Kostenrechnung, betriebliche Zusammenhänge, Auswirkung der Geschäftstätigkeit; Zusammenhänge zwischen Baukalkulation und externem Rechnungswesen einer Bauunternehmung: Bilanz, Bilanzanalyse und Jahresabschluss; Vorüberlegungen zur Projektabwicklung: Bedeutung der Bauherrenrolle, öffentlicher/privater Bauherr, Bauvertragsarten, Unternehmereinsatzformen etc. Modul 2 (19.02. bis 21.02.2026): Ausschreibung, Angebotsbearbeitung, Angebotsabgabe Vorbereitung und Veröffentlichung einer Ausschreibung aus der Bauherren- bzw. Planerperspektive: Arten der Ausschreibung nach VOB/A, Umfang der Leistungsbeschreibung, Vergabeplattformen; Angebotsbearbeitung aus der Bieterperspektive: - Entscheidung pro/contra Angebotsbearbeitung - Kalkulation der Einzelkosten der Teilleistungen nach Kostenarten - Kalkulation der Baustellengemeinkosten - Allgemeine Geschäftskosten und Wagnis/Gewinn - Kalkulationsablauf und -verfahren - abschließende Plausibilitätskontrollen - Fertigstellung Angebotskalkulation und Angebotsabgabe Modul 3 (20.03. bis 21.03.2026): Von der Angebotsprüfung bis zur Abrechnung Angebotsprüfung,-wertung und -vergabe aus der Bauherrenperspektive: - Formale, rechtliche, technische und preisliche Prüfung - Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebots - Zuschlagserteilung und Vergabe der Bauleistung Vertragsabschluss bis Abrechnung aus der Auftragnehmerperspektive: - Vertragsabschluss/Vertragskalkulation - Urkalkulation - Arbeitskalkulation, Nachtragskalkulation, Nachkalkulation - Abrechnung Modul 4 (17.04. bis 18.04.2026): Kalkulationsrisiken und BIM-basierte Angebotsbearbeitung Risikoallokation und -management EU-Taxomonie BIM-basierte Angebotsbearbeitung - BIM-basierte EKT-/Gemeinkostenkalkulation - Terminplanung - 5D-Vorgangsmodell für die Projektsteuerung

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28. Jan.

Daten und Fakten rund um die Baubranche: Einheit 4

Volkswirtschaftliche Auswertungen richtig verstehen und nutzen

Ziel Nur, wer die Branche richtig versteht, kann auch die richtigen Entscheidungen treffen! Dies gilt insbesondere für alle diejenigen, deren Hauptaugenmerk auf der Auftragsbeschaffung, der Markt- und Kundenbetreuung sowie der Öffentlichkeitsarbeit liegt. Diese Seminarfolge hilft allen Entscheidungsträgern sowie grundsätzlich allen, die an den Mechanismen, wie der Baumarkt funktioniert, interessiert sind, zu verstehen, wie sie volkswirtschaftliche Daten und Fakten branchenbezogen interpretieren müssen. Dazu werden typische volkswirtschaftliche Werte erläutert und hinsichtlich ihrer Aussagekraft für wirtschaftliches Handeln betrachtet. Die Teilnehmenden erhalten nicht nur Einblick in wichtige volkswirtschaftliche Indikatoren, sondern auch zum Verständnis der Zusammenhänge aus Wirtschafts- und Branchenpolitik. Alle Online-Einheiten können einzeln gebucht werden; Gesamtbuchungen erhalten einen Preisvorteil und haben Vorrang vor Einzelbuchungen. Inhalt  Einheit I: Mittwoch, 19.11.2025 - Nationale Produktion und Wirtschaftszweigsystematik  Grenzübergreifendes Geschäft: Wie stark wird die Bauwirtschaft von globalen Entwicklungen beeinflusst?  Wirtschaftszweigsystematik: Was genau zählt zur Bauwirtschaft und was umfasst die Wertschöpfungskette Bau?  Anbieterstruktur im Baugewerbe: Warum ist die Unterscheidung in Bauhaupt- und Ausbaugewerbe wichtig? - Zusammenhänge Bau- und Gesamtwirtschaft  Multiplikatorwirkung von Bauinvestitionen: Wie beeinflussen Bauinvestitionen die Gesamtwirtschaft?  Bruttowertschöpfung Baugewerbe und Gesamtwirtschaft: Welche Branchen sind vom Bau stärker abhängig?  Vorleistungsquote des Baugewerbes: Werden immer mehr Bauleistungen ausgesourct?    Einheit II: Mittwoch, 10.12.2025 - Konjunkturelle Rahmenbedingungen  Wie entstehen Prognosen und was bedeuten sie für die Bauunternehmen? (BIP, BIV)  Warum machen Bauverbände Prognosen und werden diese in der Politik auch wahrgenommen? (Daten und Fakten zu Bausparten, Baupreisen und Beschäftigung) - Zusatznutzen von Umfragen  Verwendung der DIHK-Daten zur permanenten Analyse der Lage im Baugewerbe als Basis für Unternehmensvergleiche in der Branche, u. a. zu Geschäftsklima (Lage und Erwartungen) und Investitionen  Monatliche Erhebung von Kennzahlen durch das ifo-Institut für das Bauhauptgewerbe, z. B. zur Auftragsreichweite  Einheit III: Mittwoch, 14.01.2026 - Vorlaufindikatoren Bau  Baugenehmigungen, Auftragseingang und -bestand  Hinweise auf die vermutliche Entwicklung der Baukonjunktur  Nutzung der Indikatoren für die Prognosen - Entwicklung im Bau- und Bauhauptgewerbe seit 2000  Wie kommen die im Vergleich zur Gesamtwirtschaft viel stärkeren Schwankungen in der Bauproduktion zustande?  Warum entwickeln sich Produktion und Beschäftigung auseinander?  Warum ist die Produktivität am Bau so gering?  Einheit IV: Mittwoch, 28.01.2026 - Betriebswirtschaftliche Kennzahlen und Einschätzungen, u. a. von Banken und Sparkassen  Warum haben sich Rendite und Eigenkapitalausstattung seit 2000 so positiv entwickelt?  Wo liegen aktuelle Probleme der Finanzlage?  Steigen die Insolvenzzahlen wieder auf ein hohes Niveau?  Wohin entwickeln sich die Investitionen? - Strukturelle Entwicklungen am Bau  Umsatzsteuerstatistik: Die besten Daten über das Ausbaugewerbe/Handwerk  Ergänzungserhebung Statistisches Bundesamt: Wer gewinnt oder verliert in Krisen und Wachstumsphasen?  Statistisches Bundesamt: Gewerkegenaue Erfassung der Unternehmen am Bau  Fehlende Marktzugangsbeschränkungen: Niedrige bzw. unsichere Erträge aufgrund mangelnder / verzögerter Anpassung der Angebotsseite  Motivation der Gründer: Warum steigt selbst in Krisenzeiten die Zahl der Betriebe/Unternehmen im Baugewerbe an?

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29. Jan. - 16. Juli

47. Fernkurs Rechnungswesen und kaufmännische Abwicklung von Bau-ARGEN

Das umfassende Fachwissen und die Fertigkeiten insbesondere im baubetrieblichen Rechnungswesen, die heute von den kaufmännischen Mitarbeiter*innen für die Auftragsabwicklung wie für die Unterstützung der Unternehmensleitung erwartet werden, können in der Ausbildung oft nur unzureichend vermittelt werden. Der Fernkurs trägt dieser Entwicklung Rechnung und wappnet die kaufmännischen Mitarbeiter*innen mit zeitgemäßem Rüstzeug für ihre Aufgaben. Durch die Kombination von Selbststudium und Intensivschulungen, die über einen Zeitraum von etwa sechs Monaten verteilt werden, eröffnet dieser ARGE-Fernkurs auch solchen Personen die Teilnahme, die aus unternehmensorganisatorischen Gründen und/oder wegen ihrer individuellen Arbeits- und Lebensumstände eine länger dauernde Lehrveranstaltung sonst nicht besuchen könnten. Speziell auf die Kooperationsform der Bau-Arbeitsgemeinschaft ausgerichtete intensive Schulung im kaufmännischen Denken und Arbeiten. Dabei steht das Rechnungswesen zwar im Mittelpunkt, aber nicht isoliert, sondern eingebettet in das gesamte Aufgabenbündel kaufmännischer Auftragsabwicklung. Demzufolge sollen die Teilnehmer*innen: - die ARGE-Verträge praxisnah anwenden können, - ARGE-relevante Geschäftsvorfälle buchungstechnisch beherrschen, - betriebswirtschaftliche Ableitungen und Rückschlüsse aus den Geschäftsvorfällen, den Belegen und Konten ziehen, - das ARGE-typische Berichtswesen kennenlernen und anwenden, - Abschlusstechnik (Zwischenabschluss und Schlussbilanz) verstehen und die Voraussetzungen hier-für erkennen, - Zwischenabschlüsse hinsichtlich der Plausibilität des Zahlenmaterials analysieren, - Unterschiede und Zusammenhänge zwischen Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sowie Kostenrechnung (Baubetriebsrechnung) verstehen.

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02. Feb.

Unternehmens- und Projektcontrolling

Beispiele für eine Umsetzung im Bauwesen

09:00 - 16:30 Uhr Inhalt  Ausgangssituation im Bauwesen  Organisation und Struktur  Software im technischen Bereich, Möglichkeiten vorhandener Systeme für die kaufmännische Abteilung  Implementierung eines einfachen Controlling-Systems  Reporting, Aufbau von Auswertungen durchdenken  Ausbau vorhandener Lösungen  Zusammenspiel von Bauvertrag, Kalkulation, Buchhaltung und Reporting  Herausforderungen des Alltags: - Nachunternehmermanagement - Zeiterfassung, Gerätemanagement - Pauschalverträge Controlling-fähig gestalten - Datenqualität und Datenmanagement - Zusammenführung von technischen und kaufmännischen Daten - Optimierung der Kalkulation durch gutes Controlling - Ermittlung der tatsächlich erforderlichen Kosten für das Nachtragsmanagement  Planung und Controlling – erste Schritte  Soll-Ist-Vergleiche aussagefähig gestalten  Überleitungsrechnung zur Finanzbuchhaltung  Kurzer Exkurs Nachhaltigkeitskennzahlen Controlling bedeutet nicht nur Kontrolle. Die Verantwortlichen der Abteilung sollen in der Lage sein, das Ergebnis einer Baumaßnahme richtig einzuschätzen damit in der Betriebsbuchhaltung ein korrektes Bild der Unternehmenssituation dargestellt werden kann. Es geht z. B. darum zu erkennen, ob eine Leistungsmeldung werthaltig ist. Nur mit nachvollziehbaren, vollständigen und richtigen Zahlen, kann eine gute Planung, Kontrolle und Steuerung erfolgen. Am Ende können die Teilnehmer ein einfaches Controllingsystem selbstständig aufbauen.

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03. Feb.

Praktisch LEAN

Fehlleistungen und Leerkosten vermeiden

Die Bauwirtschaft hat auf den ersten Blick Nachteile ggü. der stationären Indust-rie auszuhalten. Dezentrale Produktion, geringe Vorfertigung (zumindest in Teilen) verursachen Sollbruchstellen beim Herstellungsprozess. Hauptursache sind inef-fiziente Strukturen und Abläufe, die auch durch IT nicht wegdigitalisiert werden können. Der Prozess an sich muss in den Fokus gestellt werden. Bauprojekte sind komplex: Teilweise reglementierte Akquise, Vergabeprozesse, gesellschaftsrechtliche Problemstellungen, Verzögerungen, Nacharbeiten, Mate-rial „liegt herum“, Gewerke warten aufeinander – und am Ende sind Sollvorgaben nicht mehr einzuhalten, Kosten und Termine erfahren eine Überschreitung. Pro-zesskenntnis ist schon jetzt ein Schlüssel. LEAN sorgt dafür, dass der Prozess praktisch und möglichst fehlerfrei gelingt. Der Vorteil von sauberen Prozessen liegt auf der Hand: Im kaufmännischen Be-reich gelingt die Bewertung besser, da alle Kosten wirklich nötig sind und Fehl-leistungen und Leerkosten entfallen. Gleiches gilt für die technische Sicht und die Bewertung des Stands laut Bauvertrag. Herausforderungen ergeben sich aus dem Bauvertragsrecht. Denn eine offene Darstellung von Problemen führt zu einer gewissen Angreifbarkeit und zu viel Transparenz kann zu Know-how-Verlust führen. Zudem schreckt der LEAN-Begriff Praktiker häufig ab. Aber es läuft schon viel LEAN und das muss gestärkt wer-den. Inhalt  Was bedeutet LEAN für den Baubetrieb - Grundlegende Definitionen und Philosophie des Lean Management - Die Lean-Denkweise: Kultur der kontinuierlichen Verbesserung (Kaizen) - Wertschöpfung aus Kundensicht und der auch der eigenen Sicht (hier besteht ein großer Zusammenhang in Bezug auf Übergaben  LEAN-Implementierung – Wie führt man Lean im Unternehmen ein? - Strategischer Ansatz zur praktischen LEAN-Einführung - Change-Management: Ein bisschen LEAN gibt es nicht bzw. ist jetzt schon Teil ihres Unternehmens (nämlich in Form von guten Teilprozessen; das ist aber eben noch nicht LEAN sondern z. B. gute Beschaffung). Nutzenstif-tend ist LEAN erst wenn Verwaltung und Produktion Hand in Hand arbeiten (z. B. Einkauf und Kalkulation).  Vorbereitung - Planung, Herausforderungen, - Prozesse aufnehmen und Transparenz durch gute Übergaben schaffen - Ansätze eines internen technischen Büros (interner Projektsteuerer) - Kalkulation und Arbeitskalkulation als Spiegel optimierter Bauabläufe - Datenquellen identifizieren (Zeiterfassung, Gerätemanagement, Planung) - Neue Formen des Nachunternehmermanagements  Konkreter Nutzen im Bauablauf - Termin-, Kosten- und Qualitätsziele einhalten, Kopplung an bereits vorhandene Tools (Projektma-nagementtools, Bauzeitenpläne, etc.) - Verschwendungsarten im Bauwesen erkennen und eliminieren, auch da schauen, wo es im ersten Blick nur geringe Nutzenzuwächse erwartet werden (Beispiel: Entsorgung) - Steigerung der Produktivität und Prozesseffizienz durch eine bessere Kommunikation, Möglichkeiten neuer Bausoftware, Möglichkeiten durch Kooperationsformen  LEAN-Prinzipien - Fluss-Prinzip: Kontinuierlicher Workflow ohne Unterbrechungen, Verständnis für Beeinflussbare- und Umweltgrößen, Vertragsmanagement - Pull-Prinzip: Bedarfsgerechte Steuerung statt Überproduktion, Vermeidung von Lagerbeständen bei gleichzeitiger Absicherung von Materialpreisen. - Taktprinzip: Wer ist wann auf der Baustelle, welche Arbeiten funktionieren zusammen und welche nicht. Vermeidung von Behinderungsanzeigen. Transparente Übergaben. - Null-Fehler-Prinzip: Qualität an der Quelle sicherstellen, Fehler sorgen für Leerkosten und somit für schlecht zu kontrollierende Baustellen, zudem entstehen Herausforderungen bei der Prognose. Kenn-zahlensysteme nutzen, um Fehlentwicklungen schnell zu stoppen.  Risikoidentifikation - Last Planner® System (LPS) für kollaborative Bauablaufplanung - Taktplanung und Taktsteuerung für wiederkehrende Prozesse - 5S-Methode für Organisation und Ordnung auf der Baustelle - Value Stream Mapping zur Prozessvisualisierung (wichtig um Werte zuzuordnen, welche Maßnahmen wertbestimmend sind, Integration in die Kalkulation, Arbeitskalkulation) - Visual Management und Kennzahlen-Boards - Weitere praxiserprobte Lean-Tools für das Bauwesen - KI Ziel LEAN ist ein Leistungsverstärker, Gutes muss herausgearbeitet werden und Schlechtes entfallen. Der ver-meintlich trivial anmutende Ansatz ist allerdings nicht einfach umsetzbar. Denn der LEAN-Ansatz betrifft alle Bereiche und erfordert zu Anfang Zeit. Da auf den Bauprojekten gerade diese knapp ausfällt, erfordern LEAN-Systeme im Bauwesen ein hohes Maß an Prozessverständnis sowie die Kenntnis üblicher Probleme bei den Übergaben (intern wie extern). Die Kleinteiligkeit der Bauwirtschaft mit ihren diversen Vertragsformen und umfänglicher Arbeitsteilung schafft schwierige Voraussetzungen für den Effizienzgewinn. Nur konse-quente Fachlichkeit und Kommunikation können helfen. Dabei soll dieses Seminar unterstützen. Viele Ange-bote im Bereich LEAN sind nicht ausreichend im Bereich Verwaltung und Abwicklung verortet. Der LEAN-Ansatz im Bauwesen erfordert rechtliche, kaufmännische und technische Fähigkeiten.

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04. Feb.

Grundlagen von Leistungs- und Dach-ARGEN

Im Kontext des ARGE-Vertrags

10:00 - 11:30 Uhr Inhalt: Allgemeine Einordnung - Erläuterung zur Rechtsform der ARGE - Compliance und ARGEN - Was ist eine BIEGE, was ist eine ARGE? -- Aufgabe der Bietergemeinschaft -- Aufgabe der ARGE / Leistungs-ARGE / Dach-ARGE -- Verknüpfung von BIEGE und ARGE Leistungs- und Dach-ARGE - Organe einer ARGE - Wichtige Bestandteile des ARGE-Vertrags Abwicklung einer ARGE, u. a. - Bestellwesen - Beistellpflichten (und Risiken in diesem Zusammenhang) - Probleme des Alltags Das Berichtswesen einer ARGE (kurz und bündig) - Das Gesellschafterkonto - Das ARGE-Übersichtsblatt - Unterschied Vermögens- und Ergebnisübersicht / Bilanz und GuV - Durchführung von Beispiel-Buchungen im Zuge von Gesellschafter-leistungen - Besondere Risiken - ARGEN und Änderungen in der Gesellschafterstruktur - ARGEN und Insolvenz Ziel: Bau-Arbeitsgemeinschaften (Bau-ARGEN) sind ein probates Mittel, um gemeinschaftlich Mehrwerte zu schaffen. Doch schon bei der Gründung von ARGEN können Fehler entstehen, im Bereich des Kartellrechts ebenso wie bei der Einschätzung der gesamtschuldnerischen Haftung. Auch der Übergang von der Bietergemeinschaft in die ARGE erfordert vertragliche Grundlagen. Neben diesen grundsätzlichen Themen erschweren unterschiedliche Bezeichnungen für inhaltlich gleiche Sachverhalte das Erfassen des Themas Bau-ARGE. Dieses Web-Seminar soll ein Grundverständnis über die Besonderheiten der Bau-ARGEN schaffen und gleichzeitig aber auch den Blick für diese interessante Unternehmenseinsatzform für Bauunternehmen in Markt und Wettbewerb öffnen und schärfen.

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10. Feb.

Abschluss von Nachunternehmerverträgen

Bauverträge mit in- und ausländischen Subunternehmern

Inhalt: Schwerpunkt Arbeitsrecht - Abgrenzung Werkvertrag - Scheinselbstständigkeit / Arbeitnehmerüberlassung - Risiken der Arbeitnehmerüberlassung - Ausnahmeregelungen fur die Bauwirtschaft - Einsatz von Arbeitnehmern aus EU-Ländern bzw. Drittstaaten - Werkvertragsarbeitnehmer - Arbeitnehmerentsendegesetz: Anwendungsbereich / Pflichten / Risiken - Mindestlohngesetz - Beitragshaftung: Gesamtsozialversicherung und BauBG - Möglichkeiten der Risikominimierung Schwerpunkt Bauvertragsrecht - Einsatz von Nachunternehmern und Vergaberecht - Schnittstellenproblematik: Haupt- und Nachunternehmervertrag - Auswahl typischer Problemfelder bei der Vertragsgestaltung - Koordination der Abläufe Ziel: Unabhängig von der Unternehmensgröße arbeiten die meisten Unternehmen der Bauwirtschaft mit Nachunternehmern, mitunter auch Subunternehmer genannt. Insbesondere bei Abschluss von Nachunternehmerverträgen mit inlandischen wie auch besonders bei denen mit ausländischen Nachunternehmern bedarf es der Berücksichtigung zahlreicher Einzelfragen, damit keine Nachteile bei der Angebotsabgabe oder der späteren Bauvertragsabwicklung entstehen. Deshalb werden in diesem Seminar insbesondere die Fragen behandelt, die beim Vertragsabschluss zu beachten sind; daneben aber auch solche, die sich bei der Vertragsausführung ergeben können. Was sind die rechtlichen Fallstricke und auf was muss geachtet werden? Dies wird anhand einer Reihe von Praxisbeispielen und anhand der aktuellen Rechtsprechung aufgezeigt. Das Seminar ist aufgeteilt in zwei Schwerpunkte, den Bereich des Bauvertragsrechts zum einen und den des Arbeitsrechts im weiteren Sinne zum anderen.

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18. Feb.

Bewertung unfertiger Baustellen für Praktiker

Von der Kalkulation bis zur Bilanz

Inhalt: Die betriebswirtschaftliche Bewertung unfertiger Baustellen fur die kurzfristige Ergebnisrechnung - Abrechenbare Bauleistung versus realisierter Bauleistung zum Stichtag - Anforderungen an eine sachgerechte Leistungsmeldung - Praxisbeispiel von der Kalkulation bis hin zur Leistungsbewertung - Verbesserung der Abstimmung zwischen Bauleitern und kaufmännisch Verantwortlichen. - Berucksichtigung der neuen KLR Bau Die handels- und steuerrechtliche Bewertung unfertiger Baustellen fur den Monats- und Jahresabschluss - Grundlegende Bilanzierungsvorschriften mit direktem Praxisbezug - Methoden zur HGB-konformen Bewertung unfertiger Bauleistungen - Ermittlung der Werte fur den Jahresabschluss aus der Baubetriebsrechnung - Darstellung der Risiken (die haufigsten Fehler) - Bewertung einer Gewinnbaustelle am Projektbeispiel - Bewertung einer Verlustbaustelle (ohne/mit Drohverlustruckstellung) am Projektbeispiel - Zulässigkeit einer Teilgewinnrealisierung - Behandlung von erhaltenen Abschlagszahlungen im Jahresabschluss Ziel: Die Bewertung von Bauleistungen hat Auswirkungen in fast allen Bereichen eines Unternehmens. Eine falsche Bewertung führt zu Fehlern im Controlling, rechtlichen Problemen u. a. im Handels-, Steuer- sowie Insolvenzrecht und belastet die Kommunikation mit Kapitalgebern. Im Seminar erhält der Teilnehmer Arbeitshilfen sowie eine Anleitung zur sachgerechten Bewertung von unfertigen Baustellen. Bauunternehmen sind also gut beraten, sich intensiv mit der Art und Weise einer sachgerechten Bewertung unfertiger Baustellen zu beschäftigen. Hierzu gibt das Seminar anhand eines durchgängigen Projektbeispiels praxisrelevante Hinweise.

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19. Feb.

Grundlagen der Kalkulation mit RIB iTWO für den Straßen- und Tiefbau (Modul 1)

Ziel Die Web-Seminare vermitteln die grundlegenden Funktionen und Arbeitsweisen des Kalkulationssystems RIB iTWO, speziell angepasst an die Anforderungen im Straßen- und Tiefbau. Die Teilnehmenden lernen, wie sie Bauprojekte strukturiert kalkulieren, Leistungsverzeichnisse bearbeiten und Kosten transparent und nachvollziehbar erfassen. Während der Seminarreihe wird durchgängig an einem Beispielprojekt aus dem Straßen- und Tiefbau gearbeitet: Inhalt Modul I: Donnerstag, 19.02.2026 - Erstellung eines Leistungsverzeichnisses  Import eines GAEB-LV (z. B. Kanal- oder Straßenbau)  Import eines Excel-LV  Strukturierung nach Bauabschnitten und Kostengruppen  Erfassung von VA-Mengen im Aufmaßdokument Modul II: Donnerstag, 26.02.2026 - Kalkulation typischer Straßenbaupositionen  z. B. Fräsarbeiten, Asphalteinbau, Pflasterarbeiten  Stammprojekt: Stammdaten  Eingabe Kostenarten, Artikeln, Gerätebausteinen und Kalkulationsbausteinen  Anwendung von Kalkulationsvorlagen Modul III: Donnerstag, 05.03.2026 - BGK + AGK  Erstellung eines Baustellengemeinkosten Lv  Einfach Zuschlagskalkulation  Einfach Umlage mir BGK Modul IV: Donnerstag, 12.03.2026 - Angebotsprüfung und Variantenvergleich  Simulation von Preisänderungen  Vergleich verschiedener Kalkulationsstände Modul V: Donnerstag, 19.03.2026 - Export und Dokumentation  Ausgabe von Angebotsunterlagen  Export in GAEB- oder Excel-Formate

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19. Feb. - 19. März

Grundlagen der Kalkulation mit RIB iTWO für den Straßen- und Tiefbau (Modul 1-5)

Ziel Die Web-Seminare vermitteln die grundlegenden Funktionen und Arbeitsweisen des Kalkulationssystems RIB iTWO, speziell angepasst an die Anforderungen im Straßen- und Tiefbau. Die Teilnehmenden lernen, wie sie Bauprojekte strukturiert kalkulieren, Leistungsverzeichnisse bearbeiten und Kosten transparent und nachvollziehbar erfassen. Während der Seminarreihe wird durchgängig an einem Beispielprojekt aus dem Straßen- und Tiefbau gearbeitet: Inhalt Modul I: Donnerstag, 19.02.2026 - Erstellung eines Leistungsverzeichnisses  Import eines GAEB-LV (z. B. Kanal- oder Straßenbau)  Import eines Excel-LV  Strukturierung nach Bauabschnitten und Kostengruppen  Erfassung von VA-Mengen im Aufmaßdokument Modul II: Donnerstag, 26.02.2026 - Kalkulation typischer Straßenbaupositionen  z. B. Fräsarbeiten, Asphalteinbau, Pflasterarbeiten  Stammprojekt: Stammdaten  Eingabe Kostenarten, Artikeln, Gerätebausteinen und Kalkulationsbausteinen  Anwendung von Kalkulationsvorlagen Modul III: Donnerstag, 05.03.2026 - BGK + AGK  Erstellung eines Baustellengemeinkosten Lv  Einfach Zuschlagskalkulation  Einfach Umlage mir BGK Modul IV: Donnerstag, 12.03.2026 - Angebotsprüfung und Variantenvergleich  Simulation von Preisänderungen  Vergleich verschiedener Kalkulationsstände Modul V: Donnerstag, 19.03.2026 - Export und Dokumentation  Ausgabe von Angebotsunterlagen  Export in GAEB- oder Excel-Formate

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24. Feb.

Organisationskrisen in Bauunternehmen

10:00 - ca. 12:00 Uhr Inhalt  Spannungsfeld Wachstumsphasen von Unternehmen: Wie führen organisatorische Mängel zu kritischen Unternehmenszuständen?  Spannungsfeld Baubetrieb und Baubetriebswirtschaft: Wieso führt die Trennung dieser beiden Fachbereiche zunehmend in Sackgassen?  Spannungsfeld Managementsysteme: Warum führen "unvollständige Handlungen" zwangsläufig zu organisato-rischen Mängeln?  Spannungsfeld Projekt- versus Prozessmanagement: Weshalb führt die Kombination dieser beiden Organisationsprinzipien häufig zu Ineffizienz und Ineffektivität?  Spannungsfeld Leistungserstellung versus Produktvertrieb: Weshalb funktionieren unterschiedliche Wertschöpfungsketten nicht unter einem Gesellschaftsdach? Ziel Die in den letzten Jahren progressiv zunehmenden Anforderungen im Rahmen eines umfassenden Ausbaus der Digitalisierung auch und gerade in Bauunternehmen hat gravierende Mängel in der Organisation der Aufbau- und Ablaufstrukturen/Prozesse aufgedeckt. Es stellt niemand in Frage, dass Bauunternehmen am besten wissen, wie Bauprojekte organisiert werden müssen. Ohne ein kompetentes Baustellen-management ist ein kosteneffizientes und qualitativ hochwertiges Bauen schlicht nicht möglich. Was jedoch vielen technisch vorgebildeten Unternehmensleitungen nicht bewusst ist, ist die Relevanz der unternehmensbezogenen Organisationsanforderungen! Zuvorderst wird sich an gesetzlichen und behördlichen Auflagen orientiert. Werden diese erfüllt, "wird schon alles in Ordnung sein". Leider versteckt sich die Manövriermasse organisatorischer Effizienz aber ganz woanders, weshalb wir in diesem Tutorial einen kurzen Einblick in ausgewählte Fallstricke mangelnden betriebswirtschaftlichen Organisationswissens geben werden.

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25. Feb.

Kalkulation von Bauprojekten

Kostenermittlung und Preisfindung

Inhalt  Kalkulation - Kalkulationsmodelle und Ihre Auswirkung auf die Bewertung o Chancen und Risiken der einzelnen Modelle o Zusammenhänge mit der Unternehmensorganisation - Das Einheitspreismodell - Bestandteile des Einheitspreises o Einzelkosten der Teilleistung o Einfluss der Baustellengemeinkosten (BGK) o Allgemeine Geschäftskosten (AGK) vs. BGK o Umlagen und Verrechnungen  Ermittlung von Soll-Herstellkosten / Mengenmodelle  Aufbau einer innerbetrieblichen Leistungsverrechnung - Leistungs- und Kostenbeziehungen in Unternehmen - Aufbau eines konkreten Modells  Quellen der Kalkulation - Arbeitskalkulation, Leistungsmeldung - Buchhaltung - Reports - Verträge, Verfahren - das „interne“ technische Büro Ziel Unternehmen und Unternehmensbereiche legen bezüglich unterschiedlicher Rechenwerke oftmals Wert auf eine gewisse "Durchgängigkeit" der Systeme. Daneben ermöglicht jedoch ein Controlling auf Basis der bestehenden Kalkulationsdaten eine direkte Überprüfung der eigenen Annahmen. Abweichungen von Zielvorgaben werden so identifiziert und können nach einer genauen Analyse ggf. behoben werden. Die Berechenbarkeit der eigenen Planung führt zu Selbstvertrauen und einem besseren Verständnis der eigenen Wertschöpfungskette. Durch die Überprüfung und Anpassung der Kalkulation wird der Unterneh-menserfolg transparent und eine nachhaltige Entwicklung des Unternehmens gefördert.

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26. Feb.

Grundlagen der Kalkulation mit RIB iTWO für den Straßen- und Tiefbau (Modul 2)

Ziel Die Web-Seminare vermitteln die grundlegenden Funktionen und Arbeitsweisen des Kalkulationssystems RIB iTWO, speziell angepasst an die Anforderungen im Straßen- und Tiefbau. Die Teilnehmenden lernen, wie sie Bauprojekte strukturiert kalkulieren, Leistungsverzeichnisse bearbeiten und Kosten transparent und nachvollziehbar erfassen. Während der Seminarreihe wird durchgängig an einem Beispielprojekt aus dem Straßen- und Tiefbau gearbeitet: Inhalt Modul I: Donnerstag, 19.02.2026 - Erstellung eines Leistungsverzeichnisses  Import eines GAEB-LV (z. B. Kanal- oder Straßenbau)  Import eines Excel-LV  Strukturierung nach Bauabschnitten und Kostengruppen  Erfassung von VA-Mengen im Aufmaßdokument Modul II: Donnerstag, 26.02.2026 - Kalkulation typischer Straßenbaupositionen  z. B. Fräsarbeiten, Asphalteinbau, Pflasterarbeiten  Stammprojekt: Stammdaten  Eingabe Kostenarten, Artikeln, Gerätebausteinen und Kalkulationsbausteinen  Anwendung von Kalkulationsvorlagen Modul III: Donnerstag, 05.03.2026 - BGK + AGK  Erstellung eines Baustellengemeinkosten Lv  Einfach Zuschlagskalkulation  Einfach Umlage mir BGK Modul IV: Donnerstag, 12.03.2026 - Angebotsprüfung und Variantenvergleich  Simulation von Preisänderungen  Vergleich verschiedener Kalkulationsstände Modul V: Donnerstag, 19.03.2026 - Export und Dokumentation  Ausgabe von Angebotsunterlagen  Export in GAEB- oder Excel-Formate

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27. Feb. - 06. März

Effizienz steigern, Kosten senken

Digitale Arbeitsvorbereitung mit Lean & Echtzeit-Steuerung im Straßen- und Tiefbau

Inhalt  Arbeitsvorbereitung/ Allgemeines Willkommen zu unserer praxisorientierten Onlineseminar Reihe über Lean Management im Straßen- und Tiefbau, speziell im Asphaltstraßenbau! Sie erfahren in diesen Seminaren, wie Sie innovative Methoden einsetzen können, um Ihre Projekte effizienter zu gestalten und dabei signifikante Kosteneinsparungen zu erzielen. Dieses Seminar wurde speziell für Fachkräfte und Entscheidungsträger*innen aus dem Bauwesen entwickelt, die bereit sind, altbewährte Prozesse zu hinterfragen und den Grundstein für zukunftsweisende Arbeitsabläufe zu legen.  Lean Management ist mehr als nur ein Schlagwort es ist ein bewährter Ansatz, der weltweit in der Bauindustrie revolutionäre Ergebnisse liefert. Wir zeigen Ihnen, wie Sie durch die Minimierung von Verschwendung, einem optimierten Ressourceneinsatz und smarter Prozessgestaltung nicht nur die Produktivität steigern, sondern auch die Zufriedenheit Ihrer Teams und Auftraggeber*innen fördern können.  27.02.2026 - Modul 1: Arbeitsvorbereitung mit digitalen Lean Management Werkzeugen ▪ Einführung ▪ Konventionelle Arbeitsvorbereitung ▪ Arbeitsvorbereitung nach Lean Methoden ▪ Digitale Arbeitsvorbereitung Im Straßenbau ▪ Bauablaufplanung, Bauzeitenplanung, Taktplanung  06.03.2026 - Modul 2: Prozesssteuerung Echtzeit & Anforderungen der Auftraggeber ▪ Einführung ▪ Bauausführung und Vernetzung der Prozessbeteiligten in Echtzeit ▪ Soll-Ist-Vergleich ▪ Praxisbeispiel & Simulation in einem digitalen Echtzeitsystem ▪ Künftige Herausforderungen: QSBW, QAA und neue Vergabekriterien  Ziel Unser Seminar legt den Fokus auf konkrete, umsetzbare Strategien, die Sie direkt auf Ihre Projekte anwenden können. Von der Planung bis zur Ausführung erhalten Sie wertvolle Einblicke, wie Sie Bauzeiten verkürzen, Materialkosten reduzieren und gleichzeitig die Qualität Ihrer Arbeit sicherstellen. Lassen Sie sich von praxisnahen Beispielen und erprobten Werkzeugen inspirieren, die Ihnen die Umsetzung von Lean Management erleichtern. Die Bauleiter*innen erhalten am Ende des Online-Seminars auch Werkzeuge, um die Lehrinhalte direkt in der Praxis einsetzen zu können.

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03. März

Bau-Projektmanagement

Methoden und Praxis

Inhalt: - Vielschichtige Tätigkeiten in der Projektleitung: Stärkung des Aufgaben- und Rollenbewusstseins - Systematisches Projektmanagement: Der Einsatz wesentlicher Steuerungsinstrumente und eine effiziente Selbstorga-nisation – von der Projektakquisition bis zur Abrechnung - Spannungs- und Konfliktfelder: Der richtige Umgang bei unterschiedlichen Konfliktarten, die i. d. R. mit dem Austarieren von Zeit, Kosten und Qualität einhergehen. - Schlüsselkompetenzen: Den Herausforderungen bei zunehmenden Führungs- und Leitungsaufgaben mit persönlichen Kompetenzchecks auch auf der Verhaltensebene begegnen. Ziel: Diese Tagesseminar richtet sich an Bau- und Projektleiter*innen, die ihre Füh-rungs- und Managementkompetenzen hin zur mehr Effizienz weiterentwickeln möchten. Es ist zudem auf die Nachwuchsförderung ausgerichtet, so dass mit der Erweiterung der Skills- und Methodenkompetenz junge Talente leichter in die anspruchsvolle Projektleitung "reinwachsen" können. Insbesondere bei Bauprojekten basiert ein erfolgreiches Projektmanagement darauf, Zeit, Kosten und Qualität trotz der inneren Widersprüche sowohl wirtschaftlich für das eigene Unternehmen als auch kundenorientiert für den Bauherrn in den Griff zu bekommen. Im Seminar lernen Teilnehmende, über die reine Fachlichkeit hinaus, verfügbare Instrumente sowohl in den Kontext einer kompletten Projektabwicklung als auch im Sinne der Unternehmensstrategie und des Unternehmenserfolgs einzuordnen und zur Steuerung zu nutzen. Sie erhalten mit Beispielen aus der Praxis Hilfestellungen und Werkzeuge, wie Sie Ihre Rolle als Projektleiter*in durch reflektiertes Handeln und mit methodischer Kompetenz stärken. Das Seminar vermittelt mit Fallbeispielen aus der Baupraxis die erforderlichen Kenntnisse zu einem Projektmanagement, dass auf das Umfeld der Baubranche ausgerichtet ist.

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03. März

Kalkulation und Nachhaltigkeit

Neue / alte Wege in der Kalkulation

10:00 bis ca. 11:30 Uhr Inhalt:  Neue Budgets identifizieren, Kalkulation updaten - Wer Nachhaltigkeit liefern will, muss sie auch messen können. - Budgets ergeben sich unabhängig von der aktuellen Diskussion um Lieferkettengesetz, Nachhaltigkeitserklärung und Co. - Nachhaltigkeit messbar gestalten, unabhängig von der volatilen Ge-setzessituation  Aktuelle Methoden, vom Schattenpreis bis hin zu Punktesystemen - Betrachtung der Wertschöpfungskette, Verständnis für die Ansprü-che von Auftraggeber, Auftragnehmer sowie weiteren Stakeholdern. - Ansätze der Bauindustrie, der CO2-Schattenpreis - Vergabeprozesse im Kontext der Nachhaltigkeit - Chancen, Risiken und Herausforderungen  Neuer Wein in alten Schläuchen - Innerbetriebliche Schadstoffverrechnung - Umrechnung von Schadstoffen in „Geld“. - Übertragung von umgerechneten Größen und weiteren Informationen in Budgets. - Rechnerische Berücksichtigung, pauschaler Aufschlag, detaillierte Kostenberücksichtigung in EKT, BGK und AGK oder Integration in den Einheitspreis. Ziel: Die Kalkulation kann den aktuellen Trend hin zu mehr Nachhaltigkeit nicht ig-norieren. Die Effekte sind vielfältig. Losgelöst von den Entwicklungen in der Gesetzgebung besteht eine Auswirkung durch die Macht des Faktischen, denn Rohstoffe aber auch Arbeitskraft werden knapp. Banken und Auftraggeber haben den Vorteil der Nachhaltigkeit für sich er-schlossen. Defizite bei Nachhaltigkeitsaspekten erhöhen den Kosten- bzw. Umsatzdruck auf schlecht organisierte Unternehmen. Ohne eine gute Struktur und nachhaltige Prozesse können Unternehmen in Zukunft nicht mehr wett-bewerbsfähig sein. Nur wer nachhaltig kalkuliert kann in Zukunft auch Nach-haltigkeitsbudgets in einer Arbeitskalkulation controllen und den Verbesse-rungsprozess in Sachen Nachhaltigkeit im Jahresabschluss dokumentieren.

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03. März - 06. Nov.

85. Fernkurs: Bauvertragsrecht für Ingenieure und Kaufleute

Sicherer Umgang mit der VOB und dem BGB- Bauvertragsrecht

Inhalt Der Lehrstoff ist in neun thematisch abgegrenzte Kapitel unterteilt: 1. Grundlagen des Bauvertragsrechts und die Rechtsbeziehungen der am Bau Beteiligten (Lehrbrief 1) 2. Der Abschluss des Bauvertrages und vorvertragliche Rechte und Pflichten (Lehrbrief 2) . Privatautonomie und Bauvertragsrecht . Zustandekommen und Wirksamkeit von Bauverträgen . Vorvertragliche Rechte und Pflichten sowie Rechtsfolgen bei diesbezuglichen Verstößen . Grundzüge der Geschaftsführung ohne Auftrag . Grundzüge der ungerechtfertigten Bereicherung 3. Bauvertrag und Allgemeine Geschäftsbedingungen (Lehrbrief 3) . Begriff der Allgemeinen Geschaftsbedingungen und Abgrenzung zur Individualvereinbarung . VOB/B und Allgemeine Geschaftsbedingungen (§ 305 ff. BGB) . Einbeziehung von AGB in den Bauvertrag . Rechtsfolgen bei Nichteinbeziehung und Unwirksamkeit von AGB . Inhaltskontrolle von AGB 4. Art und Umfang der Leistung und Vergütung (Lehrbriefe 4 und 5) . Ansprüche bei Mengenänderungen ohne nachträglichen Eingriff des Auftraggebers in den Leistungsumfang (§ 2 Abs. 3 VOB/B) . Übernahme von Leistungen des Auftragnehmers durch den Auftraggeber (§ 2 Abs. 4 VOB/B) . Ansprüche bei Änderungen des Bauentwurfs oder anderen Anordnungen des Auftraggebers (§ 2 Abs. 5 VOB/B) . Ansprüche bei im Vertrag nicht vorgesehenen Leistungen (§ 2 Abs. 6 VOB/B) . Pauschalvertrag (§ 2 Abs. 7 VOB/B) . Auftragslose oder unter eigenmächtiger Abweichung vom Vertrag ausgeführte Leistungen (§ 2 Abs. 8 VOB/B) . Vergütung für besondere Zeichnungen, Berechnungen oder andere Unterlagen (§ 2 Abs. 9 VOB/B) . Vergütung von Stundenlohnarbeiten (§ 2 Abs. 10 VOB/B) 5. Durchfuhrung des Bauvertrages (Lehrbriefe 6 und 7) . Ausführungsunterlagen, Ausführung und Ausführungsfristen (§ 3, § 4, § 5 VOB/B) . Behinderung und Unterbrechung der Ausführung (§ 6 VOB/B) . Verteilung der Gefahr (§ 7 VOB/B) . Kündigung durch Auftraggeber und Auftragnehmer (§ 8, § 9 VOB/B) . Haftung der Vertragsparteien (§ 10 VOB/B) . Vertragsstrafe (§ 11 VOB/B) 6. Abnahme und Mangelansprüche (Lehrbriefe 8 und 9) . Begriff, Wesen und Arten der Abnahme (§ 12 VOB/B) . Verweigerung der Abnahme (§ 12 Abs. 3 VOB/B) und Folgen unberechtigter Abnahmeverweigerung . Umfang der Mängelbeseitigungspflicht des Auftragnehmers (§ 13 VOB/B) . Befreiung des Auftragnehmers von der Mängelbeseitigungspflicht (§ 13 Abs. 3 VOB/B) . Verjährungsfrist für die Mängelansprüche (§ 13 Abs. 4 VOB/B) . Mängelbeseitigungs-, Minderungs- und Schadensersatzanspruch (§ 13 Abs. 5, 6 und 7 VOB/B) 7. Abrechnung, Zahlung und Sicherheitsleistung (Lehrbrief 10) . Prüfbarkeit der Rechnung, Schlussrechnungsfristen und Rechnungsaufstellung durch den Auftraggeber (§ 14 VOB/B) . Zahlungsarten, Voraussetzungen fur den Zahlungsanspruch und Zahlungsverzug des Auftraggebers (§ 16 VOB/B) . Sicherheitsarten, Frist zur Sicherheitsleistung und Folgen der Fristuberschreitung (17 VOB/B) . Rückforderungen offentlicher Bauauftraggeber 8. Rechtliche Sicherung von Bauforderungen (Lehrbrief 11, Teil 1) . Bauhandwerkersicherungsgesetz (§ 650 f BGB n. F. / § 648 a BGB a. F.) . Sicherungshypothek des Bauunternehmers (§ 650 e BGB n. F. / § 648 BGB a. F.) . Bauforderungssicherungsgesetz 9. Wichtige Verfahrensfragen bei Rechtsstreitigkeiten (Lehrbrief 11, Teil 2) . Grundzüge des Zivilprozessrechts und des Mahnverfahrens . Selbständiges Beweisverfahren . Grundzüge des Schiedsgerichtsverfahrens und des Schiedsgutachtens . Alternative Streitbeilegungsverfahren

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04. März

Schwierige Gespräche führen

In dem Tagesseminar lernen die Teilnehmer*innen verschiedene Methoden kennen, die ihnen helfen, schwierige Gespräche zu führen. Wir behandeln verschiedene Auslöser, wie man mit unterschiedlichen Per-sönlichkeitstypen und Gesprächsarten umgeht und was man dabei jeweils beachten sollte. So wollen wir auch das Thema "Generationenkonflikt" beleuchten. Gerade hierzu gibt es noch keine pauschale Lösung, aber da diese Fallgestaltung in der Praxis sehr häufig ist, würden wir gerne eine mögliche Lösungsidee zusammen erarbeiten. Darüber hinaus sind alle Interessenten herzlich eingeladen, ihre eigenen Fallgestaltungen im Vorfeld an uns einzusenden, damit unsere Referentin sich bereits frühzeitig auf Ihre besonderen Anliegen vorbereiten kann. Nutzen Sie diese Chance, Ansatzpunkte zu erhalten, um Ihre individuellen "Problemfälle" besser in den Griff zu bekommen. Inhalt " Unsere Ziele, Erwartungen und konkreten Fälle " Unser Werkzeugkasten: Vom Nutzen bewährter Kommunikationsstrategien " Unsere Gesprächspartner: Erkennen der Ziele, Interessen, Bedürfnisse und Erwartungen " Unser "roter Faden": Gesprächs-"Sackgassen" erkennen und Wege hinaus finden " Entschärfen destruktiver Verhaltens- und Sprachmuster - Eskalation vermeiden durch "gewaltfreie" Kommunikation " Umgang mit Emotionen, Einwänden und Widerstand: - Hilfen aus dem Konflikt-Coaching " Eigene Stärken optimal einsetzen - Konstruktive Denkmuster verstärken lernen

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04. März - 05. März

ARGE-Planspiel

Tag 1 - Konsequenzen aus dem Personengesellschaftsmodernisierungsgesetz - Bietergemeinschaftsverträge (BIEGE-Verträge) erstellen - Angebotsvorbereitung bei ARGEN - Prüfung von BIEGE-Verträgen und Übernahme in den ARGE-Vertrag - Checkliste für das ARGE-Projektmanagement - Technische und Kaufmännische Geschäftsführung - Sonderfälle mit Konfliktpotential - Steuerliche Risiken, Tax-Compliance - Rechnungsprüfung in der ARGE - Erstellung eines Zwischenabschlusses - Sonderprobleme der ARGE -- TGF-/KGF-Gebühr -- Partnerkontenangleich -- Erfassung der ARGE bei den Gesellschaftern -- Betroffene Bilanzpositionen bei den Partnern -- Rückstellungsspiegel -- Zinsen -- Auszahlungen Tag 2 - Abrechnungsfragen, strukturierte elektronische Rechnung - Logistikfragen, Beistellleistungen, Risiken bei Geräten und Transport - Bürgschaften und übrige Versicherungen - Buchen von Versicherungsfällen - Erstellen einer Auseinandersetzungsbilanz - Insolvenz in der ARGE - Schlussprotokoll und Schlussbilanz - Gewährleistungsfälle Ziel: Das ARGE-Planspiel stellt eher ein begleitetes Lernen als eine reine Vor-tragsveranstaltung dar. Die Teilnehmer erhalten eine kleine Buchhaltung in Excel und arbeiten in einer Erfassungsmaske Buchungen ein. Personen ohne buchhalterische Kenntnisse erhalten eine Version mit entsprechender Hilfestellung. Die direkte Arbeit am neuen ARGE-Mustervertrag soll helfen, den Übergang von der BIEGE auf die ARGE zu verstehen. Agiert wird zumeist aus der Sicht einer Person, die nicht selbst den ARGE-Vertrag angestoßen hat, sondern die nun in der Umsetzung verantwortlich ist. Am Ende geht es auch darum, wie etwaige Fehler in der Anbahnung im laufenden Projektbetrieb angepasst werden können. Die wichtigsten Tätigkeiten in der ARGE werden durchgespielt. Die technische Begleitung vertieft das gesamte Themenfeld in Teilen auch in technischer Sicht. Damit erhalten die Teilnehmenden einen guten Gesamtüberblick.

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05. März

Grundlagen der Kalkulation mit RIB iTWO für den Straßen- und Tiefbau (Modul 3)

Ziel Die Web-Seminare vermitteln die grundlegenden Funktionen und Arbeitsweisen des Kalkulationssystems RIB iTWO, speziell angepasst an die Anforderungen im Straßen- und Tiefbau. Die Teilnehmenden lernen, wie sie Bauprojekte strukturiert kalkulieren, Leistungsverzeichnisse bearbeiten und Kosten transparent und nachvollziehbar erfassen. Während der Seminarreihe wird durchgängig an einem Beispielprojekt aus dem Straßen- und Tiefbau gearbeitet: Inhalt Modul I: Donnerstag, 19.02.2026 - Erstellung eines Leistungsverzeichnisses  Import eines GAEB-LV (z. B. Kanal- oder Straßenbau)  Import eines Excel-LV  Strukturierung nach Bauabschnitten und Kostengruppen  Erfassung von VA-Mengen im Aufmaßdokument Modul II: Donnerstag, 26.02.2026 - Kalkulation typischer Straßenbaupositionen  z. B. Fräsarbeiten, Asphalteinbau, Pflasterarbeiten  Stammprojekt: Stammdaten  Eingabe Kostenarten, Artikeln, Gerätebausteinen und Kalkulationsbausteinen  Anwendung von Kalkulationsvorlagen Modul III: Donnerstag, 05.03.2026 - BGK + AGK  Erstellung eines Baustellengemeinkosten Lv  Einfach Zuschlagskalkulation  Einfach Umlage mir BGK Modul IV: Donnerstag, 12.03.2026 - Angebotsprüfung und Variantenvergleich  Simulation von Preisänderungen  Vergleich verschiedener Kalkulationsstände Modul V: Donnerstag, 19.03.2026 - Export und Dokumentation  Ausgabe von Angebotsunterlagen  Export in GAEB- oder Excel-Formate

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11. März

Besprechungen und Meetings zielführend moderieren

Baubesprechungen - ob intern mit dem eigenen Team oder extern mit Arbeitspartnern wie Bauherren, Nachunternehmer, Behörden usw. - sind aus dem Alltag von Bau- und Projektleitern nicht wegzudenken. Wie gut das jedoch funktioniert, hängt letztendlich davon ab, ob am Ende der Besprechung für jeden Teilnehmer der erreichte Benefit im Verhältnis zur aufgewendeten Zeit einen positiven Saldo ergibt! Und es gibt zahlreiche Herausforderungen: Wie gut können Sie mit Störfeuern umgehen? Möchten Sie als "Youngster" mehr Sicherheit im Leiten und Moderieren gewinnen? Möchten Sie als erfahrener "alter Hase" endlich die immer im Hintergrund mitschwingenden, häufig unbewussten Handlungs- und Verhaltensimpulse durchschauen und sich damit Verhandlungsvorteile sichern? Passt Ihre Kommunikation zum Verständnishorizont der anderen Teilnehmenden im Meeting? Haben alle Anwesenden den gleichen In-formationsstand? Reden Kaufleute und Techniker mit den gleichen Be-griffen über unterschiedliche Dinge - oder umgekehrt? Wessen Sichtweise oder Verhalten dominiert das Meeting? usw. usf. Im Seminar greifen wir eine Vielzahl, darunter auch durchaus sehr subtil gehaltene Vorgänge während einer Besprechung (mit typischen Situationen des Baugeschehens) auf. Sie können die vermittelten Inhalte gleich selbst ausprobieren und erhalten individuelle Optimierungshinweise! Auf Wunsch können Sie Ihr Verhalten und die Wirkung auch über ein Video-Feedback reflektieren. Der besondere Vorteil liegt für Sie in der Stärkung der eigenen Rolle und im Verständnis zu den Dynamiken in Gruppen. Inhalt Die Moderation in der Hand behalten - Unterschiedliche Typen von Teilnehmenden und ihre Rollenbesetzungen richtig einschätzen und mit ihnen typen- und rollengerecht umgehen. - Techniken, um das Zepter gegenüber Störenfrieden, Querulanten, Verweigerern und Missionare in der Hand zu behalten. - Von Machtspielen bis hin zur Hidden Agenda: Erkennen - unterbinden - auflösen Praxisfälle durchspielen - Handlungsoptionen testen - Sicherheit ge-winnen Grundsteine für ein hohes Ergebnisniveau - Vorbereitung: Mehr als nur das Schreiben einer Agenda - Zeitmanagement: Wie Ihr Meeting im geplanten Zeitfenster bleibt - Verbindlichkeit schaffen - Ergebnisse festhalten - Ergebnisse langfristig in den Köpfen verankern Ziel: Das Seminar vermittelt sowohl Lösungsansätze bei klassischen Stolpersteinen als auch eine bessere Selbsteinschätzung der persönlichen Fertigkeiten bei der Moderation. Anhand bautypischer Szenarien werden spezifi-sche Verhaltensweisen und Handlungs- bzw. Reaktionsmuster genauer beleuchtet. Jeder Teilnehmende kann mit seinen Fallbeispielen die eigene Kompetenz in ihrer Wirkung reflektieren und erhält konkrete Empfehlungen, die auf den jeweiligen individuellen Potenzialen aufbauen. Sie lernen zum einen, unterschwellige Vorgänge zu durchschauen, aber auch, Ihr eigenes Potenzial besser in herausfordernden Situationen einzusetzen. Dadurch werden Sie selbstsicherer und besser darin, Ihre Besprechungspartner für Ihre Anliegen zu gewinnen.

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12. März

Grundlagen der Kalkulation mit RIB iTWO für den Straßen- und Tiefbau (Modul 4)

Ziel Die Web-Seminare vermitteln die grundlegenden Funktionen und Arbeitsweisen des Kalkulationssystems RIB iTWO, speziell angepasst an die Anforderungen im Straßen- und Tiefbau. Die Teilnehmenden lernen, wie sie Bauprojekte strukturiert kalkulieren, Leistungsverzeichnisse bearbeiten und Kosten transparent und nachvollziehbar erfassen. Während der Seminarreihe wird durchgängig an einem Beispielprojekt aus dem Straßen- und Tiefbau gearbeitet: Inhalt Modul I: Donnerstag, 19.02.2026 - Erstellung eines Leistungsverzeichnisses  Import eines GAEB-LV (z. B. Kanal- oder Straßenbau)  Import eines Excel-LV  Strukturierung nach Bauabschnitten und Kostengruppen  Erfassung von VA-Mengen im Aufmaßdokument Modul II: Donnerstag, 26.02.2026 - Kalkulation typischer Straßenbaupositionen  z. B. Fräsarbeiten, Asphalteinbau, Pflasterarbeiten  Stammprojekt: Stammdaten  Eingabe Kostenarten, Artikeln, Gerätebausteinen und Kalkulationsbausteinen  Anwendung von Kalkulationsvorlagen Modul III: Donnerstag, 05.03.2026 - BGK + AGK  Erstellung eines Baustellengemeinkosten Lv  Einfach Zuschlagskalkulation  Einfach Umlage mir BGK Modul IV: Donnerstag, 12.03.2026 - Angebotsprüfung und Variantenvergleich  Simulation von Preisänderungen  Vergleich verschiedener Kalkulationsstände Modul V: Donnerstag, 19.03.2026 - Export und Dokumentation  Ausgabe von Angebotsunterlagen  Export in GAEB- oder Excel-Formate

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18. März

Juristische Verhandlungskompetenz

als Erfolgsbaustein des Projektmanagements

Inhalt: Verhandlungen vorbereiten: Herausarbeiten der Kernfragen - Worum geht es? Was will ich? Mit wem spreche ich? Was will mein Gegenüber? Nehme ich Kontakt zur Gegenseite auf? Was ist meine Agenda? Welche Erwartungshaltung habe ich, haben meine Verhandlungspartner? Wie steuere ich den Teilnehmerkreis? Verhandlungen durchführen: Gesprächsführung behaupten - Welchen Aufbau sollte ich (wann) wählen? Wie gehe ich mit verschiedenen Verhandlungssituationen um? Welche Verhandlungstaktiken kann ich nutzen? Was mache ich, wenn die Lage eskaliert? Muss immer protokolliert werden? Verhandlungen nachbereiten: Ergebnis sichern und lernen - Ist die Verhandlung nach der Verabschiedung erledigt? Wie bereite ich zweckmäßig nach? Wie lange dauert es, bis die Verhandlung tatsächlich abgeschlossen ist? Exkurs: Verfahren alternativer Streitbeilegung Ziel: Sie erhalten in diesem Workshop die Gelegenheit, anhand Ihrer individuellen Praxisthemen neue Sichtweisen und Strategien insbesondere für festgefahrene Verhandlungssituationen zu entwickeln. Wie setzt man eigene Ziele erfolgreich durch und bleibt dennoch mit dem Verhandlungspartner in einem guten Kontakt, um auch weiterhin konstruktiv zusammenarbeiten zu können? Dieses Seminar vermittelt Anregungen und Strategien, um die in Verhandlungssituationen rund um das Thema Bauvertrag jederzeit möglichen Kon-fliktpotentiale zu entschärfen und den Verhandlungsprozess konstruktiv voranzutreiben.

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19. März

Controlling in der Bauwirtschaft

Früher prüfen, schneller steuern

10:00 - 11:30 Uhr Inhalt: ° Besonderheiten des Controllings in der Bauwirtschaft - Vermeintlich fehlende Vergleichbarkeiten durch "Unikate" - Starke Verschmelzung von Betriebswirtschaft und Technik - Zwei Rechenwerken (Betriebs- und Finanzbuchhaltung) - Teilweise besteht eine geringe Digitalisierung - Erfassungsaufwand in Bezug auf Stamm- und Bewegungsdaten - Gestaltung der Planung und des Plan-/ Ist-Vergleichs ° Hauptrisiken im Controlling von Bauunternehmen - Über- / Unterbewertung von Leistungen - Fehlerhafte Abgrenzungen und Rückstellungen - Unvollständige Belegerfassung - Unvollständige Korrekturbuchungen - Doppelerfassungen - Fehlendes Vertragsmanagement/-Controlling - Gewinn- / Verlustrealisation durch Umlagen - Gewinn- / Verlustrealisation durch ARGEN - Fehler bei der Ermittlung der Bestandveränderungen in den Vorräten - Unvollständige Erfassung von Risiken - Unzureichende Bildung von Drohverlusten - Unzureichende Niederstwerttests ° Arbeiten in der täglichen Praxis - Kontrolle der zuvor genannten Punkte - Prüfung kritischer Konten bzw. Kostenarten - Analyse der Jahresverkehrszahlen - Analyse der Kostenstellen, Erklarung von Abweichungen - Kennzahlen - Indikatoren fur Fehler - Digitale Prufmethoden - Controllingsysteme und ihre Stärken und Schwächen ° Praktische Übungen - Reporting - Maßnahmen zur Steuerung Ziel: Die Controlling-Aufgaben in Bauunternehmen sind vielfältig. Neben einfachen Kontrollen ergeben sich zahlreiche Handlungsfelder, die dazu führen, dass umgehend Steuerungsmaßnahmen fällig werden. Ein Beispiel hierfür ist der Zusammenhang Controlling und Kalkulation. Durch die wertmäßige Höhe müssen Veränderungen zügig erfolgen. Planung, Ist-Rechnung sowie Plan- bzw. Soll-Ist-Vergleich ermöglichen neben Prognosen optimierte Kalkulationssätze. Ziel der Veranstaltung ist es, das Controlling-Instrumentarium in wesentlichen Punkten zu beherrschen. Es handelt sich um keine "Rocketscience", sondern recht simple "Knackpunkte", die schnell erfasst und umgesetzt werden können. Das Seminar vermittelt durch direktes Arbeiten im Bericht oder in der Datenbank, wie echtes (Bau-) Controlling funktioniert.

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19. März

Erfolgreiche Dokumentation am Bau

Rechtssicher dokumentieren und kommunizieren - Projekterfolg sichern

Inhalt: Rechtliche Anforderungen und typische Fehler bei der Dokumentation im Bauablauf - Anforderungen an Vertragsanbahnung und Vertragsschluss - Dokumentation während Bauvorbereitung und Ausführung - Voraussetzungen und Umsetzung von Nachträgen (Bau-Soll / Bau-Ist) - Umgang mit Behinderungen und Behinderungsanzeigen - Dokumentation von Abnahme und Abrechnung Rechtssichere Dokumentation - Zur Reduzierung von Risiken der eigenen Inanspruchnahme - Zur Durchsetzung und Chancenmaximierung eigener Ansprüche (Aktualisierungen vorbehalten) Ziel: Nachträge, Behinderungen, Schadensersatz, Zinsen - häufig scheitert die Durchsetzung berechtigter Ansprüche an fehlender oder nicht ausreichender Dokumentation. Weil "die Baumaßnahme Vorrang" hatte, fehlt anschließend die entscheidende Fristsetzung, ist die Behinderungsanzeige nicht nachweisbar oder der damalige Bauzustand nicht feststellbar. Mit ihrem Wissen darüber, woran die Durchsetzung und Abwehr auftragnehmer- und/oder auftraggeberseitiger Ansprüche (und damit bares Geld) in der Praxis und vor Gericht oft scheitern, zeigen die Referenten in diesem interdisziplinär angelegten Seminar auf, wie zielführend und "kräfteschonend" dokumentiert werden kann - geleitet vom Grundsatz: "So viel Erfolg wie möglich, so wenig Dokumentation wie nötig." Anhand zahlreicher Praxisbeispiele wird veranschaulicht, was zwingend dokumentiert werden muss und was dokumentiert werden sollte. Und: Wie können bekannte Instrumente (z. B. Bautagebuch) ohne großen Mehraufwand praxisgerecht optimiert werden? Mit dem Seminar wird den Teilnehmern sowohl aus Auftragnehmer- als auch aus Auftraggeberperspektive vermittelt, wie sie Synergien durch eine transparente und effektive Dokumentation entwickeln.

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19. März

Grundlagen der Kalkulation mit RIB iTWO für den Straßen- und Tiefbau (Modul 5)

Ziel Die Web-Seminare vermitteln die grundlegenden Funktionen und Arbeitsweisen des Kalkulationssystems RIB iTWO, speziell angepasst an die Anforderungen im Straßen- und Tiefbau. Die Teilnehmenden lernen, wie sie Bauprojekte strukturiert kalkulieren, Leistungsverzeichnisse bearbeiten und Kosten transparent und nachvollziehbar erfassen. Während der Seminarreihe wird durchgängig an einem Beispielprojekt aus dem Straßen- und Tiefbau gearbeitet: Inhalt Modul I: Donnerstag, 19.02.2026 - Erstellung eines Leistungsverzeichnisses  Import eines GAEB-LV (z. B. Kanal- oder Straßenbau)  Import eines Excel-LV  Strukturierung nach Bauabschnitten und Kostengruppen  Erfassung von VA-Mengen im Aufmaßdokument Modul II: Donnerstag, 26.02.2026 - Kalkulation typischer Straßenbaupositionen  z. B. Fräsarbeiten, Asphalteinbau, Pflasterarbeiten  Stammprojekt: Stammdaten  Eingabe Kostenarten, Artikeln, Gerätebausteinen und Kalkulationsbausteinen  Anwendung von Kalkulationsvorlagen Modul III: Donnerstag, 05.03.2026 - BGK + AGK  Erstellung eines Baustellengemeinkosten Lv  Einfach Zuschlagskalkulation  Einfach Umlage mir BGK Modul IV: Donnerstag, 12.03.2026 - Angebotsprüfung und Variantenvergleich  Simulation von Preisänderungen  Vergleich verschiedener Kalkulationsstände Modul V: Donnerstag, 19.03.2026 - Export und Dokumentation  Ausgabe von Angebotsunterlagen  Export in GAEB- oder Excel-Formate

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25. März

Arbeitskalkulation und Leistungsmeldung

Nachhaltige und wirtschaftliche Baustellensteuerung

Inhalt Arbeitskalkulation und Leistungsmeldung sind probate Mittel, um eine objektive Bewertung des Bauvorhabens sicherzustellen. Mit ihnen kann die eigene Fähigkeit der Vertragserfüllung abgebildet werden. Mit den Informationen aus der Leistungsmeldung können Kaufleute den Jahresabschluss valide aufstellen. Die Arbeitskalkulation liefert belastbare Erfahrungswerte für die Kalkulation und gibt Akquise-Verantwortlichen solide Hinweise, ob gleichartige Projekte in Zukunft noch interessant für das eigene Portfolio sind. Arbeitskalkulation und Leistungsmeldung liefern ebenfalls Frühwarnparameter, die helfen Projektrisiken zu mindern. Mit KI steht ein hilfreiches Tool zur Verfügung, das bei der Überleitung der Daten in den kaufmännischen Bereich sowie bei der tiefergehenden Analyse einen entscheidenden Schlüssel bietet oder das z. B. Auftraggeberanforderungen insbesondere in umfangreichen Leistungsbeschreibungen effizienter recherchieren kann. Sie kann helfen, neue Ansätze bei drohenden Budgetüberschreitungen zu finden. Einige Anbieter von KI-Lösungen bieten in diesem Zusammenhang Apps und Best-Practice-Ansätze an (solche Ansätze werden ebenfalls, allerdings nur kurz, vorgestellt).  Kalkulation − Kalkulationsmethoden im Überblick − Kalkulation im Zeitablauf (vor, während und nach der Ausführung) − Hilfsgrößen (Mittellohn, BGL, Muster-Positionen etc.) − Kurzer Exkurs: Einfluss von Nachhaltigkeit / Nachhaltigkeitsbudgets, Nutzung des CO2-Schattenpreises der Bauindustrie − Das Einheitspreismodell - Stärken und Schwächen, Grundlagen für die Arbeitskalkulation schaffen (ABC-Analyse; Verteilungsfunktion des EP) − EKT, BGK und AGK, Fundament für ein gutes Rechnungswesen  Leistungsmeldung − Anforderung an die Projekt- bzw. Bauleitung − Objektivierte Erfassung in einer Leistungsmeldung − Aufbau der Leistungsmeldung, Abrechnung „mitdenken“ − Anforderungen an das Controlling − Einfluss des Unternehmensworkflows, Beispiele:  Arbeitsvorbereitung  Nachunternehmerbeschaffung  Materialbeschaffung  Gerätemanagement  Controlling − Strukturen eines Reportings sinnvoll aufbauen − Planung und Soll-/Ist-Vergleich − Budgetierung, auch bei weiteren Parametern wie z. B. CO2 − Abweichungsanalyse − Maßnahmen − Exkurs in Abrechnung, HGB − Einsatz von KI, Überleitungsrechnungen  Risikoidentifikation − Abbildung von Risiken in der Kalkulation − Kennzahlensysteme mit Frühwarnwirkung, KI als Unterstützer bei der Ana-lyse, Anwendung von sog. Computer Aided Audit Tools (CAAT) − Kurzer Exkurs Risikomanagement Ziel: Ohne Arbeitskalkulation und Leistungsmeldung gestaltet sich ein gutes Unternehmenscontrolling schwierig. Ein ordnungsgemäßer Jahresabschluss kann ebenfalls nur schwer ohne diese Tools erreicht werden. Mit einer guten Arbeitska-lkulation sind Projekt- und Bauleiter in der Lage Projekte in der Gegenwart und Zukunft zu beherrschen. Planung und Soll-Ist-Vergleich entwickeln sich so zum Selbstläufer. Am Ende des Seminars können die Verantwortlichen in der Projekt- und Bauleitung die Chancen und Risiken in ihren Projekten besser einschätzen. Die Teilnehmenden sollen weitere Sicherheit in Bezug auf eine Bewertung ihrer Maßnahmen erlangen. KI soll zudem als Partner vorgestellt werden. Richtig angewendet unterstützt sie in allen Phasen des Controllings.

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25. März

Leistungsbewertung für Bauleiter*innen

Baustellen richtig bewerten - Risiken vermeiden

10:00 - ca. 11:30 Uhr Inhalt: ° Zusammenspiel von Kalkulation und Betriebsbuchhaltung - Kurz und knapp - die drei K 1. Vertragskalkulation 2. Arbeitskalkulation 3. Nachkalkulation - Umfanglich: Reports verstehen und handeln 1. Reports richtig lesen 2. Handlungsbedarf erkennen 3. Maßnahmen zur Qualitätssteigerung ergreifen ° Die Leistungsmeldung - Verstandnis grundlegender Begriffe der Betriebswirtschaft - Aufgabe der Leistungsmeldung - Positionen in einer Leistungsmeldung - Risiken in der Leistungsmeldung - Nachtrage und Abgrenzungen in der Leistungsmeldung ° Kommunikation mit der Finanzbuchhaltung - Der Begriff der unfertigen Leistung - Lagernde Baustoffe - Wichtige Abweichungen zwischen technischer und buchhalterischer Sichtweise - Vermeidung typischer Kommunikationsfehler ° Arbeitshilfen in Excel nutzen (Im Nachgang zum Online-Seminar stehen die Tools zum Download bereit.) Ziel: Der Schwerpunkt des Online-Seminars liegt auf den praktischen Alltagsproblemen eines Bauleiters (m/w/d), der neben seiner starken technischen Einbindung auch wichtige betriebswirtschaftliche, ergebnisorientierte Funktionen erfüllen muss. Dabei kommt es regelmäßig zu Abstimmungsschwierigkeiten mit den kaufmännischen Mitarbeiter*innen. Teilweise nutzen technische und kaufmännische Fachleute gleiche Vokabeln, meinen aber stellenweise vollkommen unterschiedliche Sachverhalte. Am Ende der Veranstaltung soll das Verständnis stehen, dass Bauleiter*innen u. a. keine Kosten aus der Buchhaltung benötigen, um eine Bau-stelle zu bewerten. Zum anderen sollen die Projektverantwortlichen auch klar verstehen, welche Aufgaben eben nicht in den Bereich des Bauleiters fallen, um rechtzeitig Hilfe zu suchen. Die Bauleiter*innen erhalten am Ende des Online-Seminars auch Werkzeuge, um die Lehrinhalte direkt in der Praxis einsetzen zu können.

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25. März

Planungsverantwortung: die unbewusste Übernahme von Haftungsrisiken!

Inhalt: Vertragsgestaltung und Planungsverantwortung - Unklare Abgrenzung der Planungsverantwortung - Regelungen zur Vervollständigung der vom AG vorgelegten Planung Übernahme von Planungsverantwortung im Zuge der Ausschreibung - Produkt, Herkunft, Verfahren oder Marke "… oder gleichwertig" - Nebenangebote Übernahme von Teilplanungsleistungen Angeordnete Planungsleistungen - Anordnungsrecht gegenüber Bauunternehmen - Übernahme zusätzlicher Risiken - Anordnungsrecht (Bauunternehmer) gegenüber Planer? - Verweigerung der Planung Vergütung zusätzlicher Planungsleistungen / VOB/B oder HOAI? - Schadloshaltung des Bauunternehmens - Anspruch des Planers gegenüber Bauunternehmer - Anspruch des Bauunternehmers gegenüber Auftraggeber Planungsverantwortung in Folge Bedenkenanzeige zur Vermeidung der Mängelhaftung - Anzeigepflicht - Versäumnis der Anzeige - Grad und Tiefe der Anzeige Planungsverantwortung in Folge von Nachtragsangeboten - Erstellung des Leistungsverzeichnisses - Planung der geänderten Leistung Verhältnis Planungsverantwortung und Bauausführungsverantwortung Planung der Vertragsänderung nach neuem Bauvertragsrecht Ziel: Ziel des Seminares ist es, den Teilnehmer*innen das Bewusstsein möglicher Gefahren bei der Übernahme erkannter wie auch unerkannter Planungsverantwortung zu schärfen. Die Frage, wem von den am Bau Beteiligten die Planungsverantwortlichkeit im Einzelnen obliegt, hängt zum einen von der Vertragsgestaltung ab kenn im Zuge der Angebotsphase beeinflusst werden. So kann beispielhaft schon die Offerte einer "gleichwertigen" Leistung als Alternative zum ausgeschriebenen Produkt die Übernahme der Planungsverantwortung nach sich ziehen. Risikoreicher wird es für die Beteiligten in der Bauausführungsphase, wenn sich aufgrund eines unreflektierten Verhaltens der Vertragspartner die Planungsver-antwortung unbewusst verschiebt. Sowohl Auftraggeber als auch Auftragnehmer sind daher gehalten, die denkbaren Haftungsfolgen frühzeitig zu erkennen und hierauf entsprechend zu reagieren. Ausdrückliche Regelungen hinsichtlich der Planung von Vertragsänderungen enthält seit dem 01.01.2018 das neue Bauver-tragsrecht. Durch das Seminar werden die Teilnehmer in die Lage versetzt, sich sachgerecht mit der Bedeutung, dem Umfang und der Tragweite der Planungsverantwortung aus rechtlicher Sicht auseinanderzusetzen. Dies umfasst für Auftragnehmervertreter die Fähigkeit, die möglichen Problemfelder rechtzeitig zu erfassen, als auch für Auftraggebervertreter die Fähigkeit, sich mit der vorliegenden Thematik schon zum Zeitpunkt der Entscheidung für ein Bauvorhaben abschließend zu befassen. Anhand praktischer Beispiele werden die einzelnen Themenbereiche der Planungsverantwortung detailliert erläutert und eine methodische Vorgehensweise zur Handhabung etwaiger Haftungsfolgen vorgestellt.

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07. Apr. - 08. Apr.

Grundlagen der BIM-Methodik

Einstieg in die Methodik „Building Information Modeling“

Inhalt Einführung Weltweit wird mit Building Information Modeling (BIM) das Ziel verfolgt, die Informationen eines Bauwerks modellbasiert abzubilden, um sie über den gesamten Lebenszyklus hinweg zu nutzen und die Transparenz zu steigern. Auch in Deutschland soll die Methodik flächendeckend angewandt werden; im Ländervergleich hängt Deutschland bislang diesbezüglich jedoch hinterher. Die Unterschiede bei der globalen Sicht auf die Nutzung von BIM spiegelt sich auf der nationalen Ebene in ähnlicher Weise wider. Innerhalb der deutschen Bauwirtschaft konnten einige am Bau Beteiligte bereits viel Erfahrung beim Einsatz von BIM sammeln wohingegen andere noch keinen Einstieg in die Thematik gefunden haben. Das Web-Seminar „BIM Grundlagen I“ vermittelt einen Überblick über die BIM-Methodik und erklärt zentrale Fachbegriffe. Praxisbeispiele veranschaulichen die theoretischen Inhalte.  Die wichtigsten Inhalte im Überblick - Ziel der BIM-Methodik und Erläuterung wichtiger Fachbegriffe - Relevante Normen und Richtlinien - Praxisbeispiele zur modellbasierten Projektbearbeitung - Organisatorische Ausrichtung und Prozessgestaltung von BIM-Projekten - Impulse zur Entwicklung einer nachhaltigen BIM-Strategie im Unternehmen Ziel Ziel ist es, einen Einstieg in die BIM-Methodik zu schaffen. Insbesondere sollen die Ansätze dieser Methodik, relevante Begriffe und Strukturen im Projekt und im Unternehmen erläutert werden.

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17. Apr.

Info-Tag: Master Baurecht

13:30 - 15:30 Uhr Inhalt: - Vorstellung der Kooperationspartner: Fachbereich Bauingenieurwesen der FH Münster und BWI-Bau GmbH - Institut der Bauwirtschaft - Studienziel - Module - Zielgruppen - Zulassung - Dozenten - Termine - Anmeldeverfahren Ziel: In Kooperation mit dem Fachbereich Bauingenieurwesen der FH Münster - University of Applied Sciences - bietet das BWI-Bau seit dem Wintersemester 2015/2016 den berufsbegleitenden Masterstudiengang "Baurecht im Lebenszyklus von Bauwerken" an. Planen, Bauen und Betreiben - im gesamten Lebenszyklus von Bauwerken sind sowohl in der Vertragsgestaltung als auch in der Vertragsabwicklung branchenspezifische Besonderheiten zu beachten. Dazu kommen weitere Besonderheiten, z. B. - Divergenzen zwischen Planungs- und Ausführungsrecht, - eine Vielzahl an Verträgen auf der Basis unterschiedlicher Rechtsquel-len, - das Nachtragsmanagement - oder der Einbezug von zusätzlichen Anforderungen nachhaltiger Res-sourcenbewirtschaftung. Je komplexer Bauwerke werden, z. B. hinsichtlich ihrer konstruktiven Ausprägung, den mit ihnen verbundenen kostenmäßigen Größenordnungen und/oder der Menge der mit ihnen verbundenen Verflechtungen zwischen allen Beteiligten, umso umfangreicher bzw. detaillierter müssen zwangsläufig die zugrundeliegenden Bauverträge sein. Daraus resultiert jedoch ein steigender Bedarf an juristischer Begleitung dieser Bauaufgaben. Die wissenschaftliche Leitung obliegt der FH Münster, die juristische Leitung nimmt RA Prof. Thomas Thierau, Honorarprofessor der FH Münster, wahr. Die Studienorganisation erfolgt über die BWI-Bau GmbH.

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21. Apr.

Rechtliche Abwicklung von ARGEN

Rechtsfragen bei Arbeitsgemeinschaften

Inhalte: ARGEN als Pool von Rechtsfragen - (Tax-)Compliance und ARGEN - Besonders relevante Gesetze im Kontext der ARGE - Gesellschaftsrechtliche Besonderheiten der ARGE BIEGE und ARGE - Grundlegende Überlegungen - Dach- und Leistungs-ARGEN - Stolpersteine im Angebotsprozess - Organisation von Kalkulation und Controlling - Wesentliche Bestandteile des BIEGE-Vertrags - Wesentliche Bestandteile des ARGE-Vertrags Vertragsrechtliche Themen - Bauvertragsrecht als Basis der Leistungserstellung - Werkverträge, Dienstleistungsverträge, Kaufverträge, etc. - Wechselwirkung Bauvertragsrecht und Steuerrecht Liquiditätsmanagement in der ARGE Versicherungsfragen in der ARGE - Besonderheiten von Versicherungen in ARGEN - Abwicklungs- und Obliegenheitsfragen - Risiken im Gerätemanagement - Wechselwirkungen Nachhaltigkeit und ARGEN - Welche Möglichkeiten bietet eine ARGE im Nachhaltigkeitsreporting - Wie sind Strukturen und Prozesse anzupassen - Relevanz von LkSG, CSDDD, CSRD & Co. Ziele: ARGEN sind vermeintlich einfach zu gründen. Doch welche Anforderungen entstehen durch diese typische Kooperationsform im Bauwesen. Teilweise wirkt die ARGE verstärkend in Bezug auf Compliance, teilweise entstehen versteckte Risiken, die von den Beteiligten nicht sofort erkannt werden. Die Beteiligten können Fehler in der rechtlichen Abwicklung nicht immer einfach heilen. Das Seminar soll dazu befähigen, wichtige Rechtsfragen in der ARGE-Abwicklung korrekt bzw. mit einem gewissen Risikobewusstsein angehen zu können.

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21. Apr.

Versicherungen im Baubetrieb

Aktuelle Probleme, insbesondere Schadenfälle auf Baustellen

10:00 Uhr bis 16:00 Uhr Inhalt: - Schadenkonstellationen und Versicherungsschutz rund um Baugeräte (Eigene/fremde Maschinen, Mietgeräte, Transportrisiken und Betriebshaftpflichtversicherung) - Mangelhafte Baustoffe und Produkthaftpflichtversicherung - Diebstahlrisiken auf der Baustelle (Container, Baumaterial, Kabeldiebstahl) - Haftungskonstellationen zwischen Auftraggeber und Bauunternehmung - Regressrisiko in der Gewährleistungsphase Ziel: Versicherungen werden häufig nur als Position der Kostenrechnung gesehen. Dabei ist es wichtig, dass diese richtig "gemanagt" werden. Dies gilt nicht nur für den kaufmännischen Bereich, sondern insbesondere auch für den technischen Bereich, den diese Mitarbeiter*innen sind zwangsläufig als erste mit den jeweiligen Schadenfällen konfrontiert. Darüber hinaus werden häufig aufgrund mangelhafter Kenntnisse des Versicherungsumfanges bestimmte Schäden nicht als solche erkannt und damit auch nicht abgerechnet. Schäden können z. B. durch fehlerhafte Materialien, durch Nachunternehmer, Planer oder ARGE Partner verursacht sein. Gerade bei Arbeitsgemeinschaften sind die Risiken größer, als vielen Betrieben bewusst ist. Insbesondere die Tatsache, dass Ansprüche zwischen den ARGE-Partnern in der Regel nicht versichert sind, führt in der Praxis häufig zu Problemen. Auch werden Schäden häufig von außen in den Baubetrieb hineingetragen. Sehr häufig wird erst im Schadenfall der Versicherungsschutz der beauftragten Beteiligten sowie die vertraglichen Grundlagen überprüft. Oder aber existenzbedrohende Risiken sind nicht versichert oder das Kleingedruckte birgt Stolperfallen, die seitens des Unternehmens nicht gesehen werden. Vor diesem Hintergrund ist es die Zielsetzung dieses Seminars, mögliche Risiken zu identifizieren, das Bewusstsein der Mitarbeiter auf den Baustellen für die Risiken und die erforderlichen Abläufe zu schaffen und aufzuzeigen, wie im konkreten Schadenfall bestmöglich vorzugehen ist.

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22. Apr.

Bauen mit der Bahn - Rechtsfragen für Auftragnehmer der DB AG

Rechtsfragen für Auftragnehmer der DB AG

Inhalt: Besonderheiten der Leistungsbeschreibungen der Bahn - Muster-Bauvertrag der DB - Risikoübernahmen - Ermittlung des Bau-Solls - BVB und ZVB der DB - Lücken detaillierter Leistungsbeschreibung und Vergütungsfolgen Auswirkungen des neuen Bauvertragsrecht auf Bahn-Verträge - Wirksamkeitskontrolle der DB-Vertragsbedingungen insbesondere anhand des BGB-Bauvertragsrechts - Wirksamkeit abweichender Anordnungsrechte - Wirksamkeit abweichender Vergütungsanpassung - Neue Möglichkeiten der Zahlungssicherung - Abdingbarkeit der Regelungen im Bauvertragsrecht Vertragsabwicklung - Nachträge - Einheitliche Auftrags- und Nachtragskalkulation (ANKE) - Regelungen zur Aufstellung und Einreichung von Nachträgen - Skontoabreden - Buchungsliste - Nachtragsbeauftragungen - Preisanpassung nach Vertragsniveaufaktor (VIKTOR) Bauzeit und ihre Probleme im Überblick (Aktualisierungen vorbehalten) Ziel: Die DB AG wird auch in der Zukunft die Bauwirtschaft, nicht zuletzt angesichts ihrer ungebrochenen Marktmacht und den von ihr einseitig geprägten Vertragsverhältnissen, intensiv beschäftigen. Allerdings muss sich die DB seit Inkrafttreten des neuen Bauvertragsrechts am 01.01.2018 neuen Problemen stellen. Die DB AG hat in ihrer langen Geschichte des Bahnbaus in diesem Bereich einen "Mikrokosmos" entwickelt, der teilweise ganz eigenen Regularien folgt. Sie hat ein Vertragskonstrukt entwickelt, das sich aus einer Vielzahl von Klauseln zusammensetzt und die schon in der Vergangenheit hinsichtlich der rechtlichen und wirtschaftlichen Folgen für den Auftragnehmer hinterfragt werden mussten; sie waren darüber hinaus aber auch einer kritischen Prüfung im Hinblick auf ihre Wirksamkeit zu unterziehen. Die Frage der Wirksamkeit stellt sich nun mit Blick auf das neue Bauvertragsrecht, das den Bauvertrag als Unterfall des Werkvertrages erstmals selbstständig regelt, umso mehr. Darüber hinaus erschüttert die jüngste Rechtsprechung mit der Abkehr von der Vergütung der Nachtragsleistungen auf Basis der Urkalkulation die von der DB AG seit Jahrzehnten gelebte Praxis. Ergänzend finden sich im neuen Bauvertragsrecht bisher unbekannte Mechanismen zur Sicherung des Zahlungsflusses für Nachtragsleistungen. Hierauf hat die DB AG nicht reagiert, so dass ihre Vertragsbedingungen einer Wirksamkeitsprüfung anhand des Bauvertragsrechts unterliegen. Die Referenten geben Antworten auf die sich vor dem Hintergrund des neuen Bauvertragsrechts aufwerfenden Fragen und stellen die neu gewonnenen Möglichkeiten der Unternehmer dar. Sie werden hierbei die Vertragsbedingungen der DB in der zum Zeitpunkt des Seminars vorliegenden Fassung beleuchten. Auch setzen sich die Referenten mit den speziellen Erfahrungen von Gleisbauunternehmen, die ganz überwiegend für die Deutsche Bahn tätig sind, ebenso auseinander wie den Unternehmen im Erd- und Ingenieurbau, die nicht so stark auf die Bahn fixiert sind. Das Seminar wird die typischen Problempunkte des Bauens mit der Bahn aufgreifen und soll den Unternehmern Sicherheit und Gewandtheit bei Bahn-Bauaufträgen geben.

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22. Apr.

Führungskompetenz im Bau: Erfolgreich mit dem richtigen "Werkzeugkasten"

Inhalte: Werkzeuge für den individuellen Führungsalltag - Die richtige Kommunikation mit meinen Mitarbeiter*innen finden und sie motivieren - Situationsadäquate Kommunikations- und Führungsstile kennen lernen Analyse der eigenen Führungsqualitäten - Was bedeutet Führung für mich? - Die eigenen Stärken herausarbeiten - Den Umgang mit Schwächen erlernen Feedback geben "leicht gemacht" - Welche Möglichkeiten gibt es, Kritik konstruktiv zu vermitteln? - Warum ist es notwendig, auch anerkennendes Feedback zu geben? Deeskalierende Kommunikation - Wie vermeidet man streittreibende Kommunikation, ohne auf berechtigte Führung zu verzichten? - Wie findet man die richtige Kommunikation, um Konflikte zu schlichten? Zielbild als Führungskraft - Worauf lege ich als Führungskraft besonderen Wert und wie kann ich dies für mich umsetzen und realisieren? - Vergleich zwischen Selbstbild und Zielbild Ziel: Dieses Seminar richtet sich an Fachkräfte, die gerade in eine neue Rolle als Führungskraft wachsen. In dieser neuen Rolle müssen Sie verschiedene Herausforderungen meistern und befinden sich in der ein oder anderen Situation "zwischen den Stühlen": heute noch Kollege - morgen schon Chef. Dieses Seminar bietet Ihnen sowohl die theoretischen Kenntnisse als auch die nötigen Werkzeuge, um diesen Übergang erfolgreich zu gestalten. Mithilfe der praktischen Tools wird direkt ein Transfer in den Alltag ermöglicht.  Am Ende des Seminars sollen die Teilnehmer*innen befähigt sein, Ihre Rolle als Führungskraft sowie die wichtigsten Do´s und Donts zu kennen und dieses Wissen erfolgreich in ihren Arbeitsalltag integrieren. Die Seminarteilnehmer*innen sind dazu angehalten, ihre Fallbeispiele aus der Praxis mitzubringen, um das Seminar lebendig zu gestalten und insbesondere gemeinsam Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten.

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23. Apr.

Erfolgreiche Organisationsarbeit

Strukturen schaffen, Effizienz steigern, Potenziale nutzen im Kontext von Planen und Bauen

Inhalt • Wesentliche Voraussetzungen für erfolgreiche Organisationsarbeit: - Welche organisatorischen Stellschrauben stehen zur Verfügung, um bei den Herausforderungen der täglichen Projektarbeit den Kopf über Wasser zu halten? • Grundbedürfnisse einer funktionierenden Organisation: - Welchen Beitrag leisten Struktur, Kommunikation und Anpassungsfähigkeit für die Leistungsfähigkeit einer Organisation? • Optimale Bedingungen für Menschen in Organisationen: - Wie können die Mitarbeitenden bestmöglich erfahren, dass sie handlungs-wirksam sind bzw. sein können? • Unterschiedliche Organisationsarchitekturen: - Weshalb ist es wichtig, formelle und informelle Strukturen zu unterschei-den? An welchen Symptomen erkennt man sie? • Umgang mit verschiedenen Organisationstypen: - Welche Strategien stehen zur Problemlösung und Konfliktbewältigung zur Verfügung? • Organisations- und Entscheidungsstrukturen: - Wie können beide Bereiche voneinander profitieren? • Regeln und Normen: - Warum können Organisationen nur auf der Basis verbindlicher Vorschriften verlässlich funktionieren?   Ziel In diesem Workshop haben Sie die Möglichkeit, neue Strategien und Sichtweisen im Bereich Organisations- und Projektarbeit zu entwickeln. Lernen Sie die Kernkomponenten kennen, die eine Organisation zum Erfolg führen und erfahren Sie, was notwendig ist, damit Menschen optimal in Organisationen und Projekten arbeiten können. Wie können wir im Arbeitsalltag auf der Baustelle, im Büro oder zuhause den Umgang mit belastenden Faktoren optimieren? In diesem interaktiven Workshop, der sich aus Fallsimulationen, Vorträgen, Einzel- und Gruppenübungen zusammensetzt, werden Sie mit den zentralen Konzepten und Fähigkeiten vertraut gemacht, die Sie benötigen, um für die Herausforderungen der täglichen Arbeit in und für Organisationen gewappnet zu sein.

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24. Apr.

Rückstellungen in der Baubilanz

Gestaltungsspielräume optimal nutzen

09:00 - 13:00 Uhr Inhalt: Die Passivierung von Rückstellungen dem Grunde nach - Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten (insbesondere Rückstellungen für Restleistungen, Drohverluste und Gewährleistungen) - Rückstellungen für unterlassene Instandhaltung - Rückstellungen für Abraumbeseitigung / Rekultivierung - Rückstellungen für Gewährleistungen, die ohne rechtliche Verpflichtung erbracht werden - Rückstellungen für Pensionen - Aufwandsrückstellungen Die Passivierung von Rückstellungen der Höhe nach - Ermittlung des Erwartungswertes nach kaufmännischem Ermessen - Berücksichtigung von Erkenntnissen zwischen Bilanzstichtag und Tag der Bilanzaufstellung - Gibt es einen Wesentlichkeitsgrundsatz (Materiality) auch im HGB? - Abzinsung langfristiger Rückstellungen - Nachholung unterlassener Rückstellungen - Auflösung von Rückstellungen Die Passivierung von Rückstellungen dem Ausweis nach - Gliederung der Rückstellungen in der Handelsbilanz - Aktiv- versus Passivausweis (Stichwort Teilwertabschreibung bei Drohverlusten auf Baustellen vs. Rückstellung) - Saldierungsverbot vs. Saldierungsgebot (Stichwort: Planvermögen) Ziel: Kaum eine andere Bilanzposition stellt die Bilanzierenden vor solch komplexe Fragestellungen wie die der Rückstellungen. Diese reichen vom sachgerechten Ansatz über die "vernünftige" kaufmännische Bewertung bis hin zur bilanzpolitischen Auswirkung. Mit den Neuregelungen des BilMoG hat sich die Bilanzierungspraxis von Rückstellungen wesentlich verändert. So wurden die Möglichkeiten zur Bildung von Rückstellungen formal zwar eingeschränkt, die Spielräume im Rahmen der Bewertung hingegen deutlich erweitert; hierdurch ergeben sich für die Bilanzierenden neue bilanzpolitische Gestaltungsspielräume. Vor diesem Hintergrund gibt das Seminar Bauunternehmen praxisrelevante Hinweise zur Rückstellungsbilanzierung, indem es die branchenbedingten Besonderheiten herausstellt und die in der Bauwirtschaft typischen Rückstellungsarten behandelt. Ergänzend dazu werden alle für Bauunternehmen relevanten Positionen der Baubilanz im BWI-Bau-Tagesseminar "Die Baubilanz“ am 8. Oktober 2024 praxisbezogen erörtert.

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28. Apr.

Tücken der Kommunikation erkennen und ausräumen

Denkfallen, Holzwege und Missverständnisse

Inhalte: Filter der Wahrnehmung und Deutung erkennen: - Wie man sich selbst und anderen nicht auf den Leim geht Komplexität reduzieren und analysieren: - Welche Faktoren für Kooperation und Führung wichtig sind und wie man sie anwendet Die Selbstwirksamkeit erhöhen: - Wie man eigene Antreiber ermittelt und zielgerichtet einsetzt Die eigene Überzeugungskraft stärken: - Wie man die Bedürfnisse der Mitarbeitenden erkennt, einordnet und zielführend nutzt Den eigenen Führungsstil überprüfen: - Wie man motiviert und kooperationsfähig bleibt Sich auf die richtigen Prioritäten fokussieren: - Wie man Energiefresser bewusst aussortiert Ziele: Je komplexer Bauprojekte werden, je mehr Beteiligte eingebunden sind, je vielfältiger die Ethnien der Mitarbeitenden sind, umso höher ist das Risiko für Missverständnisse und des Aneinander-Vorbei-Redens. Kommen dann noch zusätzliche Erschwernisse hinzu, wie z. B. unklare Führungshierarchien, Zeitdruck und Änderungsnotwendigkeiten, verfallen viele Menschen schnell in Verhaltensmuster, die sie nicht mehr reflektieren, ob sie wirklich in diesem Fall hilfreich sind oder nicht. Im Rahmen dieses eintägigen Seminars erfahren Sie, wie Sie Ihre eigene Kommunikationsfähigkeit stärken und unproduktive Handlungsmuster aus dem Weg räumen können. Verschiedene Trainingseinheiten intensivieren den Praxisbezug, so dass Sie die gewonnenen Erkenntnisse direkt auf Ihre persönlichen Arbeitssituationen übertragen können für mehr Überzeugungskraft, Motivationsstärke und Selbstwirksamkeit.

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28. Mai

Buchhaltung am Bau

für Anfänger*innen und Neueinsteiger*innen

10:00 - 11:30 Uhr Inhalt: ° Allgemeine Einordnung - Unterschiede zwischen Industrie und Bauwirtschaft - Vorratsintensität in der Bauwirtschaft - Kennzahlen und ihre Aussage im Bau ° Positionen der Baubilanz - Ansatz und Bewertung - Sachanlagen (Bewertungsvereinfachung im Bau) - Das kaufmännische Viereck im Bau: --> Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Waren --> Unfertige Bauleistungen --> Angeforderte Anzahlungen, Forderungen --> Liquidität - Besonderheiten, u. a. --> Aktivische Abgrenzung von Abschlagszahlungen --> Teilgewinnrealisierung - Eigenkapital - Erhaltene Anzahlungen ° Durchfuhrung von Buchungen im Zuge von Bauleistungen - ein kurzes Praxisbeispiel ° Besondere Risiken - Umsatzsteuer in der Bauwirtschaft - Insolvenzrechtliche Risiken - ein Auszug - und weitere Themen ° Schnelle Prüfung - Plausibilisierung von Buchungen - Auffälligkeiten erkennen Ziel: Das Rechnungswesen in der Bauwirtschaft stellt hohe Anforderungen an alle Beteiligten. Techniker und Kaufleute müssen gemeinschaftlich gut funktionieren. Zudem können Fehler im Bereich der Bewertung schnell hohe Risiken für das Unternehmen bedeuten. Auf der anderen Seite gibt es zahlreiche Hilfen und Möglichkeiten innerhalb der Baubilanz, die den erfahrenen Leser dabei unterstützen, Fehler im Rechenwerk zu erkennen. Ziel der Veranstaltung ist es, den Buchhalter auf seine besondere Verantwortung im Bereich der Bauunternehmensrechnung hinzuweisen und zu helfen, möglichst schnell die Besonderheiten im Bau zu erlernen und umzusetzen.

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17. Juni

Souverän verhandeln

Werte schöpfen, Forderungen durchsetzen, Beziehungen wahren

Inhalt: Rahmenbedingungen der Verhandlungsführung im Kontext Planung und Bau: - Beteiligtenvielzahl, Interessenvielfalt, Zeit- und Kostendruck Zentrale Konzepte in Bauverhandlungen: - Verhandlungskompetenzen, Verhandlungserfolg Wertschöpfung generieren und Verteilungsverhandeln: - Grundlagen der Verhandlungsmethodik Transparenz vs. Manipulation: - Verhandlungsdilemmata und deren Auflösung Schwierige Gespräche: - Wie man belastbare Strukturen schafft Worum es wirklich geht: - Interessenorientierung in der Verhandlung Verhandlungskommunikation: - Sicherstellen, dass beim Gesprächspartner auch das Gewünschte ankommt Teure Fehler und wie man sie vermeidet Verhandlungsvorbereitung als Erfolgsfaktor Ziel: Täglich befinden wir uns in Verhandlungssituationen mit Auftraggebern, Lieferanten, Projektpartnern, Gesellschaftern, Behörden etc. - ohne dass wir aber die Kunst der Verhandlungsführung systematisch gelernt hätten. In diesem interaktiven Seminar, das sich aus Fallsimulationen, Vorträgen, Einzel- und Gruppenübungen zusammensetzt, werden Sie mit den zentralen Konzepten und Fähigkeiten vertraut gemacht, die Sie benötigen, um in schwierigen Verhandlungssituationen zunächst kreativ Werte zu schaffen, bevor diese fair verteilt werden. Sie erhalten in diesem Workshop die Gelegenheit, neue Sichtweisen und Strategien insbesondere für festgefahrene Verhandlungssituationen zu ent-wickeln und lernen zudem die Methodik der Wirtschaftsmediation kennen.

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24. Juni

Arbeitseffizienz steigern durch optimiertes Selbstmanagement

Inhalt  In welchem Zusammenhang stehen Selbstmanagement und Stressbewältigung? - Welchen Einfluss habe ich selbst auf die Art und Weise, wie Arbeitsbelastung entsteht? - Zeitfresser im Alltag: Wie schaffe ich es trotzdem, den Fokus im Auge zu behalten.  Beanspruchung und Belastung: Wie stärke ich meine Widerstandskraft? - Warum unterscheidet man diese beiden Komponenten und welche Bedeutung haben sie für meine Arbeitseffizienz? - Welche Folgen hat eine mangelnde Balance zwischen Be- und Entlastung und welche Anregungen ergeben sich aus der neuesten wissenschaftlichen Forschung?  Mit welchen Strategien des Selbstmanagements steigere ich meine Arbeitseffizienz / senke ich meine Arbeitsbelastung? - Was sind meine persönlichen Energiequellen und wie kann ich diese gezielt einsetzen? - Welche Kompetenz und welches Wissen hat mich weitergebracht und mich verschiedene Situationen meistern lassen? - Wie kann ich erfolgreiches aus der Vergangenheit für die Zukunft anwenden?  Welche Instrumente helfen mir, mein Selbstmanagement zu verbessern? - Besseres Zeitmanagement durch Priorisierung meiner Aufgaben - Anregungen aus dem Ressourcen-Coaching Ziel Wie können wir im Arbeitsalltag auf der Baustelle, im Büro oder zuhause den Umgang mit belastenden Faktoren optimieren? Wie behalten wir in Situationen, die uns "stressen", einen klaren Kopf und bleiben ruhig? In diesem Seminar schärfen Sie die Wahrnehmung für sich selbst, Ihre Reaktionen in herausfordernden Situationen und lernen die wichtigsten Fakten zum Thema Selbstmanagement und Bewältigung von Arbeitsbelastungen kennen. Insbesondere werden durch eine Mischung aus praktischen Ansätzen und fundierter Theorie die Inhalte so vermittelt, dass Sie sie umgehend im Alltag anwenden können. Dieses Seminar ist für alle Fach- und Führungskräfte geeignet, die ihre eigenen Ressourcen besser kennenlernen und einsetzen möchten, um berufliche und persönliche Herausforderungen im Alltag besser zu bewältigen.

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03. Sept. - 22. Mai

Zertifikat Bauabrechnung

Inhalt: Modul 1: Zeitnahe und vollständige Bauabrechnung [03.09.- 05.09.2026] -Aufgaben und Herausforderungen der Bauabrechnung -Ergebnis-und Liquiditätssicherung durch eine zeitnahe und vollständige Bauabrechnung -Grundlagen der Kalkulation I -Beschleunigte Bauabrechnung -Praxisprobleme der Bauabrechnung Modul 2: Organisation der Bauabrechnung im Tagesgeschäft [19.11. - 21.11.2026] -Die Bedeutung AG-seitiger Regelwerke und Vorschriften -Zusammenspiel von Kalkulation, Bauleitung, Vermessung und Bauabrechnung -Methoden der Aufmaßtechnik -Grundlagen der Kalkulation II Modul 3: Mengenermittlung unter Berücksichtigung der REB-Verfahren [11.02. - 13.02.2027] -Geometrische Grundlagen, Formeln und Berechnungsmethoden -REB-Verfahren im Überblick -Auswahl des richtigen Aufmaß-und Berechnungsverfahrens -Bauabrechnung im praktischen Beispiel Modul 4: Rechtliche Rahmenbedingungen der Bauabrechnung [15.04. - 17.04.2027] -Die Abrechnung von Bauleistungen aus juristischer Sicht -Ermittlung der Vergütungshöhebei Abweichungen vom Bauvertrag -Das Erkennen von Nachträgen und Nachtragspotenzialen in der Baupraxis Modul 5: Abschluss und Prüfung [21.05. - 22.05.2027] -Kommunikation im Innen- und Außenverhältnis Detaillierte Informationen zu den Modulinhalten finden Sie unter www.BWI-Bau.de/Weiterbildung/Hochschulprojekte/Zertifizierter-Bauabrechner/ Ziel: Das vom BWI-Bau und von der Technischen Hochschule Köln in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Bauabrechnung des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie entwickelte Konzept kommt der Anforderung nach, die wichtigen Aufgaben der Bauabrechnung vornehmlich im Tief-, Kanal- und Straßenbau praxisorientiert zu vermitteln. Der Lehrgang bereitet die Teilnehmenden optimal auf die Anforderungen einer zeitnahen, vollständigen und prüfbaren Bauabrechnung vor. Die Teilnehmenden lernen, wie bzw. mit welchen Instrumenten sie die Bauabrechnung gestalten können und die hierfür notwendige Mengenerfassung und Mengenermittlung zielorientiert umsetzen können.

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17. Sept. - 05. Juni

Zertifikat Bauleitung

Modul 1: Kalkulation und Bauzeitenplanung [17.09.-19.09.2026] -Aufgaben und Herausforderungen der Bauleitung -Kalkulation: Angebots-und Vertragskalkulation -Bauzeitenplanung -Praktische IT-gestützte Terminplanung anhand eines Fallbeispiels Modul 2: Optimierung des Baustellenmanagements/ Bauvertragliche Projektabwicklung I [26.11.-28.11.2026] -Praktische Baustellenorganisation -Zusammenarbeit Bauleiter - Polier -Persönliche Arbeitstechniken für die Bauleitung -Erfolgreiches Zeitmanagement -Besprechungen: Vom Zeitfresser zum Erfolgsfaktor -Das bauvertragliche ABC der Bauleitung -Die Leistungspflicht des Auftragnehmenden Modul 3: Arbeitsvorbereitung / Bauvertragliche Bauprojektabwicklung II und Nachtragsmanagement [18.02.-20.02.2027] -Grundlegende Arbeitsvorbereitung -Die Vereinbarung der zu zahlenden Vergütung / Abnahme und Fälligkeit der Zahlung -Rechtliche und baubetriebliche Folgen aus Abweichungen vom Bau-Soll -Der gestörte Bauablauf -Spannungsfeld Auftraggebende -Hauptunternehmende -Nachunternehmende Modul 4: Bauauftrags-/ Baubetriebs-/ Bauabrechnung [22.04.-24.04.2027] -Arbeitskalkulation und Leistungsermittlung -Kurzfristige Ergebnisrechnung -Bauabrechnung Modul 5: Die Bauleitung als Führungskraft und Verhandlungsführer [04.06.-05.06.2027] -Führungsaufgaben im Projekt -Verhandlungen führen Das vom BWI-Bau und von der Technischen Hochschule Köln entwickelte Konzept kommt der Anforderung nach, wichtige Bauleitungsaufgaben aus baubetrieblicher und baubetriebswirtschaftlicher Sicht miteinander zu verknüpfen. Es bereitet Teilnehmende optimal auf die Herausforderungen einer erfolgsorientierten Projektleitung vor. Mitarbeitenden mit einem Ingenieursabschluss lernen ebenso wie bauleitende Poliere und Facharbeitende, wie bzw. mit welchen Instrumenten sie nicht nur den Baustellenablauf einschließlich der Dokumentation optimal beherrschen, sondern auch, wie sie diewertmäßige Kommunikation zwischen den Unternehmensbereichen verbessern können.

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