Risikomanagementsystem auf Projektebene
Mit nur einem Prozent Rendite sind die Bauunternehmen von allem am Bau Beteiligten diejenigen, die am wenigsten verdienen. Gleichzeitig müssen sie einen Großteil der Risiken schultern. Mit einer systematischen Analyse der Chancen und Gefahren lassen sich bessere Projektentscheidungen treffen und letztlich Erträge sichern.
In einem Pilotprojekt hat das BWI-Bau zusammen mit der Fachhochschule Oldenburg, der Unternehmensgruppe Ludwig Freytag sowie der BRZ Deutschland GmbH ein Risikomanagementsystem auf Projektebene eingeführt. Aus diesem Projekt heraus ist nun bundesweit erstmalig eine Software entwickelt worden, mit deren Hilfe eine risikoorientierte Kalkulation durchgeführt werden kann. Nähere Informationen stehen Ihnen unter http://www.bwi-bau.de/uploads/media/Anlage_BRZ_01.pdf als pdf-Datei zu Verfügung.
Das BWI-Bau veröffentlicht in Zusammenarbeit mit der Mütze Korsch Rechtsanwaltsgesellschaft einen PPP-Newsletter, der in der Regel alle 14 Tage erscheint. Den aktuellen Newsletter vom 02.07.2010 entnehmen Sie bitte der beigefügten Anlage. Die vorhergehenden Newsletter finden Sie zusammengefasst in der Rubrik "Informationsdienste".
Sofern Sie Interesse an einem regelmäßigen Bezug per E-Mail haben, senden Sie bitte eine Nachricht an e.paulsen[at]bwi-bau.de (Stichwort "PPP-Newsletter" genügt) oder registrieren sich hier.
Umfrage zur GU-Vergabe
Der Bauindustrieverband Nordrhein-Westfalen wirbt im Rahmen seiner Initiative „Pro-GU“ weiterhin darum, die GU-Vergabe als gleichberechtigte Alternative zur Fach- und Teillosvergabe möglich zu machen. Ein Bestandteil der GU-Initiative ist das Aufräumen mit Vorurteilen. Dazu hat der Bauindustrieverband NRW das BWI-Bau mit einer Umfrage zur GU-Vergabe betraut, mit der untersucht werden sollte,
- aus welchem regionalen Umkreis die Nachunternehmer überwiegend beauftragt werden
- in welchem Umfang es zu Mehrfachbeauftragungen von Nachunternehmern kommt.
Die Umfrage wurde im ersten Quartal 2010 in der Bauindustrie NRW durchgeführt. Im Ergebnis zeigte sich, dass die GU's 51% ihrer Nachunternehmeranufträge an Firmen vergeben, deren Betriebssitz weniger als 50 km von der Baustelle entfernt liegt. Innerhalb eines Umkreises von 100 km betrug der Anteil sogar 80%. Daraus wird deutlich, dass sich Generalunternehmer überwiegend ortsansässiger oder aus der Region stammender Nachunternehmen bedient.
Außerdem konnte nachgewiesen werden, dass es sich bei 53% der Nachunternehmer-Aufträge (53%) um Mehrfachbeauftragungen handelt. Generalunternehmer sind damit mehrheitlich an längerfristigen Geschäftsbeziehungen mit Nachunternehmern interessiert.
Eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse unserer Umfrage steht Ihnen unter http://www.bwi-bau.de/uploads/media/Umfrage_Pro_GU_01.pdf zum Download zur Verfügung.
3. BRZ-Mittelstandsforum
Am 19. und 20. November 2010 findet in Kooperation mit dem BWI-Bau in Berlin das 3. BRZ-Mittelstandsforum statt.
Das Forum steht in diesem Jahr unter dem Motto "Strategische Unternehmensentwicklung". Der erste Veranstaltungstag ist dem Thema der Strategiefindung und -entwicklung gewidmet. Darauf aufbauend wird am zweiten Veranstaltungstag u. a. verdeutlich, wie man eine geeignete Strategie auch zielführend und gewinnbringend im Unternehmen umsetzt.
Ein ausführliches Programm des Forums finden Sie unter http://forum2010.brz.de/.
Risikokatalog auf Projektebene
Im Rahmen des Arbeitskreises "Risikomanagement für Unternehmen der Bauindustrie", den das BWI-Bau als Betriebswirtschaftliches Kompetenzzentrum der Bauindustrie im Auftrage des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie in Kooperation mit Funk RMCE organisiert, ist ein strukturierter Risikokatalog auf Bauprojektebene erstellt worden, in dem die grundlegenden Risiken aus verschiedenen Stadien der Projektvorbereitung und -durchführung zusammengefasst wurden.
Der Risikokatalog steht Ihnen unter http://www.bwi-bau.de/uploads/media/Risikokatalog.pdf zum Downloaden zur Verfügung.

